Designing for Sustainability

Forschungskooperation von HPI und MIT

Der Zustand der Welt stellt die Menschheit vor immer größere Probleme. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) kooperiert nun mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), um zur "Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen" beizutragen. Das interdisziplinäre Programm legt wert auf die Verbindung von Forschung und Lehre und bietet somit auch Studierenden neue Chancen.

 

(ps) Am 2. November war es so weit: die Forschungskooperation zwischen MIT und HPI mit dem Namen "Designing for Sustainability" wurde in New York feierlich besiegelt. Fürderhin soll das Programm "die gemeinsame wissenschaftliche Forschung an beiden Instituten in den Bereichen Nachhaltiges Design, Innovation, Informatik und Digitale Technologien sowie die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis vorantreiben." Das Programm soll "Lehrkräfte und Studierende beider Einrichtungen miteinander verbinden, um eine möglichst große gesellschaftliche Wirkung zu erzielen", heißt es in einer Mitteilung des HPI. 

Die Erwartungen sind groß: "Durch die Zusammenarbeit können die Forschungstalente des HPI und des MIT Designinnovationen für eine kohlenstoffarme Wirtschaft beschleunigen", hofft Prof. John Ochsendorf vom MIT. Ralf Herbrich, Professor und Geschäftsführer des HPI, sieht die Forschung als wichtigen "Treiber für Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit." Er setzt dabei auf den Nachwuchs: "Wenn wir talentierte Doktoranden unserer beiden Institutionen zusammenbringen, [...] wird das zu Durchbrüchen in diesem gesellschaftlich sehr wichtigen Bereich führen." 

Auch Prof. Christoph Meinel vom HPI zeigt sich vom Ansatz überzeugt, der "neue Möglichkeiten für die Forschung und unsere Studierenden" bringe. Die Kooperation werde einerseits "Impulse in die Wissenschaft und in die Praxis geben. Gleichzeitig wird sie Doktoranden beider Einrichtungen durch gemeinsame Forschung in Workshops und Austauschprogrammen eng miteinander verbinden." Ziel sei es, unter Berücksichtigung der sozialen Auswirkungen "bahnbrechende und nachhaltige Designinnovationen für Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle" zu entwickeln, etwa für die Bereiche "Gesundheit, Bildung, Energie und Klimaschutz". Hier orientiere man sich an den "Zielen für nachhaltige Entwicklung" (SDGs) der UNO.

Das zunächst auf acht Jahre angelegte Programm soll "halbjährliche Forschungsworkshops, vierteljährliche virtuelle Seminare und einen jährlichen Studentenaustausch zwischen beiden Instituten umfassen." Das Hasso-Plattner-Institut bietet in Potsdam verschiedene Studiengänge an, beispielsweise den Bachelor für "IT-Systems Engineering", sowie Masterstudiengängen zu "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering", "Cybersecurity" und "Software Systems Engineering".

 

Weitere Informationen:

https://hpi.de/

Quelle:

https://nachrichten.idw-online.de/2022/11/03/hpi-und-mit-starten-gemeinsames-forschungsprogramm-designing-for-sustainability

 

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