Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, konnten sich die Bäderbetriebe im letzten Vor-Corona-Jahr über einen satten Zuwachs an Auszubildenden freuen. In über 7.000 Badeanstalten in der Republik finden sie ihren Einsatz – dabei winken hohe Übernahmequoten von der Ausbildung in den Beruf und abwechslungsreiche Aufgaben. 


Vielerorts fehlen noch Azubis

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden deutlich weniger Ausbildungsplätze angeboten als zuvor. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die der SWR ausgewertet hat. Demnach meldeten Betriebe deutschlandweit von Oktober 2020 bis Ende April nur rund 430.000 Lehrstellen. Das sind etwa 60.000 weniger als im Vergleichszeitraum 2018/2019. Auch bei den Bewerbern ist ein Rückgang zu verzeichnen: von rund 418.000 auf 345.000 – das entspricht etwa 18 Prozent. 


"Hier ist Innovation zuhause"

An der Universität zu Kassel beginnt im Wintersemester '21/22 der neue Masterstudiengang "Mobilität, Verkehr und Infrastruktur". Damit reagiere die Uni auf den großen Bedarf an "Fachleuten mit vertieftem Wissen in planerischen, technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhängen". Der interdisziplinäre Studiengang richtet sich explizit auch an Studierende, die nicht aus dem Verkehrsingenieursstudium kommen. Der Studiengang ist zulassungsfrei. 


"Gartengestaltung auf sich wirken lassen"

Die traditionsreiche Leistungsschau des deutschen Gartenbaus holte die pandemiebedingt ausgefallenen Eröffnungsfeierlichkeiten zur Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt nach. Noch wenige Tage vor der ursprünglichen Eröffnung war unklar, ob sie überhaupt stattfinden könne. Bundespräsident Steinmeier würdigte die BUGA als "Olympia der Gärtner". Auch der "Tag der grünen Berufe" konnte stattfinden und Jugendlichen einen Einblick in gärtnerische Berufe bieten. 


Quellcode für das Internet versteigert

Das US-Auktionshaus Sotheby’s hat Ende Juni ein ganz besonderes digitales Artefakt unter den Hammer gelegt. Es handelte sich dabei um den Quellcode für das Internet, genauer gesagt um die Originaldateien von Sir Tim Berners-Lee von 1989 mit entsprechendem Zeitstempel und Unterschrift. Das Mindestgebot lag bei 1000 Dollar. Versteigert wurde der Code am Ende für 5,4 Millionen Dollar. 


Vorbehalte gegen Homeoffice nehmen ab

Das Infektionsgeschehen zwang viele Arbeitnehmer, ihre Tätigkeit ins Homeoffice zu verlegen. Im Zeitraum von August 2020 bis Februar 2021 stieg deren Anteil von 25 auf 36 Prozent. Damit einher gingen sinkende Vorbehalte von Arbeitgebern und Beschäftigten gegen das Arbeiten von zu Hause aus. 


"Leistung lohnt sich"

Der Ausbildungspreis "Azubi des Nordens" startet die Bewerbungsphase 2021. Der vom AGA Unternehmensverband und dem Institut Neue Wirtschaft (INW) vergebene Preis ehrt die "besten Absolventinnen und Absolventen einer Dualen Ausbildung". Über 200.000 Unternehmen aus Norddeutschland, Sachsen-Anhalt und Thüringen können teilnehmen. Neben der Freude am Wettbewerb winken mit bis zu 1.500 Euro dotierte Preise.  


"Alles beginnt im Kopf"

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat aktuelle Zahlen zum Frauenanteil an Habilitationen und Professuren in Deutschland veröffentlicht. Dabei gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute ist: der Frauenanteil erreicht einen historischen Höchststand. Die Schlechte ist: der durchschnittliche Anteil liegt bei mageren 35%. In der Professorenschaft Deutschlands liegt die Quote sogar nur bei gut 25%.  


Hochschulen bekennen sich zu Nachhaltigkeit

Beim Global University Leaders Council Hamburg verabschiedeten Hochschulleitungen aus aller Welt Empfehlungen zum konkreten Engagement für globale Nachhaltigkeit und gegen den Klimawandel. Zukünftig sollen alle Studierenden in ihren Fächern mit den Herausforderungen des Klimawandels und Fragen der Nachhaltigkeit vertraut gemacht werden. Zu diesem und anderen Zielen bekannten sich insgesamt 45 Hochschulleitungen aus 27 Ländern.  


Jugend forscht 2022 in den Startlöchern

Unter dem Motto "Zufällig genial?" beginnt die neue Ausgabe des traditionsreichen Forschungswettbewerbs. Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre sind aufgefordert, ihre Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einzureichen. Die Veranstalter rechnen dabei wieder mit Präsenzveranstaltungen für die Wettbewerbstermine.