Fremdsprachen: 68 Prozent müssen darin fit sein
Bedeutung von guten Kenntnissen steigt auch in der Ausbildung und im Studium

Rund 68 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland benötigen im Rahmen ihrer Arbeit Kenntnisse in Fremdsprachen. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) hervor. Für 46 Prozent der Beschäftigten sind fremdsprachliche Grundkenntnisse erforderlich.

Betroffene Berufsbereiche sind Schutz, Sicherheit und Überwachung, Tourismus, Hotellerie und Gaststätten sowie Verkaufsberufe und medizinische Gesundheit. Fremdsprachenfachkenntnisse sind auch für Mitarbeiter*innen relevant, welche in Informatik-Berufen, Jobs der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der technischen Bereichen arbeiten.

Aufgrund der Globalisierung zählen Fremdsprachen zu den Schlüsselqualifikationen und sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Die am häufigsten verwendete Sprache ist Englisch.

Das BIBB führt seit 2006 regelmäßig im Abstand von sechs Jahren repräsentative Befragungen von Erwerbstätigen durch, zuletzt 2018 mit rund 20.000 Teilnehmern. Auch in der Ausbildung steigt die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen kontinuierlich – auf zuletzt 65 Prozent, für Tätigkeiten mit Hochschulabschluss sogar fast 90 Prozent.

Weitere Informationen finden sich im Beitrag „Fremdsprachenanforderungen in der Arbeitswelt“ in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“ unter www.bwp-zeitschrift.de/16998 sowie unter www.bibb.de/arbeit-im-wandel.