Hebammen in Deutschland haben es nicht leicht. Der Beruf ist schlecht bezahlt, Selbstständige müssen horrende Versicherungsprämien zahlen und Deutschland ist das letzte Land in der EU, das die Ausbildung noch nicht vollständig akademisiert hat. Trotz all dieser Schwierigkeiten erfreut sich der Hebammen-/Geburtspflegerberuf stetig wachsender Beliebtheit. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Berufsschüler*innen um 61 Prozent angestiegen. Bis zum kommenden Jahr soll die Ausbildung bundesweit akademisiert sein. 


Corona-Effekt: 7 Prozent weniger Promotionen im Jahr 2020

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Zahl der abgeschlossenen Promotionen in Deutschland 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent zurückgegangen. Hierfür wird primär die Corona-Pandemie verantwortlich gemacht, welche die Durchführung von Prüfungen erschwert habe. Die Zahl der Promovierenden ist dagegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 5 Prozent gestiegen. Damit setzt sich der Anstieg der Promovierendenzahl in Deutschland weiter fort. Ein Überblick. 


Traumstudium Mathematik

Man liebt ihn oder hasst ihn – Matheunterricht an der Schule polarisiert seit jeher. Während man sich als Schüler*in mit Kurvendiskussion, p-q-Formel und Polynomdivision herumschlägt, kann man sich kaum vorstellen, dass Mathematik eigentlich zu den Geisteswissenschaften zählt – und das Zahlen im Studium kaum vorkommen. Auch gerechnet wird höchst selten: "Rechnen, das machen die anderen", sagt man sich unter Mathematiker*innen. Stattdessen ist Kreativität gefragt, aber auch analytisches Denken.  


Ausbildung soll digitaler werden

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat bereits jetzt Forderungen an die nächste Bundesregierung formuliert: die Berufsausbildung soll modernisiert werden. Für den DIHK heißt das vor allem: die Digitalisierung soll vorangetrieben werden. 


Universitäten planen Hybrid-Lehre für nächstes Semester

Auch im kommenden Winter wird Studieren an deutschen Hochschulen unter dem Einfluss der Pandemie stehen. Der Großteil der Einrichtungen geht davon aus, noch nicht vollständig in die Präsenzlehre zurückkehren zu können. Eine Umfrage der „Welt am Sonntag“ unter 113 der 116 Universitäten und gleichgestellten Einrichtungen ergab, das 92 Prozent (104 Einrichtungen) von ihnen mit einer Mischung aus Präsenz- und Digitalveranstaltungen planen. Lediglich acht Prozent planen die vollständige Rückkehr in den „Normalbetrieb“. 


Uni Kassel startet Studie zum Studium mit Behinderung

Menschen mit Behinderungen stehen im Studienalltag einer Vielzahl von Schwierigkeiten gegenüber, "bauliche, kommunikative, strukturelle und didaktische Barrieren", die das Studium zusätzlich erschweren. Zwar gibt es bereits unterstützende Angebote, diese sind jedoch kaum standardisiert und oft nicht differenziert genug. Auch die Studienabbruchsquote liegt höher als bei ihren nicht-beeinträchtigten Kommiliton*innen. Wieso genau dies so ist, und welche Maßnahmen ergriffen werden können, will nun die Uni Kassel in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie erheben. 


Die Auswirkungen der Pandemie auf Auszubildende und Studierende

Die Coronakrise hat jungen Berufstätigen und Auszubildenden stark zugesetzt. In der neuen Studie „Plan B“, welche von der IG Metall in Zusammenarbeit mit dem Jugendforscher Simon Schnetzer durchgeführt wurde, klagten die Befragten vor allem über negative Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit (61 Prozent), Freundschaften (55 Prozent) oder gar über Kontrollverlust über ihr eigenes Leben (51 Prozent). Besonders die Situation in Berufsschulen sticht hervor. Hier gaben über drei Viertel (77 Prozent) an, die Lage habe sich massiv verschlechtert. Auch dual Studierende schilderten schlechtere Lernbedingungen in den Hochschulen und allgemein sinkende Motivation. 


Bafög soll reformiert werden

Die staatliche Unterstützung für Schüler, Studenten und Auszubildende soll überarbeitet werden. Das verkündete Bundesbildungsministerin Karliczek in der Zeitung „Augsburger Allgemeine“.  


Ausbildungsmarkt stark von der Corona-Krise beeinflußt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Corona-Krise zu einem signifikanten Rückgang der neuen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 geführt. Besonders betroffen ist das Gastgewerbe und die Kochausbildung. Das Handwerk sei insgesamt weniger betroffen als Industrie und Handel, einzelne Berufszweige konnten sich trotz Krise sogar über steigende Ausbildungszahlen freuen. Ein Überblick. 


Ranking: Berlin und München sind Top-Universitätsstädte

Berlin und München zählen du den besten Universitätsstädten weltweit. In der neunten Auflage des QS Best Student Cities Ranking vom Hochschulanalysten QS Quacquarelli Symonds landete München auf Platz 2, Berlin auf Rang 5.