Das Besondere der Messen „vocatium“ und „nordjob“ liegt in ihrem pädagogischen Konzept: Hier werden für Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen (und Studenten) vor dem Beginn der Messetage für diese Zeit möglichst sinnvolle ergiebige Messegespräche (in der Regel: 20 Minuten Dauer) herbeigeführt. Dem Messebesuch geht eine Vorbereitung voraus. In Absprache mit Ihnen (Lehrerinnen und Lehrern) werden Ihren Schülern die Bildungsangebote der Messeaussteller im Unterricht vorgestellt. Die Schüler erhalten ein informatives Messeführer-Taschenbuch - und einen Anmeldebogen.
Ihre Schüler sollen sich zu Hause mit den Unterlagen beschäftigen. Wenn sie in Ruhe überlegt haben, welche Bildungsangebote der Aussteller sie besonders interessieren, können sie bis zu vier Gesprächswünsche in den Anmeldebogen eintragen. Etwa zwei Wochen vor dem Messebeginn erhalten die Schüler, die sich für bestimmte Gespräche auf der Messe interessiert haben, für diese eine Einladung mit der Angabe des Tages und der konkreten Uhrzeit für diese Gespräche auf der Messe. So haben Ihre Schüler
genügend Zeit, sich auf diese Gespräche gründlich vorzubereiten. Vorher stimmen wir mit Ihnen ab, wann Ihnen der Besuch Ihrer Schüler auf der Messe am besten in den Lehrplan passt. Immer finden die Messen an zwei Wochentagen statt. Pro Tag stehen jeweils drei Zeitabschnitte - morgens, vormittags und früher nachmittag - zur Auswahl.
Den Schülern, die sich besonders gut auf ihre Messegespräche vorbereitet haben, winkt eine Anerkennung. Sie erhalten von den jeweiligen Ausstellern nach den Gesprächen ein Zertifikat. Dieses können sie z.B. späteren Bewerbungen beilegen. Allgemein dient dieses Zertifikat dazu, Ihren Schülern einen zusätzlichen Anreiz zu geben, sich auf den Messebesuch gut vorzubereiten. Die gute Vorbereitung kann das Anfertigen einer Bewerbung (zu Übungszwecken) einschließen. Viele Schulen setzen diese Aufgabe rechtzeitig vor unseren Messen auf den Lehrplan. Anhand einer Bewerbung können die Messegespräche sehr konkret geführt werden.
Der Messebesuch mit konkreten Terminen ist für die meisten Schüler eine kleine Herausforderung: Sie können den Ernstfall „testen“. Auf der Messe handelt es sich zwar um keine wirklichen Bewerbungsgespräche. Je besser vorbereitet sie jedoch zur Messe kommen, desto eingehender kann das Gespräch geführt werden. Für die Aussteller zählt dabei auch: Kommen die Schüler pünktlich zu den Terminen? Viele Schüler denken daran, sich angemessen für die Gespräche zu kleiden.
„Der Messebesuch lohnt sich für unsere Schüler"
„Der Messebesuch lohnt sich für unsere Schüler. Sie erbringen im Anschluss vielfach bessere schulische Leistungen“, berichten alljährlich Lehrerinnen und Lehrer von den „nordjob“- und „vocatium" - Messen. Die Teilnahme an diesen berufsorientierenden Veranstaltungen beeinflusst den Schulbetrieb vorteilhaft. Die Schüler können mehrere sinnvolle Lerneffekte für sich verbuchen. Dazu gehören zum Beispiel:
- Entscheidung für einige wenige Berufsrichtungen, mit denen sie sich näher befassen (durch passgenaue Terminvergabe)
- Übung des Schreibens von Bewerbungen
- Gründliche Beschäftigung mit der beruflichen Vielfalt
- Pünktlichkeit und ein guter erster Eindruck
- Das Proben des „Ernstfalls“ (Beinahe-Vorstellungsgespräche)
- Selbständige Gesprächsführung
Der Eintritt auf den Messen ist für Ihre Schüler frei.
Das IfT-Messeteam steht den Schulen kostenlos ganzjährig bei der Gestaltung des berufsorientierenden Unterrichts zur Seite. Wir arrangieren für Sie z.B.
- Vorträge von Personalverantwortlichen und Studienberatern in Ihrer Schule,
- helfen Ihnen bei der Organisation von Schüler-Besuchen in Betrieben und Hochschulen
- und bringen Sie und die Vertreter von Wirtschaft und Bildung zu Diskussionsveranstaltungen zusammen (dieses sind vielfach anerkannte Weiterbildungsveranstaltungen).
Wir besuchen auf Ihren Wunsch auch Elternabende, um die Eltern direkt über das Konzept der Messen „vocatium“ und „nordjob“ zu informieren. Zudem wird von uns ein „Elternbrief“ mit Informationen über das Messekonzept herausgegeben.
Ganz wichtig: Im Zusammenhang mit der Vereinbarung der verbindlichen Gesprächstermine für ihre Schüler werden von uns keine Adressen (weder Postadressen, E-Mail-Adressen noch Telefonnummern) von Ihren Schülern erhoben! Die Angaben Ihrer Schüler (Name, Schulklasse, Gesprächswünsche) werden ausschließlich für die Organisation der Gesprächstermine verwendet - und danach sofort vernichtet.
Bundesweit arbeiten wir inzwischen mit weit über 1200 Schulen zusammen. Die Messen werden von Bildungsministerien, Kommunen und vielen anderen Trägern öffentlich-rechtlicher Belange freundlich unterstützt. Von zahlreichen Schulen, aber auch Schülern und Ausstellern, erhalten wir nach den Messen immer wieder sehr positive Beurteilungen. Hier nachlesen.
Vom IfT Institut für Talententwicklung werden mittlerweile 32 Berufsberatungsmessen für Schüler und Studenten organisiert. Alle Messetermine für 2011 finden Sie hier auf einen Blick. |