(hrs) Jetzt nimmt die deutsch-französische Zusammenarbeit neue Formen an: Wie beim Treffen des französischen Staatspräsidenten Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Merkel am 22. Januar 2019 im "Aachener Vertrag" beschlossen, will ein neues "Deutsch-Französisches Zukunftswerk" einen verstärkten Austausch zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft herbeiführen. Die neue Einrichtung hat ihren deutschen Sitz in Potsdam.  


Aufstand der Wissenschaft für die Präsenzlehre

(hrs) „Alle die, die später Arbeit finden sollen, brauchen Übung im Zuhören, Reden, Diskutieren. Man übt Toleranz, Einfühlung und Offenheit am besten mit echten Menschen“, mahnt die Freiburger Kunsthistorikerin Angeli Jahnsen in einem Beitrag für die „Badische Zeitung“ (Ausgabe vom 28. Juni 2020). Sie geht in ihrem Plädoyer für die Präsenzlehre, die gegenwärtig vielfach notgedrungen ins Abseits geraten ist, noch weit über die konkrete Nützlichkeitserwägung hinaus: Freie Denker und demokratische Gemeinschaften seien, argumentiert Jahnsen, nicht zuletzt das Ergebnis der von klugen Menschen einst entwickelten Präsenzlehre. 


Vor 200 Jahren: Vier Skandinavier bauten die preußische Marineausbildung auf

(hrs) Die Ursprünge einer preußischen bewaffneten Marine gehen rund 350 Jahre in die Historie zurück. Eine kleine Zahl zunächst angemieteter Boote, die auf der Ostsee zur Abwehr von Schiffskaperungen eingesetzt wurden, erwarb 1684 der Große Kurfürst, der von einer größeren maritimen Flotte träumte. Seine Nachfahren hielten von solchen Ideen wenig und bevorzugten den Schutz der Küsten durch ausländische Kriegsschiffe. 


"... alles will Neu sein, aber auch weiter nichts"

(hrs) "Die Zeit wälzt uns beständig etwas Neues heran, das dem Alten gleicht", schrieb der Herausgeber des Unterhaltungsmagazins "Der Menschenfreund" vor 250 Jahren in die Nummer 1 seines neuen Blättchens. Aktuell ist es die digitale Revolution, die in alle Lebensbereiche eindringt, wie seinerzeit die industrielle. Am Leben generell, das dürfte sich aber erst rückblickend herausstellen, ändert sie relativ wenig. 


Sehnsucht nach Frieden – Bestreben nach Bildung

(hrs) „Wenn ich an die Angelegenheiten und Schicksale der Menschen denke, an die ungewissen und plötzlichen Veränderungen der Dinge, finde ich kaum etwas Zerbrechlicheres und Ruheloseres als das Menschenleben“, schrieb der Dichter Francesco Petrarca (1304-1374) und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus in seinem Buch „Heilmittel gegen Glück und Unglück“. 


30 Stunden gewerbsmäßige Arbeit neben der Schule ...

(hrs) Mancher Zuhörer wird den Atem angehalten haben. Der Braunschweiger Schulinspektor Albert Sattler nahm auf einer Lehrerversammlung 1897 kein Blatt vor den Mund und trug aus Berichten von Gewerbeaufsichtsbeamten vor: 


Emotionen auf der Spur

Emotionen spielen in allen Lebensbereichen eine große Rolle. Einen Algorithmus entwickeln, mit dem sich Emotionen in Texten analysieren lassen: Daran arbeiten Medieninformatiker aus Regensburg und eine Würzburger Literaturwissenschaftlerin. Ihr Untersuchungsgegenstand: Dramen.  


Außerschulische Initiativen stärken

Schulen brauchen in den MINT-Fächern eine curricular verankerte Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten, um über die aktuelle Krise hinaus zukunftsfest zu werden. Dazu gehört eine Stärkung regionaler Strukturen durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Weiterhin sind tragfähige Konzepte für das digitale Lehren und Lernen zu entwickeln und umzusetzen und der Aufbau multiprofessioneller Teams notwendig, berichtet die Siemens-Stiftung in einer Pressemitteilung.  


„Hochschulen tragen eine besondere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“

„Hochschulen und Universitäten tragen eine besondere Verantwortung für die Transformation der Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Sie können durch ihre Forschung zu einer nachhaltigen Entwicklung entscheidend beitragen. Vor allem aber bilden sie die zukünftigen Entscheidungsträgerinnen und -träger der Gesellschaft aus. Nicht zuletzt sollten sie durch ihr eigenes Tun auf dem Campus, den eigenen nachhaltigen Betrieb, ein Vorbild sein“, betonte Prof. Dr. Ingrid Hemmer, scheidende Nachhaltigkeitsbeauftragte der Katholischen Universität Eichstätt laut einer Pressemitteilung der KU.  


Investitionsprogramm „Digitale Bildung jetzt!“

Auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur (MBK) hat die saarländische Landesregierung massive Investitionen in die digitale Bildung beschlossen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot plant ein 50-Millionen-Euro-Investitionsprogramm „Digitale Bildung jetzt!“. Damit stehen bis 2024 zusammen mit dem DigitalPakt Schule 110 Millionen Euro für Investitionen in die digitale Bildung und den Ausbau der IT-Infrastruktur an den Schulen zur Verfügung, informiert das Ministerium in einer Pressemitteilung.