(hrs) Jede berufliche Tätigkeit sollte darauf abzielen, „diese Welt zu einem erfreulichen Tummelplatz des Lebens zu machen“, erklärte der erfolgreiche amerikanische Unternehmer Henry Ford (1863-1947) vor rund einhundert Jahren in seiner autobiographischen Schrift „Mein Leben und Werk“. „Glück und Wohlstand“, war Ford überzeugt, lasse sich „nur durch ehrliche Arbeit gewinnen“. 


Deutsch-Französisches Zukunftswerk startet

(hrs) Jetzt nimmt die deutsch-französische Zusammenarbeit neue Formen an: Wie beim Treffen des französischen Staatspräsidenten Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Merkel am 22. Januar 2019 im "Aachener Vertrag" beschlossen, will ein neues "Deutsch-Französisches Zukunftswerk" einen verstärkten Austausch zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft herbeiführen. Die neue Einrichtung hat ihren deutschen Sitz in Potsdam.  


Höhere Berufsbildung lohnt sich – in vielfacher Hinsicht!

Rund acht Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben einen höheren Berufsbildungsabschluss beispielsweise als Meister/-in, Techniker/-in, Fachwirt/-in oder Betriebswirt/-in. Dieser berufliche Qualifizierungsweg bietet in Deutschland einen Karriereweg in gehobene Berufs- und Führungspositionen, die in vielen anderen Ländern nur über akademische Abschlüsse zugänglich sind. Eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis aktueller repräsentativer Daten belegt: Höherqualifizie­rende Berufsbildung lohnt sich – und zwar in vielfacher Hinsicht. 


Europäisches Engagement des Goethe-Instituts

"Was macht Europa zukünftig aus und wie kann europäischer Zusammenhalt auch in Zeiten von Corona gelingen?" Auf diskursive und künstlerische Weise widmen sich die europaweiten Projekte des Goethe-Instituts anlässlich der Übernahme Deutschlands ab 1. Juli 2020 der EU-Ratspräsidentschaft der Vielfalt Europas und der Schaffung einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit, informiert das Goethe-Institut in einer Pressemitteilung.  


Visionen für Bildung und Wissenschaft

(hrs) Mancher Zuhörer wird den Atem angehalten haben. Der Braunschweiger Schulinspektor Albert Sattler nahm auf einer Lehrerversammlung 1897 in kein Blatt vor den Mund und trug aus Berichten von Gewerbeaufsichtsbeamten vor: 


„Ich will doch eigentlich nur Pianist sein“

„Achtet auf eure Sprache. Das wäre das Erste. Sprache macht Klima, Sprache macht Politik,“ lautete der eindringliche Appell des Pianisten Igor Levit gleich zu Beginn des Regionalforums Hamburg „Antisemitismus in Deutschland“. Die Deutsche Gesellschaft e. V. hatte dazu eingeladen, vom 8. bis 10. Juni im Livestream den Gesprächsrunden über jüdisches Leben, jüdische Kultur und Initiativen gegen Antisemitismus zu folgen. 


Digitales Festival „Latitude“ präsentiert künstlerische Beiträge

Das digitale Festival „Latitude“ präsentiert von heute, 4. Juni bis zum 6. Juni 2020 Debatten und künstlerische Beiträge rund um die Frage, wie koloniale Strukturen in der Gegenwart wirken und wie diese überwunden werden können, informiert das Goethe-Institut. Internationale Gäste wie die Digitalstrategin Nanjira Sambuli, die Performerin Trixie Munyama, der Historiker Ciraj Rassool und der Migrationsforscher Mark Terkessidis befassen sich damit auf Einladung des Goethe-Instituts drei Tage lang im Netz.  


Das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege in Regensburg machen

Auch im Jahr 2020/21 können 22 Freiwillige in der Jugendbauhütte Regensburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) das Soziale Jahr in der Denkmalpflege absolvieren. Bewerbungen von jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 26 Jahren können rund um die Uhr unter www.jugendbauhuetten.de eingereicht werden, informiert die DSD in einer Pressemitteilung.  


Trend zum Unverbindlichen versus Sehnsucht zum Verbindlichen

(hrs) „Corona-Pandemie: Wie verändert sie unsere Gesellschaft?“, fragt die Bundeszentrale für Politische Bildung auf ihrer Homepage. Die These dieses Beitrages: Allgemein verstärkt sich einerseits ein Trend zum Unverbindlichen, der andererseits Sehnsüchte nach (scheinbarer) Verbindlichkeit nährt – auch mit Folgen für die Bildung. 


Zwei Menschen von früher - doch hochaktuelle Vorbilder

(hrs) Es ist ein alter und zugleich hochaktueller Streit: Welchen Einfluss sollen bzw. dürfen Mediziner auf die Politik ausüben? Wie lange ist die Einschränkung der Grundfreiheiten hinzunehmen, weil Ärzte vor einer zweiten Coronavirus-Welle warnen? Der Badenser Johann Peter Frank, geboren 1745, hat sich als Pionier für eine systematische „medicinische Polizey“ – heute sagen wir Sozialmedizin oder neudeutsch Public Health – den Ruf eines unbequemen Zeitgenossen eingehandelt. Das war vor über 200 Jahren.