Wissenschaft+Politik

Corona infiziert auch unsere Sprache

Das Leibniz-Institut für deutsche Sprache hat seit Beginn der Pandemie bereits mehr als 1.000 neue Wortschöpfungen mit Bezug zur Covid-19-Pandemie gesammelt. 


Wie krisensicher ist Ihr Unternehmen?

"Wie überwinden Unternehmen die Krisenzeit?" – so lautete die zeitgemäße Ausgangsfrage für die Studierenden des Masterstudiengangs "Innovation im Mittelstand" in Würzburg-Schweinfurt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Netzwerkveranstaltung „Robuste Geschäftsmodelle in Krisenzeiten“ der IHK Würzburg-Schweinfurt präsentiert.  


Anlaufstelle für qualitative Sozialforschung

Die Universität Konstanz und Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) in der Schweiz vertiefen ihre Zusammenarbeit. Künftig bietet das Binationale Zentrum für Qualitative Methoden (BZQM) eine Plattform für vertieften wissenschaftlichen Austausch in der qualitativen Sozialforschung.  


"Klimawandel ist große Bedrohung für globale Gesundheit"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine neue Förderrichtlinie "Nachwuchsgruppen Globaler Wandel: Klima, Umwelt und Gesundheit" veröffentlicht. Im Rahmen von innovativen Projekten soll erstmalig eingehend untersucht werden, welche gesundheitlichen Risiken auf den Klimawandel und Veränderungen der Umwelt zurückzuführen sind und wie Menschen ihre Gesundheit schützen können.  


Arbeitslosigkeit sinkt wieder

Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2021 zurückgehen. Das ergab eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach wird die Arbeitslosigkeit 2021 im Jahresdurchschnitt um 110.000 Personen zurückgehen. Auch die Erwerbstätigkeit erholt sich im Jahresverlauf spürbar, sinkt im Jahresdurchschnitt aber um 80.000 Personen. Das IAB erwartet zudem einen Jahresdurchschnitt von 1,6 Millionen Kurzarbeitenden. 


Lese- und Schreibkompetenzen wichtiger denn je

Behördengänge, Bestellungen im Restaurant, Terminvereinbarungen, Einkäufe – was sich bis dato persönlich erledigen ließ, wurde im Laufe des vergangenen Jahres zunehmend in den digitalen Raum verlagert. Somit verlangen selbst einfache Alltagsaufgaben nun meist Lese- und Schreibkompetenzen. Erwachsene, die nicht gut lesen und schreiben können, sehen sich damit nahezu unüberwindbaren Anforderungen gegenüber. Laut LEO Grundbildungsstudie von 2018 betrifft das hochgerechnet 6,2 Millionen Menschen in Deutschland. 


"Weil alle ein Recht auf gute Bildung haben!"

Seit Jahren wird sie moniert, verbessert hat sich wenig: die soziale Kluft im Bildungssystem Deutschlands bleibt ein Problem. Die pandemiebedingten Schulschließungen und die Digitalisierung verschärfen die Probleme weiter. Gerade an Haupt- und Realschulen sowie deren Äquivalenten führen sowohl fehlende technische Ausrüstung wie private Computer, sowie schwierigere Bedingungen für Homeschooling zu großen Problemen. Auch das Netzwerk Digitale Bildung fordert in einem aktuellen Positionspapier mehr Chancengerechtigkeit, wenn es um Bildung in Deutschland geht. 


76 Prozent virtuelle Kommunikation

Seit über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem und beeinflusst massiv alle Bereiche des Alltags. Zu ihren Auswirkungen auf Kommunikation und Effizienz im Arbeitsleben hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kürzlich eine Studie veröffentlicht. 


"Die Schere geht auf"

Wenn der Pandemie etwas positives abgewonnen werden soll, wird häufig auf die nun erzwungenermaßen voranschreitende Digitalisierung verwiesen. Und in der Tat sind trotz der Mühen der Ebene erfreuliche Entwicklungen zu beobachten. Doch bei aller Freude über die raschen Fortschritte gibt es auch hier Schattenseiten. Nicht nur die Schere zwischen digitalisierbaren und nicht-digitalisierbaren Berufen öffnet sich, auch die soziale Schere geht nun weiter auf. 


Homeoffice kommt gut an

Drei von vier Beschäftigten, die das Arbeiten von zu Hause in hohem Maße nutzen, sind damit zufrieden. Das ergab eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zudem nehmen 60 Prozent der Beschäftigten Homeoffice als hilfreich und wenig bis gar nicht belastend war. Auch die eigene Arbeit wird mehrheitlich als effizienter angesehen, wenn sie von zuhause aus verrichtet wird.