Interdisziplinäre Forschung für die Zukunft
Carl-Zeiss-Stiftung legt besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsförderung

 

An der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und dem Campus Landau der Universität Koblenz-Landau wird von der Carl-Zeiss-Stiftung ein Fonds zur Förderung von Nachhaltigkeitsforschung aufgelegt. Damit soll interdisziplinäre und standortübergreifende Forschung im MINT-Bereich unterstützt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Nachwuchsförderung.

 

"Wir freuen uns sehr darüber, dass die Carl-Zeiss-Stiftung unsere gemeinsamen, standortübergreifenden Forschungsprojekte im Bereich der Nachhaltigkeit fördert", sagt Professor Dr. Werner Thiel, Vizepräsident für Forschung und Technologie an der TU Kaiserslautern (TUK), in einer Mitteilung. Mithilfe des Fonds sollen zunächst zehn Forschungsprojekte unterstützt werden, die sich alle aus Forschungsteams beider Standorte zusammensetzen. Daneben ist auch eine standortübergreifende Nachwuchsgruppe geplant. Ein achtköpfiges Expertengremium befindet ferner über förderungswürdige Projekte von Nachwuchsforscher*innen, die geeignet sind, das MINT-Profil im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung zu schärfen.

 

"Nachhaltigkeit ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Mit unserer Forschung können wir einen Beitrag leisten, nachhaltige Innovationen für Gesellschaft und Wirtschaft zu entwickeln," erläutert Professor Dr. Ralf Schäfer vom Campus Landau. Auch Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung, sieht hier die Chance, "neue Potentiale in den MINT-Fächern zu heben." Mithin werde "Nachhaltigkeit und der kluge Umgang mit unseren Ressourcen werden in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen."

 

Sowohl in Kaiserslautern, als auch in Landau hat Nachhaltigkeitsforschung bereits Tradition. An der TUK finden sich beispielsweise Forschungsprojekte zu Nutzpflanzen im Klimawandel, Recyclingmaterial für die Baubranche oder nachwachsende Rohstoffe für die industrielle Produktion. Am Campus Landau wird beispielsweise "Wasserressourcenmanagement in Nordafrika" oder "der Kipppunkt in Ökosystemen im Amazonas" in den Blick genommen. Der Schwerpunkt "Naturwissenschaften und gesellschaftliche Herausforderungen" macht unter anderem "schulische und außerschulische Bildungsprozesse" zum Thema.

 

Die Förderung durch den Carl-Zeiss-Kooperationsfonds soll zugleich den Grundstein für "Nachhaltigkeitsforschung in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern " legen – für 2023 ist eine Universitätsneugründung durch die TUK und den Campus Landau geplant.

 

Quellen:
https://www.presseportal.de/pm/81267/4937583
https://www.uni-kl.de/ueber-die-tuk/organisation/universitaetsleitung/geplante-zusammenfuehrung-tuk-und-landau/