vocatium Ausbildungspreis Berlin-Brandenburg:
Sieger/innen und Texte 2025
"Warum ich meine Ausbildung liebe?"
Gerichtet an Ausbildungsbetriebe und ihre Azubis hat das IfT Institut für Talententwicklung im Rahmen des bundesweiten vocatium Ausbildungspreises 2025 erstmalig den regionalen Ausbildungspreis Berlin-Brandenburg unter dem Motto: „Warum ich meine Ausbildung liebe?“ ausgeschrieben. Das Preisgeld betrug insgesamt 2.250 Euro.
Das waren die Sieger/innen des vocatium Ausbildungspreises Berlin-Brandenburg 2025:
Ritter Leonhard und der Drache der Digitalisierung. Eine heroisch-absurde Erzählung aus dem Königreich Amtanien
Es war einmal im sagenumwobenen Königreich Amtanien, wo Formulare heilig und Stempel magisch waren. Dort lebte ein junger Knabe namens Leonhard von Verwaltungsburg, der sich mutig auf eine heldenhafte Reise namens duales Studium der Verwaltungsinformatik begab – ein Abenteuer, das selbst gestandene Ritter erschaudern ließ.
Kapitel I – Der königliche Erlass
Eines Morgens ließ König Paragrafius der Dreizehnte verkünden: „Im gesamten Reich herrsche Chaos! Die Listen sind unvollständig, die Daten veraltet, und der große Drache Analogon, Hüter des Papiergebirges, blockiert die Digitalisierung! Wer es wagt, diesen Drachen zu bezwingen und unsere Verwaltung zu modernisieren, dem winkt ... ein unbefristeter Arbeitsvertrag!“ Leonhard, jung, motiviert und bewaffnet mit einem Laptop, einer Excel-Tabelle und einem SAP-Zertifikat, trat mutig vor. „Majestät, ich werde diesen Drachen besiegen! Für die Automatisierung! Für die E-Governance! Für ... die Gleitzeit!“
Kapitel II – Die Reise ins Formularland
Leonhards Weg führte ihn durch das dunkle Tal der Datenmigration, vorbei am Bürokratenwald, wo wilde Bestien wie der Papieraktenschnüffler und der Doppelt-Erfasser hausten. Er begegnete einem alten Weisen – Herrn von DIN-Norm – der ihm riet: „Willst du Analogon bezwingen, brauchst du mehr als Mut. Du brauchst ... ein durchdachtes Projektmanagement mit iterativen Meilensteinen!“ So begab sich Leonhard auf Praktikumsreise durch verschiedene Burgen: der Burg Personalabteilung, dem Schloss Haushaltsplan, und der gefürchteten IT-Krypta, wo Server auf RAID liefen und niemand mehr wusste, warum.
Kapitel III – Der Drache der Digitalisierung
Schließlich, hoch oben im Wolkenkuckucksamt, traf Leonhard auf Analogon, den feuerspeienden Drachen, der auf einem Berg aus Ordnern thronte. „WER STÖRT MEINEN ANALOGEN SCHLAF?!“ brüllte der Drache. „Ich bin es, Leonhard! Ritter des dualen Studiengangs! Ich bringe dir ... das Formular 42-B! Digital signiert!“ Analogon schnaufte. „Unmöglich! Elektronische Signaturen? In MEINEM Revier?“ Ein epischer Kampf begann: Bits gegen Biss, Protokoll gegen Pyroklastik, Fachverfahren gegen Flammenmeer. Doch mit einem finalen „Alt + F4“ zwang Leonhard den Drachen in die Knie. Analogon seufzte, schloss seine riesigen Excel-Augen und sprach: „Vielleicht ... ist es Zeit für ein Update.“
Kapitel IV – Die Belohnung
Leonhard kehrte triumphierend zurück, nun als Sir Digitalisierer, und der König überreichte ihm feierlich eine goldene Maus mit Bluetooth sowie eine sagenhafte Dienstvereinbarung für mobiles Arbeiten. Von da an war Verwaltung in Amtanien nicht mehr dasselbe. Alles funktionierte – na ja, fast. Denn niemand hatte bedacht, dass der Datenbanktroll von Abt. 3c noch immer ohne Schulung war.
Moral der Geschicht
Auch im Königreich der Paragrafen braucht es Heldinnen und Helden, die mutig mit Code und Konzept gegen die Drachen der analogen Welt kämpfen – und dabei nie ihren Humor verlieren. Und genau deshalb liebe ich meine Ausbildung zum Verwaltungsinformatiker – denn wo sonst darf man täglich mit Tastatur, Verstand und einem Lächeln gegen Bürokratie und feuerspeiende Altverfahren antreten?
Hier gelangen Sie zur Originaleinreichung der heroisch-absurden Erzählung.
Die Pflege ist ein Beruf mit unzähligen Wegen
Wenn mich jemand fragt, warum ich meine Ausbildung zur Pflegefachfrau liebe, dann fällt mir die Antwort gar nicht so schwer, denn es sind nicht nur ein oder zwei Gründe, sondern eine ganze Fülle an Erfahrungen, Gefühlen und Erkenntnissen, die mich jeden Tag aufs Neue bestätigen: Ich bin hier genau richtig.
Ich befinde mich im zweiten Lehrjahr und staune immer wieder, wie tiefgreifend und vielschichtig diese Ausbildung ist. In kaum einem anderen Berufsfeld hat man die Möglichkeit, so viel zu lernen nicht nur über medizinische und pflegerische Themen, sondern auch über das Leben selbst. Ich lerne, wie unser Körper funktioniert, wie Krankheiten entstehen, wie man Schmerzen lindert, Wunden versorgt oder mit Medikamenten gezielt helfen kann. Aber ich lerne auch: Wie ernährt man sich gesund? Wie unterstützt man Menschen in ihrer Schwangerschaft? Was brauchen Kinder, alte Menschen, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder chronischen Schmerzen? Dieses Wissen gibt mir nicht nur berufliche Kompetenz, es gibt mir Sicherheit für mein eigenes Leben.
Besonders schön finde ich, dass ich durch die Ausbildung eine völlig neue Sicht auf Menschen entwickelt habe. Ich bin täglich im Kontakt mit Patientinnen und Patienten, mit Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen, Ärztinnen, Therapeuten und vielen anderen Berufsgruppen. Und egal, wem ich begegne – es ist immer eine neue Geschichte, ein neuer Blickwinkel, eine neue Chance zu lernen. Der Umgang mit Menschen unterschiedlichster Kulturen, Glaubensrichtungen, Persönlichkeiten und Lebensrealitäten hat mein Herz geöffnet und meinen Horizont erweitert. Ich sehe den Menschen nicht nur als „Fall" oder „Pflegegrad". Ich sehe ihn in seiner Ganzheit.
Ich liebe es auch, wie sehr diese Ausbildung mich als Person wachsen lässt. Am Anfang war ich manchmal noch unsicher. Inzwischen weiß ich: Ich kann Verantwortung übernehmen. Ich kann mit Krisen umgehen, mit Schmerzen, mit Abschied, aber auch mit kleinen Wundern des Alltags. Ich habe gelernt, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben, zuzuhören, da zu sein. Und ich habe gelernt, dass Pflege nicht nur ein Beruf ist! Es ist eine Haltung. Eine Haltung, die Mitgefühl, Fachwissen und Mut vereint.
Auch im schulischen Teil der Ausbildung gibt es viele schöne Erlebnisse. Ich habe dort Menschen kennengelernt, mit denen ich nicht nur gemeinsam lerne, sondern auch lache, diskutiere, manchmal zweifle und wachse. Freundschaften sind entstanden, Teamgeist, gegenseitige Unterstützung. Wir erleben gemeinsam den Alltag auf Station, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln uns, jeder auf seine Weise, und doch gemeinsam.
Diese Ausbildung öffnet mir Türen. Ich kann mich später spezialisieren, weiterbilden, studieren. Sei es in Richtung Pflegepädagogik, Management oder sogar Medizin. Ich entdecke ständig neue Bereiche, die mich faszinieren: Gerontopsychiatrie, Palliativpflege, Notfallmedizin, Pädiatrie, Forensik. Und mit jedem Einblick merke ich: Die Pflege ist ein Beruf mit unzähligen Wegen und jeder einzelne davon kann bedeutsam sein.
Was mich aber vielleicht am meisten berührt: Ich habe das Gefühl, dass ich wirklich etwas bewirken kann. Jeder Mensch, dem ich mit Würde, Geduld und Fachwissen begegne, zählt. Jeder Moment, in dem ich helfen, trösten oder einfach nur da sein kann, ist wertvoll. Und genau dieses Gefühl, gebraucht zu werden, mit dem Herzen zu arbeiten und gleichzeitig fachlich zu wachsen, macht für mich die Ausbildung zur Pflegefachfrau zu etwas ganz Besonderem.
Deshalb liebe ich, was ich tue. Und ich bin stolz, diesen Weg gewählt zu haben.
Ein Gespräch mit Nikola Tesla
Ich träume oft davon, wie es wäre, Nikola Tesla zu begegnen. Nicht in einem Museum, nicht in einem Buch …, sondern wirklich. Heute, in meiner Welt. In meiner Werkstatt.
„Herr Tesla”, sage ich, „ich studiere dual Elektrotechnik, das heißt ich mache gleichzeitig eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei der Firma GE Grid GmbH und ein Studium an der Berliner Hochschule für Technik.”
Er hebt eine Augenbraue. „Mutig. Zwei Wege gleichzeitig. Warum?” Ich atme tief durch. „Ich konnte nicht warten. Ich wollte loslegen. Ich wusste nicht gleich, was ich machen will, nur dass ich Teil einer Lösung sein will. Für eine nachhaltige Zukunft.” Tesla lächelt. „Lösungen. Probleme. Das liebe ich. Erzähl weiter.”
„Ihre Geschichten haben mich fasziniert. Diese Idee, mit Strom die Welt zu verändern. Aber nicht um des Ruhms willen, sondern aus Neugier. Aus Verantwortung.” Er nickt langsam. “Und was liebst du daran?” „Das Rätseln. Das Tüfteln. Wenn etwas nicht zu funktionieren scheint und man dann doch einen Weg findet. Manchmal allein. Oft im Team. Dieses Gefühl: Ich hab’s verstanden. Ich hab’s gebaut oder verbessert.”
„Hattest du Zweifel?” „Viele. Ob ich beides schaffe. Ob ich dem gewachsen bin. Aber ich habe gelernt: Ich muss nicht alles sofort wissen. Ich muss nur anfangen, fragen, weitermachen. Ich habe mir Hilfe geholt. Ausprobiert. Sachen verworfen. Bis es passt.”
“Und wie sieht dein Alltag jetzt aus?”, fragt Tesla weiter, während er gedankenverloren einen
Transformator betrachtet. „Ich baue Schaltungen für Anlagen auf. Ich messe, prüfe, installiere, aber vor allem: Ich lerne, wie man sicher im Elektrobereich arbeitet. Die Praxis ist sehr intensiv. Doch durch das Studium erhält man einen noch tieferen Einblick in die Materie. Und das erste Mal, als ich eine Anlage komplett allein aufgebaut und in Betrieb genommen habe, war ein Moment, den ich nie vergessen werde. Ich stand da und dachte: Das habe ich mit meinen eigenen Händen geschafft.”
„Du wirkst zufrieden”, sagt er. „Erzähl mir mehr über deinen Weg.” Ich nicke. „Das ganze Programm geht vier Jahre lang, ich arbeite 35 h im Betrieb und gehe danach für 5 h die Woche in die Uni. Ich verdiene mein eigenes Geld, was cool ist, denn wir werden nach dem Tarifvertrag IG Metall bezahlt, was im ersten Jahr schon über 1200 Euro sind und sich über die Jahre auf 1400 Euro steigert.”
Tesla schaut mich durchdringend an. „Und wofür das alles?” Ich lächle. „Ich glaube an eine nachhaltige Zukunft. An erneuerbare Quellen. An Technik im Einklang mit der Natur. Daran, alles um mich herum verstehen zu wollen. Zu forschen und zu entwickeln. Sodass unsere Energie nicht nur stark, sondern auch klug und nachhaltig ist.”
Tesla schweigt einen Moment. Dann sagt er: „Du scheinst nicht nur deinen Beruf zu mögen. Du liebst das, was er möglich macht.” Ich nicke.
Und in dem Moment ... ist da ein Funke.
Verkaufen mit Herz: Wie aus Kindheitsträumen Berufung wurde
Schon als kleines Mädchen war ich von großen Einkaufsläden fasziniert. Während andere Kinder Spielplätze eroberten und Sandburgen bauten, spielte ich lieber in meinem eigenen kleinen Verkaufsladen, welchen ich zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte. Täglich verkaufte ich meiner Mama frisches Obst und Gemüse und genoss es sehr, einen glücklichen „Kunden“ zu haben.
Früher ging ich gerne mit meiner Mama einkaufen und liebte es einfach, zu sehen, wie das Geschäftsleben ablief. Ich fragte mich immer, wie man jedes Mal aufs Neue so ein wundervolles Einkaufserlebnis schaffen konnte. Meine Mutti arbeitet in solch einem Laden und liebt ihre Arbeit, das habe ich als Kind sofort gespürt – und das hat mich geprägt. Seitdem wusste ich genau: Hier gehöre ich hin.
Meine beiden Uromas waren bereits im Verkauf tätig – Uroma Irmgard nahm Eier und Getreide an und Uroma Ingeborg war in der HO Handelsorganisation GmbH der DDR tätig. Der Handel liegt also irgendwie in der Familie.
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, erinnere ich mich besonders gerne an die vielen Stunden, die ich im Laden meiner Uroma verbrachte. Je älter ich wurde, umso mehr durfte ich mithelfen und Einblick in das Verkaufsleben gewinnen. Das Beiseitestehen, die Kunden und Kundinnen begrüßen, die Eier sortieren, die Kunden beraten und viele andere Kleinigkeiten wurden immer einfacher und gelingen mir wie im Schlaf. Für mich war das nie langweilig – im Gegenteil: Es war ein kleines Abenteuer und weckte stets wachsende Begeisterung in mir! Man könnte sagen: „Ein Stück Alltag mit Herz“.
Heute stehe ich selbst im Laden und oft muss ich lächeln, wenn ich daran denke, wie alles begann. Der Beruf ist für mich weit mehr als nur Regale einräumen oder die Ware abkassieren. Es geht um zwischenmenschliche Begegnungen, Kommunikation und ein freundliches Miteinander – sowohl im Team als auch mit unseren Kunden. Ein positiver Umgang mit Mitarbeitenden und ein offenes Ohr für die Menschen, die zu uns kommen, schaffen eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen. Besonders liebe ich auch das Zusammenspiel aus moderner Technik und traditionellen Erfahrungen, die von früher überliefert wurden. Das macht den Beruf für mich so spannend. Der Umgang mit Menschen, das Beraten, das Zuhören, manchmal auch einfach nur ein Lächeln schenken – all das erfüllt mich.
Ich bin überzeugt: Essen macht glücklich – und wenn ich dazu beitragen kann, dass jemand mit einem guten Gefühl nach Hause geht, dann habe ich alles richtig gemacht. Der Einzelhandel ist ein riesiges Berufsfeld mit vielfältigen Möglichkeiten, national wie international. Ich freue mich, ein Teil davon zu sein.
Mein Berufswunsch war kein Zufall – er war eine Herzensentscheidung. Jeden Tag merke ich aufs Neue, ich habe den richtigen Weg gewählt.
Warum ich mein Hebammenstudium liebe oder: Wie ich mit 35 noch mal die Reißleine zog
"Mooooment mal … 35?!“ „Ja, 35!" Wenn ich das laut sage, muss ich selbst schmunzeln. Hebammenstudentin im zweiten Semester – mit Kind, Kreißsaalnächten und dem Gefühl, mein Leben hätte gerade einen Looping gemacht. Vor zwei Jahren hätte ich nicht geglaubt, dass ich meinen gut bezahlten Job in der Musikbranche gegen Kitteltaschen voller Brustwarzensalbe, CTG-Bändern und Handschuhen eintauschen würde. Aber hier bin ich. Und weiß: Es ist genau richtig.
Denn ohne meinen Sohn wäre ich wahrscheinlich nie auf diesen Weg gekommen. Durch meine eigene Schwangerschaft habe ich erfahren, wie kraftvoll Hebammenarbeit ist – dieses seltene Zusammenspiel aus Fachwissen, Intuition und purem „Ich sitze einfach nur da“. Als mich meine Hebamme damals mit einer Hand hielt, während die andere sicher den Wehenschreiber bediente, dachte ich: „So möchte ich auch wirken können." Zwei Jahre später zogen wir mit Sack und Pack um, mein Kind wechselte die Kita und ich stand mit klopfendem Herzen in der ersten Vorlesung – als fände mein Leben plötzlich im Zeitraffer statt.
Warum also all das? Warum Schichtdienste mit Schlafmangel und Karteikarten zwischen Spielzeugautos? Weil es so viele Momente gibt, die ich liebe. Wenn ich nach einer langen Nachtschicht ein Neugeborenes wiege – noch ganz warm, mit diesem unvergleichlichen „Duft nach Zukunft" – und spüre, wie alles andere kurz stillsteht.
Wenn ich plötzlich ein Medikament in eine Spritze aufziehen darf und mich fühle, als hätte ich gerade den Medizin-Nobelpreis gewonnen (okay, fast!). Oder wenn eine Frau mich nach der Geburt ansieht und flüstert: „Danke, dass Sie da waren."
Hebammenstudentin sein heißt: Leben empfangen und loslassen. Wir stehen an der Schwelle zwischen Lachen und Weinen – wenn Eltern ihr Baby zum ersten Mal halten, aber auch, wenn wir Abschiede begleiten müssen. Diese Ehrlichkeit berührt mich jeden Tag aufs Neue. Und ja, bei jeder Geburt kullern bei mir noch immer die Tränen.
Was diesen Beruf so einzigartig macht? Die Möglichkeiten! Ob im Kreißsaal, in der freien Praxis oder sogar in der Forschung – kein Tag gleicht dem anderen. Mal bin ich Geburtscoach, mal Stillberaterin, dann wieder Organisationsgenie, das drei Handys und einen Wecker gleichzeitig jongliert. Selbst dm könnte mich irgendwann als Mama-Baby-Beraterin anheuern – wer weiß?!
Klar, der Weg ist steinig. Es gibt Nächte, in denen ich mir denke: "Jenny, was hast du dir da nur angetan?!" Aber dann halte ich wieder ein winziges Händchen, höre ein erstes zaghaftes Schreien oder sehe, wie eine Familie zueinanderfindet – und weiß: Hier gehöre ich hin. Mein Studium ist kein Plan B. Es ist mein großes Abenteuer. Und wer hätte gedacht, dass ich mit 35 nochmal so viel Neues lernen würde – über Medikamente, über Menschen und vor allem über mich selbst.
