Wissenschaft+Politik

(ps) Auch wenn Bio-Produkte nur einen Marktanteil von etwa 6% haben, verzeichnen sie seit Jahren stetiges Wachstum und positive Resonanz bei den Verbraucher*innen. Die Nachfrage wächst sogar stärker, als der Ökolandbau selbst. Probleme sieht der Anbauverband Bioland hauptsächlich bei den politischen Rahmenbedingungen. Aber sowohl Praxis als auch Forschung florieren und bringen interessante Ansätze. 


Ein Viertel der Ausbildungsplätze blieb unbesetzt

26 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland blieben 2019 unbesetzt. Das geht aus einer vor kurzem veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zudem wurden im Ausbildungsjahr 2018/2019 rund 15 Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst oder von den Auszubildenden nicht angetreten. In vier von zehn Fällen ging die Auflösung vom Betrieb aus. Vor allem Kleinstbetriebe waren davon betroffen. Die Unternehmen nannten als Gründe vor allem fehlendes Engagement, mangelndes Sozialverhalten und Überforderung der Auszubildenden. 


Nonstop von der Nordsee nach Niederbayern

Nachhaltige Projekte bedeuten: Es entsstehen zukunftssichere Arbeitsplätze. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Anfang Februar 2021 vereinbarte Einbindung der niederbayerischen Stadt Passau in das Container-Netzwerk der TFG Transfracht GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn. Nach Angaben der TFG ist damit eine Entlastung der Straße um rund 10.000 Lkws und eine CO2-Einsparung von mehreren tausend Tonnen im Jahr verbunden. 


Klimaziele: Kohlendioxid aus Atmosphäre entnehmen

Das Ingenieurstudium im Dienst der Umwelt: Die Erreichung der Klimaziele erfordert sogenannte negative Emissionen, also die Entnahme von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Eine vielversprechende Technologie hierfür ist die direkte Abscheidung von Kohlendioxid aus der Luft, englisch Direct Air Capture oder kurz DAC, informiert die RWTH Aachen University in einer Medieninformation. Gleichzeitig, heißt es darin weiter, werden allerdings Energie und Materialien benötigt, deren Erzeugung und Produktion zu indirekten CO2-Emissionen und anderen Umweltauswirkungen führen. Der Gesamtnutzen von DAC für die Umwelt ist daher unklar. 


Neues Fraunhofer-Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft

Ein neues Fraunhofer-Zentrum für Biogene Wertschöpfung und Smart Farming mit Standorten in Mecklenburg-Vorpommern und in Bayern soll der Landwirtschaft neue Wege für nachhaltige hochmoderne Verfahren aufzeigen. In einem ersten Schritt wird auf dem Thünengut Tellow in Mecklenburg-Vorpommern ein Forschungszentrum aufgebaut werden, dass über 60 hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.  


Eine Therapie gegen jeden Krebs

"Erfolg braucht - wie das Erklimmen eines Gipfels - Begeisterung, Kompetenz und Respekt", erklärt Dr. Luci Mori, Forscherin und neuerdings Unternehmerin an der Universität Basel. Die gebürtige Italienerin treibt die Neugierde an zu wissen, wie das menschliche Immunsystem funktioniert. Ein Resultat: eine Therapie gegen den Krebs. 


Leitprojekte sollen Grünen Wasserstoff stimulieren

Drei Wasserstoff-Leitprojekte hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung Anfang 2021 auf den Weg gebracht: Die Projekte sind ein zentraler Beitrag des BMBF zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie. Zusammen bilden sie mit einer Fördersumme von rund 700 Millionen Euro die bislang größte BMBF-Förderinitiative zum Thema Energiewende überhaupt, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.  


Exzessive Mediennutzung im Jugendalter nimmt zu

Die Coronakrise geht einher mit einer deutlichen Zunahme der Computernutzung durch junge Menschen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Ergebnisse einer neuen Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusätzliche Brisanz. Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, warnt: „Medien-und Internetabhängigkeit ist quasi die Droge der Zukunft."  


Wodurch werden Sprunginnovationen ausgelöst?

"Deutschland und Europa können im weltweiten Wettbewerb nur mithalten, wenn sie neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln. In kleinen Schritten – oder eben radikal und bahnbrechend in Form von sogenannten Sprunginnovationen. Aber was zeichnet radikale Innovatoren aus, und wie kommen Sprunginnovationen zustande? Eine Studie der IHK-Organisation gibt Antworten", informiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer Pressemitteilung.  


Erneuerbare Energien gewinnen Oberwasser

(hrs) Das neue Wissen ist seit mehreren Jahrzehnten vorhanden, doch die verantwortlichen Akteure hielten an alten Denk- und Handlungsgewohnheiten fest. Eine junge Frau, Greta Thunberg, rüttelte in den letzten Jahren die Menschen wach und ermuntert sie zu Innovationen. Erneuerbare Energien und eine nachhaltige Politik kommen in Mode. Der Sektor wird voraussichtlich viele zusätzliche moderne Arbeitsplätze schaffen.