(hrs) „Corona-Pandemie: Wie verändert sie unsere Gesellschaft?“, fragt die Bundeszentrale für Politische Bildung auf ihrer Homepage. Die These dieses Beitrages: Allgemein verstärkt sich einerseits ein Trend zum Unverbindlichen, der andererseits Sehnsüchte nach (scheinbarer) Verbindlichkeit nährt – auch mit Folgen für die Bildung. 


Zwei Menschen von früher - doch hochaktuelle Vorbilder

(hrs) Es ist ein alter und zugleich hochaktueller Streit: Welchen Einfluss sollen bzw. dürfen Mediziner auf die Politik ausüben? Wie lange ist die Einschränkung der Grundfreiheiten hinzunehmen, weil Ärzte vor einer zweiten Coronavirus-Welle warnen? Der Badenser Johann Peter Frank, geboren 1745, hat sich als Pionier für eine systematische „medicinische Polizey“ – heute sagen wir Sozialmedizin oder neudeutsch Public Health – den Ruf eines unbequemen Zeitgenossen eingehandelt. Das war vor über 200 Jahren.  


Universität engagiert sich regional

Ein Online-Seminar «Service Learning/Corona Engagement» startete Mitte April an der Universität Liechtenstein. In diesem sechswöchigen Kurs können sich Studierende der Universität Liechtenstein ehrenamtlich engagieren und sozial einbringen, teilte die Hochschule in einer Medieninformation mit.  


"denkt@g"-Wettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung

Im Rahmen eines Jugendpolitiktages hat die Konrad-Adenauer-Stiftung zum 11. Mal den bundesweiten Jugendwettbewerb „denkt@g“ gestartet. Die Stiftung ruft Jugendliche im Alter zwischen 16 und 22 Jahren dazu auf, sich mit der NS-Diktatur und dem Holocaust, aber auch aktuellen Fragen zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. 


Lasst den Forschergeist frei

„Warum können wir nur am Tag die Farben sehen?“ – „Was passiert mit dem Essen in unserem Körper?“ – „Ist das Krikelakrak oder Kunst?“ Kinder haben tausend Fragen und wollen die Welt entdecken. Wenn sie in der Kita dabei von Erzieherinnen und Erziehern gut begleitet und unterstützt werden, wird aus einer winzigen Alltagsbeobachtung schnell ein spannendes Projekt. Die Experten-Jury des “Forschergeist”-Wettbewerbs hat aus jedem Bundesland ein herausragendes Projekt ausgewählt. 


Mitmach-Aktion "Geschichte für morgen. Unser Alltag in der Corona-Krise"

Die Körber-Stiftung und das neu gegründete coronarchiv rufen alle Kinder und Jugendliche im Rahmen eines Mitmach-Wettbewerbs auf, sich mit den Veränderungen in ihrem Alltag durch die Corona-Krise zu beschäftigen und diese zu dokumentieren. Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt alle vor große politische, gesellschaftliche und persönliche Herausforderungen. 


Verantwortung übernehmen und weitergeben

Demokratie, Teamgeist, Verantwortung: Werte, die als Grundlage für ein nachhaltiges Zusammenleben heute stärker denn je gefragt sind. Junge Menschen zum Nachdenken anregen, mit ihnen diskutieren und sie zum Handeln für die Gesellschaft ermuntern – das wollen die Partner eines Wertebündnis TUM School of Education (TUMSoE), Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP), Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE), Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und die Siemens Stiftung erreichen, wie letztgenannte der Presse mitteilt.  


Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Zukunft entwickeln.

Das Bundesfamilienministerium setzt sich dafür ein, dass junge Menschen Gelegenheit für einen Blick über die eigenen Grenzen hinweg erhalten und fit werden für ein Leben in internationalen und interkulturellen Bezügen, teilt das Ministerium in einer Presseinformation mit. Europa sei aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken.  


Wer wird der/die "Zu-Hause-Meister*in"

Das gamelab.berlin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) setzt sich mit der Frage auseinander, wie Spiele zu Motivation, Wissensvermittlung und Krisenmanagement eingesetzt werden können. Dazu hat es nun die Spiele-App Singleton #WirBleibenZuHause entwickelt und will so zur gesamtgesellschaftlichen Bewältigung von COVID-19 beitragen, teilt die HU in einer Pressemitteilung mit. 


Immer mehr Frauen engagieren sich im Technischen Hilfswerk (THW)

Die Anteil der weiblichen Ehrenamtlichen im Technischen Hilfswerk (THW) ist erstmals auf über 15 % gestiegen. Das sind mehr als 12.000 Personen, teilt das THW in einer Presseinformation mit. Dies wertet die Organisation als "starkes Zeichen". Der THW-Präsident Gerd Friedsam erklärt weiter: „Der steigende Frauenanteil ist ein Gewinn für das Technische Hilfswerk. Nicht nur wegen der zusätzlichen Einsatzkräfte, sondern auch als Zeichen für Gleichberechtigung und unsere klare Haltung gegen Diskriminierung."