Die Stiftung Battenberg in Biel (Schweiz) hat das Projekt “Talentschule” gestartet, mit dem die Stiftung spezifischen Talenten eine neue Berufsperspektive eröffnen will, um ihre persönliche Ressource professionell zu stärken. Das als innovativ befundene Förderprogramm ist offen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die aktuell keine Chance auf eine Ausbildung haben, die jedoch mit ihrem Talent arbeiten und Geld verdienen möchten, erklärt die Stiftung in einer Medieninformation. 


„Guter Musikunterricht ist von großer Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen“

Die „Musikalische Grundschule Hessen“ ist eines der gefragtesten Landesprogramme zur Förderung musikalischer Bildung an Schulen und feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. „Unsere Musikalischen Grundschulen haben sich bei ihrer Gründung zum Ziel gesetzt, mehr Musik, zu mehr Gelegenheiten, von mehr Lehrkräften und in mehr Fächern anzubieten“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gegenüber den Medien in Wiesbaden. „15 Jahre später zeigt sich: Es ist ihnen gelungen, dieses ambitionierte Vorhaben mit Leben zu füllen. Damit das so bleibt, haben wir noch vor den Sommerferien gemeinsam mit Schulpraktikerinnen und Schulpraktikern Leitlinien entwickelt, die unter anderem festlegen, wie der Musikunterricht unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie stattfinden und die musikalische Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler weiter gefördert werden kann.“ 


(Quelle: Bildungspakt Bayern)

BiG 2.0 – Groß denken für ganz Bayern

„Jede Generation kann von einer anderen lernen. Bildung ist immer auch Teamwork“, hebt Kultusstaatssekretärin Anna Stolz die Grundidee des BiG-Projektes hervor. Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern ist eigens für den heutigen Tag in ihre Heimatstadt Arnstein gekommen, wo das erste Arbeitstreffen im Projekt „BiG 2.0 – Bildung digital im Generationenverbund“ stattfindet. Das Projekt baut nach einer Pressemitteilung ihres Ministeriums auf einem Konzept auf, das vor einigen Jahren in Arnstein seinen Anfang nahm.  


Unterricht: Loben bringt mehr als Tadeln

Im Rahmen des Interventionsprogramms CW-FIT werden Schüler darüber informiert, welche sozialen Fähigkeiten von ihnen in der Klasse erwartet werden und ein entsprechendes Verhalten wird belohnt. Dadurch verbessert sich die Aufmerksamkeit der Schüler. 


Die Bildung soll zu gelingendem Leben befähigen

(hrs) Der junge Mensch soll zu einem selbstständigen gelingenden Leben befähigt werden. Das ist ein Anspruch der freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Von dieser These ausgehend wird folgend der Versuch unternommen, die Aufgaben der Berufsorientierung im Sinne einer Erfolgspädagogik zu denken.  


Berufswahl, Berufe und Arbeit in utopischen Staaten

(hrs) Natürlich könnte in der Welt alles viel besser sein - jedenfalls in der Utopie. Angefangen vom Land "Utopia" des Engländers Thomas Morus, das in seiner Phantasie vor 500 Jahren aufleuchtete, bis zum Gebilde "Futurum II", welches der amerikanische Verhaltenspsychologe Burrhus F. Skinner vor 50 Jahren entwarf. Stets geht es darum, Luftschlösser, zuweilen auch paradiesische Zustände zu skizzieren, abgehoben von der nüchternen, gebrechlichen menschlichen Realität. 


Schüler*innen entwerfen "Schule der Zukunft"

Eine grundlegend neue Schularchitektur, neue Schulfächer und Schwerpunkte sowie Schulen als ganztägige Bildungsorte - das sind einige Ideen, die Schüler*innen für die "Schule der Zukunft" entwickelten. In drei Videos auf der Homepage der Universität Liechtenstein (auch über Youtube) können sie aufgerufen und angeschaut werden. 


Aufstand der Wissenschaft für die Präsenzlehre

(hrs) „Alle die, die später Arbeit finden sollen, brauchen Übung im Zuhören, Reden, Diskutieren. Man übt Toleranz, Einfühlung und Offenheit am besten mit echten Menschen“, mahnt die Freiburger Kunsthistorikerin Angeli Jahnsen in einem Beitrag für die „Badische Zeitung“ (Ausgabe vom 28. Juni 2020). Sie geht in ihrem Plädoyer für die Präsenzlehre, die gegenwärtig vielfach notgedrungen ins Abseits geraten ist, noch weit über die konkrete Nützlichkeitserwägung hinaus: Freie Denker und demokratische Gemeinschaften seien, argumentiert Jahnsen, nicht zuletzt das Ergebnis der von klugen Menschen einst entwickelten Präsenzlehre. 


Der etwas andere Zugang zu handwerklichen Berufen: Exkursion ins Neanderthal-Museum

Handwerk in der Steinzeit? Das Neanderthal Museum in Mettmann bei Düsseldorf ermöglicht gerade jungen Menschen, alte Handwerkstechniken zu erlernen und auszuprobieren. Dem Museum ist eine Steinzeitwerkstatt angegliedert. Eine Exkursion ins Museum ist mit einem Nebeneffekt verbunden: "Die nicht-alltäglichen Ausflüge bleiben den Schülerinnen und Schülern definitiv im Gedächtnis und wirken sich dabei äußerst positiv auf das soziale Miteinander innerhalb der Lerngruppe aus", erklärt die außerschulische Lerneinrichtung. 


Deutschlands größtes digitales Klassenzimmer

Das Forschungsschiff ALDEBARAN unternimmt derzeit spannende Gewässer-Exkursionen auf dem Bodensee und überträgt diese mit modernster Kameratechnik für Baden-Württembergs Schülerinnen und Schüler direkt ins Klassenzimmer oder zu den Jugendlichen nach Hause. Interessierte können in dieser Woche die Exkursionen noch live miterleben – und so ein Teil von Deutschlands größtem Klassenzimmer werden, informiert die Baden-Württemberg-Stiftung in einer Pressemitteilung.