Berufswahl heute

Laut einer aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung nutzt mittlerweile knapp ein Drittel der deutschen Unternehmen eine genderneutrale Sprache. Die Studie untersuchte verschiedene Aspekte der Diversität. 


Studienplatzbörse ist eröffnet

Seit vergangenem Sonntag ist die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eröffnet. Auf der zentralen Online-Plattform können sich Schülerinnen und Schüler über Studiengänge informieren, für die es im kommenden Wintersemester noch freie Plätze gibt. 


Gelebter Klimaschutz an der TH Bingen: Klimaschutzmanagerin eingestellt

Seit über 40 Jahren kann man an der TH Bingen "Umweltschutz" studieren. Seit 2014 ist das Angebot um einen praxisorientierten Studiengang zur Klimafolgenanpassung ergänzt. Diese Forschungen könnten aktueller kaum sein: Erst jüngst hat die TH Bingen in Kooperation mit anderen Hochschulen eine Studie zu Anpassungsmaßnahmen im Welterbe Oberes Mittelrheintal veröffentlicht, die sich umfänglich auch mit Hochwassergefahren befaßt. 


Traumberuf Bademeister*in

Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, konnten sich die Bäderbetriebe im letzten Vor-Corona-Jahr über einen satten Zuwachs an Auszubildenden freuen. In über 7.000 Badeanstalten in der Republik finden sie ihren Einsatz – dabei winken hohe Übernahmequoten von der Ausbildung in den Beruf und abwechslungsreiche Aufgaben. 


"Gartengestaltung auf sich wirken lassen"

Die traditionsreiche Leistungsschau des deutschen Gartenbaus holte die pandemiebedingt ausgefallenen Eröffnungsfeierlichkeiten zur Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt nach. Noch wenige Tage vor der ursprünglichen Eröffnung war unklar, ob sie überhaupt stattfinden könne. Bundespräsident Steinmeier würdigte die BUGA als "Olympia der Gärtner". Auch der "Tag der grünen Berufe" konnte stattfinden und Jugendlichen einen Einblick in gärtnerische Berufe bieten. 


Quellcode für das Internet versteigert

Das US-Auktionshaus Sotheby’s hat Ende Juni ein ganz besonderes digitales Artefakt unter den Hammer gelegt. Es handelte sich dabei um den Quellcode für das Internet, genauer gesagt um die Originaldateien von Sir Tim Berners-Lee von 1989 mit entsprechendem Zeitstempel und Unterschrift. Das Mindestgebot lag bei 1000 Dollar. Versteigert wurde der Code am Ende für 5,4 Millionen Dollar. 


„Sommer der Ausbildung“ soll mehr Lehrstellen schaffen

Auf dem deutschen Ausbildungsmarkt herrscht Flaute. Mit dem Einbruch in der Ausbildung wächst die Furcht vor fehlenden Fachkräften. Mit einer breiten Kampagne wollen Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Politik nun gegensteuern und Betriebe sowie Jugendliche zur Ausbildung motivieren. Von Juni bis Oktober werben Verbände und die Bundesagentur für Arbeit unter dem Titel „#AusbildungStarten“ intensiv für die Berufsausbildung. Ziel sei es, dass 2021 möglichst viele junge Menschen ihre Berufsausbildung in einem Betrieb beginnen könnten. 


"Eine Möglichkeit, etwas für den Klimaschutz zu tun"

Das Thema "Fachkräftemangel" begleitet uns schon einige Jahre. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung macht Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer nun auf ein ganz konkretes Problem dieses Mangels aufmerksam: Fehlen die Fachkräfte, können auch manche Klimaschutzvorgaben nicht angemessen umgesetzt werden. Solardächer, energetische Gebäudesanierungen und ähnliche Maßnahmen erfordern bundesweit zahlreiche gut ausgebildete Handwerker*innen. 


Nachwuchs gesucht: Offizierslaufbahn bei der Marine

Die Marineschule Mürwik in Flensburg verabschiedet dieser Tage den aktuellen Offizieranwärter-Jahrgang, die Crew 2020. Am seit 1910 bestehenden Standort wird der Offizierlehrgang absolviert. Nun steht für die Anwärter*innen der praktische Teil der Ausbildung in Form des Seekadetten-Praktikums bevor. Im 234-köpfigen Jahrgang sind auch elf internationale Kadetten von Benin bis Südkorea vertreten.  


40 % höherer Bedarf an MINT-Fachkräften

Mit dem Aufschwung nach dem Corona-bedingten Konjunktureinbruch steigt der Arbeitskräftebedarf in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Laut dem MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlten im April rund 141.500 Arbeitskräfte. Im Herbst des vergangenen Jahres betrug das Defizit noch 109.000 Arbeitskräfte.