Wer kennt ihn nicht, den Abtrittanbieter, den Hundepeitscher oder auch den Kinoerklärer? Keine*r? Denn diese Berufe hat ihr Schicksal schon längst ereilt – sie sind ausgestorben. Derzeit befeuert insbesondere die Digitalisierung den Wandel der Arbeitswelt und damit potentiell das Verschwinden nicht weniger Berufe. KI-Forschung und Robotik ermöglichen es, bereits heute selbst in vormals kaum technisierten Berufen diverse Aufgaben abzugeben, etwa in der Altenpflege oder der Gastronomie. Andere Berufe könnten sogar ganz von einem Computerprogramm übernommen werden. Jede*r Achte bangt deswegen schon heute um den Arbeitsplatz. 


Eltern-Ratgeber

TikTok, Twitch und Twitter zum Trotz: wenn Jugendliche Rat für ihre Berufswahl suchen, sind Eltern und Familie die mit Abstand wichtigsten Ratgeber. Umso wichtiger ist es auch für Eltern, sich im Dickicht der Möglichkeiten zu orientieren. Die Zahl der Studiengänge hat sich in den letzten 15 Jahren auf nun über 20.000 fast verdoppelt. Die Zahl der Ausbildungsberufe geht parallel stetig zurück – doch was für die Orientierung erstmal gut klingt, zeigt nur einen anderen Wandel: immer mehr neue und modernisierte Ausbildungen mit neuen Anforderungsprofilen. Da ist es auch für Eltern sinnvoll, sich zu informieren, am besten gemeinsam mit ihrem Kind, zum Beispiel auf einer parentum-Messe. 


Wege in die Welt: Auslandserfahrungen im Fokus (2/2)

Eine einhellige Erfahrung praktisch aller Weltwanderer ist es, zwei Kulturschocks zu erleben: einen, wenn sie im Ausland ankommen, und einen, wenn sie wieder in Deutschland sind. Plötzlich wirkt die "alte" Heimat irgendwie altbacken und lame, man muss sich neu einfinden und erstmal überlegen, wie es jetzt weitergehen soll. Dabei gibt es eine einfache Möglichkeit, dem "Heimkehrer-Blues" vorzubeugen. Denn ist jeder Abschied leichter, wenn man sich auf einen neuen Anfang freuen kann: am besten schon im Ausland Pläne für den nächsten Schritt in Deutschland machen. Neben den einschlägigen Quellen im Internet können hier besonders Videochatmessen helfen, um in persönlichen Gesprächen Chancen und Möglichkeiten auszuloten. 


Wege in die Welt: Auslandserfahrungen im Fokus (1/2)

Viele Schüler*innen interessieren sich trotz Corona für Auslandserfahrungen, sei es während oder nach der Schule. Aus Abenteuerlust oder als Karrierebooster – sinnvoll sind die Erfahrungen immer. Persönliche Entwicklung und bessere Bewerbungschancen sind praktisch garantiert. Weil die Bedingungen zur Zeit so kompliziert sind, kommt es noch mehr als sonst auf gute Recherche und Beratung im Vorfeld an. Umso wichtiger ist, sich seiner Sache sicher zu sein – wir werfen einen Blick auf die Gründe für Auslandsaufenthalte, und was man dort machen kann. 


Chancengerechtigkeit in der Bildung

In einer neuen Studie über die Karrierewege von Nichtakademikerkindern des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und McKinsey gibt es Altbekanntes und Neues: bereits seit diversen Jahren weisen alle Studien zum Thema darauf hin, dass in Deutschland die soziale Herkunft bzw. akademische Prägung der Kinder –ebenfalls im internationalen Vergleich– eine zu große Rolle bei den Bildungs- und Karrierewegen spielt. So auch diese Studie. Allerdings zeigt die Studie daneben auf, daß die Zahl der Nichtakademikerkinder die auf Hochschulen wechseln einen Anstieg verzeichnen kann. Hinter die Problemanalyse der Studie lässt sich allerdings ein Fragezeichen setzen. 


Verschwörungsmythen an der Schule

Verschwörungstheorien sind so alt wie die Geschichte selbst. Doch in den vergangenen Jahren haben sie ihre Form geändert: von politischen Thriller-Erzählungen um Macht, Geld und Einfluß, um CIA und Vatikan, haben sie sich gewandelt zu Teils bizarr anmutenden Phantasiegeschichten. Von der "flachen Erde" über "ChemTrails" bis hin zu "5G-Nano-Chips im Covid-Impfstoff" ist alles erdenkliche zu finden. In Zeiten der Corona-Verschwörungen haben diese Mythen Aufwind erfahren und dringen bis in den Klassenraum vor. Ein Überblick.  


Büropflanzen

In vielen Büros führt sie buchstäblich ein Schattendasein: die Zimmerpflanze. In den Fluren alter Bürogebäude finden sich mitunter jahrzehntealte, unbeachtete Blähton-Kübel mit baumgroßen Benjamini, Palmen oder Fingeraralien. Besonders solche robusten Sorten werden dann auch gerne abschätzig "Büropflanzen" genannt – dabei hat ein grünes Büro viele Vorteile. Die Pflanzen tragen nicht nur zur Luftverbesserung bei, sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Psyche. In einer aktuellen Studie konnte nun gezeigt werden, daß sich diese Effekte auch im Homeoffice nachweisen lassen. 


Puppen erklären die Corona-Selbstests

In einem achtminütigen Film mit dem Titel „Dr. Kasperls Coronatest-Anleitung“ erklärt der Kasperl dem jungen Erdmännchen Erwin, wie wie wichtig und einfach durchzuführen die Selbsttests im Klassenzimmer sind, um das Coronavirus in Schach zu halten. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Kultusministerium und zeigt den grundsätzlichen Ablauf von Selbsttests, wie sie seit dem Schulstart nach Ostern in allen bayerischen Schulen durchgeführt werden. 


Crowdfunding und Start-ups bleiben während der Pandemie konstant

"Das Wichtigste ist, dass man als Erster eine Idee hat und sie mit Leidenschaft umsetzt", sagt der italienische Modeunternehmer Luciano Benetton. Ein Vorzug des digitalen Zeitalters ist es, daß gute Ideen heute viel leichter bekannt und viel schneller umgesetzt werden können. In der Coronakrise erhalten Konzepte zu Digitalisierungsfragen Rückenwind. Aber auch in anderen Bereichen, vom Solarpaneel zum Feuerlöscher, floriert der Markt der guten Ideen. 


Fremdsprachen: 68 Prozent müssen darin fit sein

Rund 68 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland benötigen im Rahmen ihrer Arbeit Kenntnisse in Fremdsprachen. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) hervor. Für 46 Prozent der Beschäftigten sind fremdsprachliche Grundkenntnisse erforderlich.