Wissenschaft+Politik

"Der Gesundheitssektor wird im Jahr 2040 die meisten Erwerbstätigen stellen und von Fachkräfteengpässen geprägt sein. Und Betriebe werden auch auf einem Arbeitsmarkt im Jahr 2040 händeringend nach Personen mit Spezialisten- und Expertentätigkeiten im IT- und Informatik-Bereich suchen", informiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Pressemitteilung.  


Von Angesicht zu … Bildschirm

Die Frage, ob und in welcher Weise Videokommunikation das zwischenmenschliche Sozialverhalten verändert, steht im Mittelpunkt einer virtuellen Podiumsdiskussion am 10. November 2020, informiert die FU Berlin in einer Medieninformation. An der Debatte beteiligen sich die Informatikerin Prof. Dr. Claudia Müller-Birn (Freie Universität Berlin), der Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Heiko Hausendorf (Universität Zürich) und die Soziologin Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky (Ludwig-Maximilians-Universität München). 


Rund 20 Prozent weniger eingetragene Ausbildungsverträge

Die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge lag zum 30. September 2020 im Bereich der Industrie- und Handelskammer Erfurt um 18 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Kammer registrierte 2.565 neu abgeschlossene Verträge. Das sei nicht überraschend, erklärt die IHK Erfurt in einer Pressemitteilung. Der Berufswahl- und Bewerbungsprozess sei bei Unternehmen und Jugendlichen durch die Corona-Krise fast gänzlich zum Erliegen gekommen. Die Firmen werden bis zum Jahresende noch offene Plätze besetzen, erwartet die Kammer. Dass viele Unternehmen trotz ihrer schwierigen wirtschaftlichen Situation an der Ausbildung festhalten, zeigt nach ihrer Einschätzung den Stellenwert der dualen Ausbildung und macht deutlich, dass die Betriebe Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs übernehmen. 


Bildungsabschlüsse werden bundesländerübergreifend anerkannt

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 15.10.2020 eine Ländervereinbarung über die gemeinsame Grundstruktur des Schulwesens und die gesamtstaatliche Verantwortung der Länder in zentralen bildungspolitischen Fragen beschlossen und wird diese in einem nächsten Schritt der Ministerpräsidentenkonferenz vorlegen, informiert die KMK in einer Pressemitteilung. 


„Grüner Wasserstoff“ entwickelt sich zu einer Jobmaschine

„Solarer Wasserstoff – Technologie der Zukunft“, lautete der Titel eines Fachbuches, das 1998 erschienen ist. Bereits seit den 1980er-Jahren laufen Versuche, aus Wasserstoff den Energieträger der Zukunft zu machen. „Grüner Wasserstoff“ heißt heute das Schlagwort, das die Vision einer emissionsfreien Energiewirtschaft und vielfältiger, zum Teil neuer beruflicher Perspektiven auf den Punkt bringt.  


Quelle: Freepik

Das kulturelle Erbe erhalten

Mit der Schulung von Restaurator*innen und dem Aufbau einer Abteilung für Konservierung und Restaurierung engagiert sich das Goethe-Institut mit Unterstützung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin für den Erhalt akut gefährdeter Objekte der weltweit einzigartigen Sammlung des angolanischen Nationalmuseums für Anthropologie. Die Restaurierungsabteilung nimmt am 1. Oktober ihre Arbeit auf, heißt es in einer Pressemitteilung des GI. 


Unterricht: Loben bringt mehr als Tadeln

Im Rahmen des Interventionsprogramms CW-FIT werden Schüler darüber informiert, welche sozialen Fähigkeiten von ihnen in der Klasse erwartet werden und ein entsprechendes Verhalten wird belohnt. Dadurch verbessert sich die Aufmerksamkeit der Schüler. 


Starke Impulse für Digitalisierung, weniger für Nachhaltigkeit

Die digitale Transformation in Unternehmen wird durch die Corona-Krise beschleunigt – aktuelle Tendenzen hin zu mehr Nachhaltigkeit und einer veränderten Wirtschaftsordnung dürften dagegen nur vorübergehend sein. Diese Prognose ergibt eine Befragung von mehr als 200 Expertinnen und Experten für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Technologie in Deutschland durch die Technische Universität München (TUM), die Bertelsmann Stiftung und den Münchner Kreis, informiert die TUM die Öffentlichkeit.  


„Betriebe nicht auf Dauer vom Rechner aus zu steuern“

Infolge der Corona-Pandemie erwartet Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Veränderungen in der Arbeitswelt – auch wenn sich, wie er der Nachrichtenagentur dpa sagte – nicht das komplette Wirtschaftsleben von zuhause aus erledigen lasse. 


Forschung zur Kinder- und Jugendgesundheit wird verstärkt

"Bislang werden die Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen in Forschung und Versorgung noch zu selten beachtet. Die frühen Phasen des Lebens bieten besondere Chancen, um Gesundheit zu fördern und die Entstehung von Erkrankungen langfristig zu verhindern – denn im Kindes- und Jugendalter wird oft die Basis für eine gute und überdauernde Gesundheit im Erwachsenenalter gelegt", erklärt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Presseinformation.