Wissenschaft+Politik

Die Coronavirus-Krise hat einen noch nie dagewesenen Verlust an Arbeitseinkommen verursacht, informiert die EU-Kommission kurz vor dem Jahreswechsel 2020/21 in einer Pressemitteilung. Die Auswirkungen waren besonders hart für Arbeitnehmer, die ohnehin schon benachteiligt sind, wie z. B. junge Menschen und solche mit Zeitverträgen. Maßnahmen zum Ausgleich von Lohneinbußen haben zur Abfederung beigetragen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Dezember-Ausgabe des Quartalsbericht „Beschäftigungs- und Sozialentwicklung“ der Kommission. Der Bericht analysiert die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Arbeitsplätze und Einkommen. 


"Unsere Zeit steht im Zeichen der Hetze"

(hrs) „In der Tat: unsere Zeit steht im Zeichen der Hetze.“ Seit dem Aufkommen der „Sozialen Medien“ wird über die „Hassreden“ im Internet geklagt. Der eingangs zitierte Satz stammt allerdings nicht, wie vermutet werden könnte, aus der Gegenwart. Er ist einem vor annähernd 100 Jahren erschienenen Aufsatz entnommen aus der Feder des Juristen Helmut Endemann.  


Humboldt Forum, BER und drei neue Top-Bahnhöfe

(hrs) Der BER-Flughafen läuft, das Humboldt Forum ist eröffnet, die innerstädtische U-Bahnlinie 5 mit drei neuen Top-Bahnhöfen ist in Betrieb. Berlin könnte zum Jahreswechsel 2020/21 dank neuer Anziehungskraft, wie nie zuvor, aus allen Nähten platzen. Wäre da nicht die Coronakrise. 


Drei Viertel mit Falschnachrichten konfrontiert

Von fragwürdigen Tipps zum Gesundheitsschutz über Verharmlosungen der Auswirkungen des Virus bis hin zu wilden Verschwörungserzählungen: Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland begegnen in der Coronakrise Falschnachrichten, informiert die Vodafone Stiftung in einer Pressemitteilung. Drei Viertel (76 Prozent) der 14- bis 24-Jährigen werden mindestens einmal pro Woche mit Falschnachrichten online oder in den sozialen Medien konfrontiert. Das sind 50 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.  


"Mach es einfach anders"

Eigentlich hätten 2020 die Chemnitzer Linux-Tage unter dem Motto „Mach es einfach!“ an der Technischen Universität Chemnitz stattfinden sollen. Nachdem sie im März aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, stellte das Organisationsteam die Planung für 2021 kurzerhand unter das Motto „Mach es einfach anders.“, informiert die TU Chemnitz in einer Pressemitteilung. So werden die Chemnitzer Linux-Tage am 13. und 14. März 2021 komplett digital durchgeführt. Während Vorträge und Workshops per Video-Konferenz stattfinden sollen, ist auch für den Bereich „Linux-Live“ eine digitale Alternative geplant, um Firmen und Community-Projekten eine Präsentation zu ermöglichen.  


Verantwortlich: Früher der Einzelne, heute der Staat?

(hrs) Otto Epner (29) entkommt gerade dem Inferno des Weltkrieges. Für den jungen Mann ging es über vier Jahre um Leben und Tod. Auf dem Rückmarsch seiner Einheit vom letzten Kampfplatz bei Metz über Saarbrücken nach Karlsruhe erreichen seine Kameraden und ihn Meldungen von der Spanischen Grippe, die die Welt seit Mitte 1918 heimsuchen soll. Otto hat ganz andere Sorgen. Den Soldatenrock muss er bald ausziehen. Er soll wieder im zivilen Leben Fuß fassen. 


Der ländliche Raum als eine "Keimzelle der Innovation"

(hrs) Die Uhren der Wirtschaft waren noch überhaupt nicht auf die "Corona-Zeitrechnung" umgestellt, da sagte Wilhelm Bauer, Leiter des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), in einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung (Ausgabe 18. Januar 2019) dem ländlichen Raum enorme Chancen infolge der Digitalisierung und flächendeckenden Breitbandverkabelung voraus. Wie viel mehr dürfte das 2021 ff, ein Jahr und mehr nach Corona (n. Cor.), zutreffen.  


Gemeinsam für ökonomische Bildung

Das neue Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland (BÖB), ein gemeinnütziger Verein, setzt sich für eine stärkere Verankerung ökonomischer Bildung in der Schule und für eine bessere fachbezogene Qualifizierung der Lehrkräfte ein. Die Initiative wird von Lehrkräften, Verbänden, Wissenschaft und Wirtschaft getragen, informiert das BÖB in einer Pressemitteilung.  


Energiewende: Dampfspeicher statt Batterien und Wasserstoff

Für die Entwicklung eines thermo-mechanischen Stromspeichers (TMS) durch das vierköpfige Team des Instituts für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) an der Hochschule Zittau-Görlitz (HSZG) und der Partnerfirma Spilling Technologies, kommen Überlegungen ins Spiel, die vor rund 100 Jahren begonnen haben, informiert die HSZG in einer Pressemitteilung. Da sicherte Dr. Fritz Marguerre, wie es weiter heißt, sein Verfahren sowie die Vorrichtung zur Aufspeicherung, also Speicherung, von Energie. Die Umwandlung von Strom in Dampf spielte bei seiner Erfindung eine entscheidende Rolle.  


Wenn Führungskräfte Stress machen

Zeitdruck im Arbeitsalltag führt nicht automatisch zu besseren Leistungen und erhöhter Motivation, sondern zieht im Gegenteil zahlreiche negative Effekte nach sich – und zwar auf vielen Ebenen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), informiert die Hochschule in einer Pressemitteilung. Führungskräfte, die chronisch in Eile sind, führen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter autokratischer und erhöhen hierdurch den Stress der Angestellten.