Berufswahl heute

TikTok, Twitch und Twitter zum Trotz: wenn Jugendliche Rat für ihre Berufswahl suchen, sind Eltern und Familie die mit Abstand wichtigsten Ratgeber. Umso wichtiger ist es auch für Eltern, sich im Dickicht der Möglichkeiten zu orientieren. Die Zahl der Studiengänge hat sich in den letzten 15 Jahren auf nun über 20.000 fast verdoppelt. Die Zahl der Ausbildungsberufe geht parallel stetig zurück – doch was für die Orientierung erstmal gut klingt, zeigt nur einen anderen Wandel: immer mehr neue und modernisierte Ausbildungen mit neuen Anforderungsprofilen. Da ist es auch für Eltern sinnvoll, sich zu informieren, am besten gemeinsam mit ihrem Kind, zum Beispiel auf einer parentum-Messe. 


Berufsziel Tischler*in

Tischler*in gehört zu den beliebtesten Ausbildungen in Deutschland. Der traditionsreiche Beruf glänzt mit modernster Technik und guten Ausbildungsbedingungen. Dabei steht handwerkliches Geschick im Mittelpunkt, aber auch Design und Kundenkontakt sind wichtig.  


Berufsziel Restaurator*in

Früher war es auch möglich, sich selbst zu restaurieren: In einem "Restaurationsbetrieb" wurden nicht etwa Dinge wie Möbel restauriert, sondern Menschen – das Wort bedeutet nämlich "Restaurant". Wer also nach jemandem sucht, der*die etwas originalgetreu erneuern und reparieren kann, muss nach einem Restaurierungsbetrieb suchen. Von denen gibt es mehr als man denkt, aber weniger als gebraucht werden. Der Markt wächst und wird nach bestem Ermessen auch langfristig gute Chancen bieten. 


Seltene Berufe: Holzspielzeugmacher*in

Bei der Berufswahl lohnt es sich immer, gut zu recherchieren und auch mal Blicke nach links und rechts zu werfen. Dann findet man auch besondere, seltene Berufe – wie beispielsweise Holzspielzeugmacher*innen. Ein Beruf, der im Zeitalter der Digitalisierung wie aus der Zeit gefallen wirkt, der aber eine lebendige Tradition fortführt.  


Internetbuchhandel steigert Umsatz deutlich

Digitalisierung und sich verändernde Lebenswelten machen auch vor der Bücherbranche nicht halt. Das bedeutet Wandel, aber das oft herbeiorakelte Ende des Lesens und der Bücher bleibt aus. Die Ausbildungszahlen sind seit Jahren stabil und der Umsatz steigt. Anlässlich der heute eröffnenden Frankfurter Buchmesse werfen wir einen Blick auf die Branche. 


Positiver Beschäftigungstrend im Umweltschutz

Der menschengemachte Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit, und spätestens seit dem Beginn der Dürrejahre ab 2018 sind die Folgen spürbar auch hier angekommen. Dies schlägt sich im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nieder: Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die "Green Jobs" weiter auf Wachstumskurs. Dennoch bleibt der Fachkräftemangel groß. 


Jubiläen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) feiert gleich zwei Jubiläen – doch auch beim Festakt stehen die dramatischen Entwicklungen des Klimawandels im Mittelpunkt. So werden heute "engagierte Forscherinnen und Forscher mit innovativen Ideen und Lösungsvorschlägen dringender benötigt denn je", sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.  


Lebensmittelpunkt Schule

Die Auftaktveranstaltung des Bürgerrats Bildung und Lernen hat Schüler*innen und Politiker*innen aus der ganzen Republik in Berlin zusammengebracht. Diskutiert wurden Probleme des Schulsystems aus Sicht der Kinder und Jugendlichen. Thema war auch die Mitbestimmung in Schulbelangen – viel zu selten werde die Sicht der Schüler*innen in die Debatten miteinbezogen. 


Berufsziel Umwelt(schutz)techniker*in (Uni/FH)

Die immer drastischeren Klimaveränderungen üben großen Druck auf die Ökosysteme aus. Stetig wichtiger werden daher Berufe, die sich der Klimafolgenanpassung annehmen. Das ingenieurwissenschaftliche Studium der Umwelt(schutz)technik nimmt dabei eine wichtige Rolle ein und bietet einmalige Möglichkeiten, sich beruflich für den Erhalt unserer Umwelt zu engagieren. 


Den Doktor in der Tasche

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl der Promotionsverfahren an deutschen Universitäten im Jahr 2021 erneut gestiegen. Dabei hat vor allem der Bereich Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt und hält sich weiter auf Platz 1. An den vier beliebtesten Universitäten finden sich zusammen 16 Prozent aller Promovierenden.