Kooperation geht durch den Magen!
Das Essen von einem gemeinsamen Teller fördert kooperatives Verhalten

Gibt es Stress in beruflichen Beziehungen oder zu Hause? Ein Gegenmittel ist das Essen vom gemeinsamen Teller. Dies ist das Ergebnis von wissenschaftlichen Studien, informierte die Universität Mannheim in einer Pressemitteilung.

In Gesellschaft eingenommene Mahlzeiten von gleichem Teller bringen Menschen demnach näher zusammen. Diese Form des Einnehmens fördere das kooperative Verhalten. Angefangen von der Koordination der Essbewegungen bis hin zur fairen Aufteilung des Essens werde das soziale Miteinander positiv beeinflusst. Das Essen vom selben Teller steigere die Bereitschaft zu gemeinsamen Handeln. Der Satz des Volksmunds "Liebe geht durch den Magen" erfährt offenbar eine wissenschaftliche Begründung.

Eine Studie an der Universität Mannheim führte auch zu der Erkenntnis, dass sich der Kooperationseffekt vor allem dann zeigt, wenn ausreichend Essen zur Verfügung steht, die Essensmenge jedoch beschränkt ist. Sei hingegen die Essensmenge unbeschränkt, müssten die Beteiligten nicht auf eine faire Verteilung achten und die Koordination unter den Beteiligten werde vernachlässigt.