Wegen der Corona-Krise rechnet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendämter mit einem deutlichen Anstieg der Schulabbrecher. Anstatt der zuletzt 104.000 Schulabbrecher rechnen die Landesjugendämter für das vergangene Jahr mit 210.000 und genau so vielen für 2021. Laut dem Vorsitzenden Lorenz Bahr ziehe sich diese Entwicklung durch viele Schichten. Auch Kinder aus der Mittelschicht würden betroffen sein. Die Bundesarbeitsgemeinschaft fordert daher von Bund, Ländern und Kommunen einen sogenannten Post-Corona-Kinder-und-Jugendhilfefonds für den Zeitraum von 2022 bis 2027, um den zu erwartenden höheren Bedarf an Hilfsangeboten und Präventionsarbeit zu finanzieren.

 

Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/zahl-der-schulabbrecher-koennte-sich-verdoppeln.265.de.html?drn:news_id=1249499