69,2 Prozent der Nominierten engagieren sich für Kinder und Jugendliche
Deutscher Engagementpreis 2019

617 herausragend engagierte Menschen und ihre Organisationen bundesweit wurden bis zum 31. Juli für den Deutschen Engagementpreis 2019 nominiert. Getragen wird der Preis vom Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.. Gewinnen kann, wer in einer der fünf Kategorien

  • Chancen schaffen“
  • Leben bewahren“
  • Generationen verbinden“
  • Grenzen überwinden“
  • Demokratie stärken“

die Fachjury am meisten überzeugt oder bei der Online-Abstimmung über den Publikumspreis die meisten Stimmen erhält. Vorgeschlagen wurden die Nominierten von 210 Ausrichtern von Preisen für bürgerschaftliches Engagement.

Die große Bandbreite des Engagements in Deutschland zeigt sich auch bei den Nominierungen für den Deutschen Engagementpreis. Egal ob Stadtführungen von Obdachlosen, junge Klimaforscher, der Kampf gegen Mobbing und Ausgrenzung – wir freuen uns, dass wir in allen Bundesländern und Themenfeldern so großartige Projekte haben“, erläutert Erich Steinsdörfer, Mitglied im Sprecherrat des Bündnisses für Gemeinnützigkeit.

So wie in 2018 finden sich in den Themenfeldern Soziales, Bildung und Integration besonders viele Nominierte, erklärt das Projektbüro Deutscher Engagementpreis weiter. Die wichtigste Zielgruppe des Engagements seien Kinder und Jugendliche mit 69,2 Prozent der Nennungen (Mehrfachnennung möglich). Auch das Engagement für Geflüchtete sei weiterhin stark. Insgesamt sei eine große Vielfalt erkennbar. Über die klassischen Felder hinaus stellten sich die freiwillig Engagierten auch neuen gesellschaftlichen Herausforderungen: Sie entwickelten Apps für Menschen im ländlichen Raum, führten Prozesse für Grund- und Menschenrechte oder nutzten die verbindende Kraft von Kunst und Kultur, um Begegnungen zwischen Alt und Jung zu ermöglichen.

Die meisten Einreichungen stammen 2019 laut der Pressemitteilung aus den bevölkerungsreichen Bundesländern: Aus Nordrhein-Westfalen kommen 128 Nominierte, gefolgt von Bayern mit 81 und Baden-Württemberg mit 75 Nominierten. In diesen Bundesländern würden auch besonders viele Preise für freiwilliges Engagement verliehen. Die meisten Nominierten pro Einwohner seien in Sachsen-Anhalt ansässig, gefolgt von Berlin und Rheinland-Pfalz.

Anfang September wird eine hochkarätige Fachjury über die Preisträgerinnen und Preisträger in den mit jeweils 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“ entscheiden. Alle anderen Nominierten haben beim Publikumspreis, wie es heißt, die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld. Die Online-Abstimmung über den Publikumspreis findet vom 12. September bis zum 24. Oktober 2019 statt. Bekannt gegeben sollen die Gewinnerinnen und Gewinner aller sechs Preise bei einer festlichen Preisverleihung am 5. Dezember in Berlin.