In den 60ern durfte man in den Hörsälen noch rauchen, heute darf man nicht mal mehr drin sitzen – die Corona-Pandemie beeinflußt natürlich auch das Studium. Dennoch kommt die Situation an den Universitäten medial vergleichsweise wenig vor, im Fokus bei Bildungseinrichtungen sind Schulen und Kitas. Das mag auch daran liegen, daß die Umstellung auf digitale Lehre an den Unis vergleichsweise gut funktioniert. Neben den Erfolgsgeschichten gibt es allerdings auch einige Probleme. Wir werfen einen Blick auf die Universitäten.  


Wissen, was die Gesellschaft bewegt

Ab dem Wintersemester 2021/22 bietet die Universität zu Köln einen neuen, international ausgerichteten soziologischen Studiengang in englischer Sprache an. Die Universität verspricht einen guten Betreuungsschlüssel für Studierende und Vorbereitung auf verschiedene Berufe sowie eine akademische Karriere. 


Feuerwehr: Leben retten als Beruf

(ps) Vom freundlichen Feuerwehrmann Sam bis zur Katzenrettung im Bilderbuch – von klein auf begleitet uns das Bild der Feuerwehr als Kamerad und Retter in der Not. Als Erwachsener weiß man, daß sie da ist, aber hofft, sie nie zu brauchen. Die Arbeit der Feuerwehrleute kann fordernd und anstrengend sein, aber eines bietet sie immer: das gute Gefühl, etwas sinnvolles zu tun. 


Neuer Studiengang gegen das Waldsterben

(pz) Wälder spielen eine zentrale Rolle für das Wohlergehen des Menschen – nicht nur wegen der Holzproduktion, sondern auch vor dem Hintergrund des Klimawandels kommt den Wäldern eine zentrale Rolle zu. Das Wissensmagazin GEO fordert nun ein Umdenken bei der Konzeption deutscher Wälder – und entwickelt dazu einen neuen Studiengang: „Ökologische Waldbewirtschaftung“. An der Konzeption sind außerdem der Autor Peter Wohlleben und Pierre Ibisch, Professor für "Nature Conservation" an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde beteiligt. 


Traumberuf Bankkaufmann/-frau

(ps) Seit August 2020 gilt für Bankkaufleute eine neue Ausbildungsordnung. Großer Wert wurde dabei auf die Erweiterung der kommunikativen Lerninhalte gelegt, die für Kundenkontakt und -beratung von zentraler Bedeutung sind. Daneben hält auch die Digitalisierung nachdrücklich Einzug. Damit folgen die Verordnungen dem, was schon lange an der Tagesordnung ist: eine moderne und praxisorientierte Ausbildung.  


Jung-Goldschmiede üben sich in Entwurf und Techniken

Kölner Goldschmiede-Lehrlingen können sich Jahr für Jahr für den Verein Fest in Gold e.V. in Entwurf und in Techniken in ihrem Handwerk üben und so Erfahrungen und Fähigkeiten neben dem Alltagsgeschäft sammeln. Ihre Aufgabe: Orden anzufertigen, die vom Verein an Persönlichkeiten verliehen werden, die sich um die Förderung der Lehrlinge verdient gemacht haben, informiert die Juwelier-, Gold- und Silberschmiedeinnung Köln in einer Pressemitteilung. 


Studium des Personalmanagements bei der Bundeswehr

Im Herbst 2021 startet an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität der Bundeswehr München ein neuer Studiengang: Human Resources Management. Er wird als Bachelorstudium mit konsekutivem Masterstudium eingerichtet, informiert die Bundeswehr in einer Pressemitteilung.  


Neue Ausbildung zu pädagogischen Assistenten

Einen neuen Ausbildungsweg für Schüler*innen mit Berufsreifeabschluss und einer Erstausbildung wird in Baden-Württemberg erprobt, informiert das Stuttgarter Kultusministerium in einer Pressemitteilung. Das neue Ausbildungsmodell wird seit kurzem an zwei Schulen im Land mit je einer Klasse erprobt – an der Hedwig-Dohm-Schule Stuttgart sowie der Edith-Stein-Schule Freiburg. Weitere Berufsfachschulen wollen diese neue Form der Ausbildung zum Schuljahr 2021/2022 anbieten und damit das Angebot landesweit ergänzen.  


Auslandspraktikum während der Ausbildung

"Ein Auslandspraktikum mit Erasmus+ kann zwischen zwei Wochen und zwölf Monaten dauern. Laut Berufsbildungsgesetz sind Auslandspraktika bis zu einer Dauer von maximal einem Viertel der Ausbildungszeit möglich. Bei einer dreijährigen Ausbildung kann das Praktikum also bis zu neun Monate dauern", informiert die NABiBB, die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung, auf ihrer Homepage.  


Aufwärtstrend beim dualen Studium hält an

Der Aufwärtstrend beim dualen Studium hat sich auch 2019 fortgesetzt – wenngleich die Zuwachsraten gemäßigter ausfielen als in den Jahren zuvor. In der Datenbank „AusbildungPlus“ des Bundesinstituts für Berufsbildung waren zum Stichtag 30. November 2019 insgesamt 1.662 duale Studiengänge von deutschen Hochschulen registriert, in denen mehr als 108.000 dual Studierende erfasst sind, informiert das BIBB in einer Pressemitteilung.