Verschwörungstheorien sind so alt wie die Geschichte selbst. Doch in den vergangenen Jahren haben sie ihre Form geändert: von politischen Thriller-Erzählungen um Macht, Geld und Einfluß, um CIA und Vatikan, haben sie sich gewandelt zu Teils bizarr anmutenden Phantasiegeschichten. Von der "flachen Erde" über "ChemTrails" bis hin zu "5G-Nano-Chips im Covid-Impfstoff" ist alles erdenkliche zu finden. In Zeiten der Corona-Verschwörungen haben diese Mythen Aufwind erfahren und dringen bis in den Klassenraum vor. Ein Überblick.  


Büropflanzen

In vielen Büros führt sie buchstäblich ein Schattendasein: die Zimmerpflanze. In den Fluren alter Bürogebäude finden sich mitunter jahrzehntealte, unbeachtete Blähton-Kübel mit baumgroßen Benjamini, Palmen oder Fingeraralien. Besonders solche robusten Sorten werden dann auch gerne abschätzig "Büropflanzen" genannt – dabei hat ein grünes Büro viele Vorteile. Die Pflanzen tragen nicht nur zur Luftverbesserung bei, sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Psyche. In einer aktuellen Studie konnte nun gezeigt werden, daß sich diese Effekte auch im Homeoffice nachweisen lassen. 


Puppen erklären die Corona-Selbstests

In einem achtminütigen Film mit dem Titel „Dr. Kasperls Coronatest-Anleitung“ erklärt der Kasperl dem jungen Erdmännchen Erwin, wie wie wichtig und einfach durchzuführen die Selbsttests im Klassenzimmer sind, um das Coronavirus in Schach zu halten. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Kultusministerium und zeigt den grundsätzlichen Ablauf von Selbsttests, wie sie seit dem Schulstart nach Ostern in allen bayerischen Schulen durchgeführt werden. 


Crowdfunding und Start-ups bleiben während der Pandemie konstant

"Das Wichtigste ist, dass man als Erster eine Idee hat und sie mit Leidenschaft umsetzt", sagt der italienische Modeunternehmer Luciano Benetton. Ein Vorzug des digitalen Zeitalters ist es, daß gute Ideen heute viel leichter bekannt und viel schneller umgesetzt werden können. In der Coronakrise erhalten Konzepte zu Digitalisierungsfragen Rückenwind. Aber auch in anderen Bereichen, vom Solarpaneel zum Feuerlöscher, floriert der Markt der guten Ideen. 


Fremdsprachen: 68 Prozent müssen darin fit sein

Rund 68 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland benötigen im Rahmen ihrer Arbeit Kenntnisse in Fremdsprachen. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) hervor. Für 46 Prozent der Beschäftigten sind fremdsprachliche Grundkenntnisse erforderlich.  


963 EUR erhalten Azubis im Durchschnitt

Durchschnittlich 963 € brutto im Monat betrug die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2020 in Deutschland. Das ergibt eine Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2020 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), teilte dieses in einer Pressemitteilung mit.  


Ich

Vier Lebenswege sind dir und mir kraft unserer Geburt geschenkt. Jedem Menschen, der über das zehnte Lebensjahr hinaus wächst, öffnen sich vier Hauptpfade, auf denen er sich verwirklichen kann. Die vier Spitzen einer Windrose, die nach Nord und Süd, Ost und West zeigen, symbolisieren die vier Routen, von denen ich hier spreche.  


Gegensätzlicher könnten die Lebensstrategien nicht sein

(hrs) Donald Trumps Vater soll dem scheidenden US-Präsidenten in seiner Kindheit gesagt haben: Sei ein "König" und werde bei allem, was du tust ein "Killer" (1). Dem steht eine andere "Lebenskunst" diametral gegenüber, die ein Pädagoge so formulierte: "... alle Beschäftigungen der Sinne und des Verstandes … sind eigentlich dazu gemacht, unsere Seele mit Heiterkeit zu erfüllen." (2)  


Exzessive Mediennutzung im Jugendalter nimmt zu

Die Coronakrise geht einher mit einer deutlichen Zunahme der Computernutzung durch junge Menschen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Ergebnisse einer neuen Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusätzliche Brisanz. Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, warnt: „Medien-und Internetabhängigkeit ist quasi die Droge der Zukunft."  


"Jammerfasten macht dich glücklich"

(hrs) Die Deutschen gelten als "Weltmeister im Jammern". Gerade dieser Tage ist über den Umgang mit der Coronakrise manches Wehklagen zu hören. Vor etwa zehn Jahren wurde das "Jammerfasten" wiederentdeckt und ist in den letzten Jahren regelrecht in Mode gekommen. Der Verzicht auf Jammern und Klagen hat uralte Wurzeln.