Bundespreis für Kunststudierende
Ausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn

 

(ps) Die Gewinner*innen des diesjährigen 25. "Bundespreises für Kunststudierende" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stehen fest. Die Werke der acht Laureaten werden nun bis zum 30. Januar '22 in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen sein. Sie konnten sich bei der Jury des Wettbewerbs gegen mehr als 50 nominierte Kommiliton*innen durchsetzen. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Wettbewerb zeigt Kunst aus allen Bereichen: von Installationen über Performance bis hin zu Malerei.

 

"Diese Eröffnung ist ein ganz besonderes Ereignis, denn der Bundeswettbewerb der Kunststudierenden feiert dieses Jahr bereits sein 25. Jubiläum," sagt die geschäftsführende Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zur Ausstellungseröffnung. "Zudem," so Karliczek weiter, "bedeutet diese Ausstellungseröffnung auch ein Stück weit die Rückkehr in die Normalität. Die durch die Corona-Pandemie nötigen Einschränkungen haben insbesondere auch den Kunst- und Kulturbetrieb stark getroffen. Ich freue mich, dass das BMBF bereits seit vielen Jahren mit dem Bundespreis für Kunststudierende den künstlerischen Nachwuchs fördert und die acht Ausgezeichneten für ihre hervorragenden Arbeiten auch in diesem Jahr mit einer eigenen Ausstellung in der Bundeskunsthalle geehrt werden können."

 

Wie wichtig die Förderung der Kunsthochschulen und ihrer Studierenden ist, zeigt auch ein Blick auf die Studienanfänger: Nach einen Höhepunkt im Jahr 2012 müssen die Hochschulen stetig sinkende Erstsemesterzahlen hinnehmen und der allgemeine coronabedingte Einbruch trifft die Kunsthochschulen besonders stark. "Für die acht ausgezeichneten Kunststudierenden und ihre Kunsthochschulen ist dieser Wettbewerb ein großartiges Forum; die Aufmerksamkeit von Kunstszene und Publikum ist ihnen sicher. Das ist beste Nachwuchsförderung und wir sind stolz, dazu einen Beitrag leisten zu können," betont Prof. Rolf-Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks, welches die Wettbewerbsorganisation trägt.

 

Dr. Eva Kraus, die Intendantin der Bundeskunsthalle, verweist auch auf die "erfolgreichen Künstler*innenkarrieren" derer, "die am Wettbewerb teilnahmen oder einen Preis erhielten." Der in dieser Form einmalige Preis bietet die seltene Möglichkeit, schon als Student*in Erfahrungen im Kunstbetrieb zu sammeln. "Er ist nach wie vor eine große Chance für Kunststudierende und ich freue mich sehr, dass alle präsentierten Arbeiten erneut so vielfältig und diskursiv, also am Puls der Zeit sind. Es gibt nur wenige Orte, an denen die aktuellste Kunstproduktion in derart dichter Konzentration betrachtet und genossen werden kann wie in dieser Ausstellung der Bundeskunsthalle." Seit 1983 findet der Wettbewerb alle zwei Jahre statt und ermöglicht mithilfe eines speziellen "Produktionsstipendiums" auch die Umsetzung größerer Werke speziell für die Ausstellung.

Quellen:

https://www.presseportal.de/pm/67245/5070917

https://www.studentenwerke.de/de/content/bundespreis_f%C3%BCr_kunststudierende

Wer sich von der überraschenderweise miserablen Navigation auf der Internetseite des Wettbewerbs selbst nicht abschrecken läßt, kann sich über die Laureaten und deren Kunst auch online informieren:

https://www.kunst-wettbewerb.de/