An der Uni Osnabrück wird die Friedens- und Konfliktforschung um einen neuen, international ausgerichteten Studiengang erweitert. Dabei soll gleichermaßen die sozialwissenschaftliche Forschung wie auch die friedensfördernde Praxis vermittelt werden. Der Studiengang am 2011 gegründeten Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF) bindet in regelmäßigen Vortragsreihen auch Berufspraktiker ein, die über ihre Organisation und Arbeitsmethoden berichten. 


Studieren in der Pandemie

In den 60ern durfte man in den Hörsälen noch rauchen, heute darf man nicht mal mehr drin sitzen – die Corona-Pandemie beeinflußt natürlich auch das Studium. Dennoch kommt die Situation an den Universitäten medial vergleichsweise wenig vor, im Fokus bei Bildungseinrichtungen sind Schulen und Kitas. Das mag auch daran liegen, daß die Umstellung auf digitale Lehre an den Unis vergleichsweise gut funktioniert. Neben den Erfolgsgeschichten gibt es allerdings auch einige Probleme. Wir werfen einen Blick auf die Universitäten.  


Arbeitslosigkeit sinkt wieder

Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2021 zurückgehen. Das ergab eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach wird die Arbeitslosigkeit 2021 im Jahresdurchschnitt um 110.000 Personen zurückgehen. Auch die Erwerbstätigkeit erholt sich im Jahresverlauf spürbar, sinkt im Jahresdurchschnitt aber um 80.000 Personen. Das IAB erwartet zudem einen Jahresdurchschnitt von 1,6 Millionen Kurzarbeitenden. 


Lese- und Schreibkompetenzen wichtiger denn je

Behördengänge, Bestellungen im Restaurant, Terminvereinbarungen, Einkäufe – was sich bis dato persönlich erledigen ließ, wurde im Laufe des vergangenen Jahres zunehmend in den digitalen Raum verlagert. Somit verlangen selbst einfache Alltagsaufgaben nun meist Lese- und Schreibkompetenzen. Erwachsene, die nicht gut lesen und schreiben können, sehen sich damit nahezu unüberwindbaren Anforderungen gegenüber. Laut LEO Grundbildungsstudie von 2018 betrifft das hochgerechnet 6,2 Millionen Menschen in Deutschland. 


"Weil alle ein Recht auf gute Bildung haben!"

Seit Jahren wird sie moniert, verbessert hat sich wenig: die soziale Kluft im Bildungssystem Deutschlands bleibt ein Problem. Die pandemiebedingten Schulschließungen und die Digitalisierung verschärfen die Probleme weiter. Gerade an Haupt- und Realschulen sowie deren Äquivalenten führen sowohl fehlende technische Ausrüstung wie private Computer, sowie schwierigere Bedingungen für Homeschooling zu großen Problemen. Auch das Netzwerk Digitale Bildung fordert in einem aktuellen Positionspapier mehr Chancengerechtigkeit, wenn es um Bildung in Deutschland geht. 


76 Prozent virtuelle Kommunikation

Seit über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem und beeinflusst massiv alle Bereiche des Alltags. Zu ihren Auswirkungen auf Kommunikation und Effizienz im Arbeitsleben hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kürzlich eine Studie veröffentlicht. 


Wissen, was die Gesellschaft bewegt

Ab dem Wintersemester 2021/22 bietet die Universität zu Köln einen neuen, international ausgerichteten soziologischen Studiengang in englischer Sprache an. Die Universität verspricht einen guten Betreuungsschlüssel für Studierende und Vorbereitung auf verschiedene Berufe sowie eine akademische Karriere. 


"Die Schere geht auf"

Wenn der Pandemie etwas positives abgewonnen werden soll, wird häufig auf die nun erzwungenermaßen voranschreitende Digitalisierung verwiesen. Und in der Tat sind trotz der Mühen der Ebene erfreuliche Entwicklungen zu beobachten. Doch bei aller Freude über die raschen Fortschritte gibt es auch hier Schattenseiten. Nicht nur die Schere zwischen digitalisierbaren und nicht-digitalisierbaren Berufen öffnet sich, auch die soziale Schere geht nun weiter auf. 


Erstes Impf-Fläschchen kommt ins Museum

US-Präsident Joe Biden verkündete, spätestens zum 1. Mai solle jeder Erwachsene in den USA die Möglichkeit bekommen haben, gegen das Corona-Virus geimpft zu werden. Dafür werden viele Millionen Impfdosen nötig sein. Das allererste Fläschchen einer Corona-Impfung in den USA überhaupt soll jetzt ins Museum kommen. Der New Yorker Krankenhausbetreiber Northwell Health spendete das leere Fläschchen dem Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte in Washington. Nach Angaben des Museums wurden außerdem die Impfkarte, der Mitarbeiterausweis und der Kittel der Krankenschwester, die am 14. Dezember offiziell als erste US-Bürgerin geimpft wurde, gespendet. 


Deutsche Journalisten schlagen Alarm

Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) ist schwer von der Corona-Krise betroffen. Nach Angaben des Verbandes sei das durchschnittliche Jahreseinkommen freier Journalisten um ein Viertel auf 25.500 Euro zurückgegangen. Grundlage der Aussage ist eine Befragung von über 1.000 Personen. Von ihnen gaben mehr als zwei Drittel an, mit Auftragsrückgängen zu kämpfen. Ein Zehntel der Befragten hätte gar keine Aufträge mehr erhalten. Besonders betroffen seien freie Journalisten, die über Veranstaltungen berichten oder Personengeschichten produzieren. Von ihnen habe lediglich ein Viertel staatliche Unterstützung oder Sozialleistungen bekommen, teilte die Gewerkschaft mit.