Kreative Europäer*innen sollen die großen Herausforderungen bewältigen
Europäische Kommission ernennt 114 Unis zu "Europäischen Hochschulen"

Eine neue Generation kreativer Europäerinnen und Europäer. Menschen, die in verschiedenen Sprachen über Länder- und Fachgebietsgrenzen hinweg zusammenarbeiten. Die die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und den Fachkräftemangel bewältigen. Das ist die Vision, die der neuen Initiative „Europäische Hochschulen“ zugrunde liegt, die die Europäische Kommission kürzlich gestartet hat. Sie soll nach einer Pressemitteilung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) mit Hilfe des Programms Erasmus+ von 2021 bis 2027 umgesetzt und ausgebaut werden.

Ende 2019 wurden 17 Europäische Hochschul-Allianzen ausgewählt, an denen 114 Hochschulen aus 24 Ländern beteiligt sind. Darunter befinden sich 15 deutsche Universitäten. Die Initative geht auf einen Beschluss des Europäischen Rates aus dem Jahr 2017 zurück, der "die Stärkung strategischer Partnerschaften zwischen Hochschuleinrichtungen in der gesamten EU und die Förderung der Herausbildung von etwa zwanzig "Europäischen Hochschulen" bis 2024 forderte.

Zu den ausgewählten deutschen Hochschulen gehören nach Angaben des DAAD: FU Berlin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universität Leipzig, Hertie School of Governance, Eberhard Karls Universität Tübingen, TU Hamburg, Universität Potsdam, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Karlsruher Institut für Technologie, Hochschule für bildende Künste Dresden, Ludwig-Maximilians-Universität München, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, TU Darmstadt und Universität Bremen.