Das Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) hat die Geflüchtetenstudie ReGES vorgestellt und zieht eine gemischte Bilanz. Praktisch durchweg positive Ergebnisse werden dort erzielt, wo die Sprachförderung gut funktioniert. Hier gebe es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Kinderbetreuung spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle – doch längst nicht jedes Kind bekommt einen Platz. 


„Sommer der Ausbildung“ soll mehr Lehrstellen schaffen

Auf dem deutschen Ausbildungsmarkt herrscht Flaute. Mit dem Einbruch in der Ausbildung wächst die Furcht vor fehlenden Fachkräften. Mit einer breiten Kampagne wollen Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Politik nun gegensteuern und Betriebe sowie Jugendliche zur Ausbildung motivieren. Von Juni bis Oktober werben Verbände und die Bundesagentur für Arbeit unter dem Titel „#AusbildungStarten“ intensiv für die Berufsausbildung. Ziel sei es, dass 2021 möglichst viele junge Menschen ihre Berufsausbildung in einem Betrieb beginnen könnten. 


Höchststand bei Geburten im März 2021

Im März diesen Jahres sind nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes 65.903 Kinder zur Welt gekommen. Das ist der höchste Wert für den Monat März seit 20 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Geburtenzahl um 10 Prozent. Der Trend beschränkt sich nicht nur auf Deutschland: europaweit stiegen die Geburtenzahlen im März an. Insbesondere in stark von der Pandemie betroffenen Ländern wie Spanien, Frankreich oder Belgien haben sich die zunächst deutlich rückläufigen Zahlen stabilisiert. In Rumänien (+15%), Estland und Litauen (+13%), Niederlande, Finnland und Ungarn (+10%) nahmen sie deutlich zu.  


Gleiche Chancen für alle Kinder

Seit der Pandemie ist sie in aller Munde: die Digitalisierung an den Schulen. Neben Apps und Tools für onlinegestützten Unterricht bietet die Digitalisierung auch ganz neue Möglichkeiten. An einer davon arbeitet das Team um Prof. Monika Kil: frühe Förderdiagnostik zwecks Erhebung von Lern- oder Entwicklungsständen der Kinder. Dies könne, so die Hoffnung, zu schnelleren und paßgenaueren Problemlösungen führen und Lerndefizite adressieren, bevor sie Schwierigkeiten machen. 


"Eine Möglichkeit, etwas für den Klimaschutz zu tun"

Das Thema "Fachkräftemangel" begleitet uns schon einige Jahre. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung macht Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer nun auf ein ganz konkretes Problem dieses Mangels aufmerksam: Fehlen die Fachkräfte, können auch manche Klimaschutzvorgaben nicht angemessen umgesetzt werden. Solardächer, energetische Gebäudesanierungen und ähnliche Maßnahmen erfordern bundesweit zahlreiche gut ausgebildete Handwerker*innen. 


Nachwuchs gesucht: Offizierslaufbahn bei der Marine

Die Marineschule Mürwik in Flensburg verabschiedet dieser Tage den aktuellen Offizieranwärter-Jahrgang, die Crew 2020. Am seit 1910 bestehenden Standort wird der Offizierlehrgang absolviert. Nun steht für die Anwärter*innen der praktische Teil der Ausbildung in Form des Seekadetten-Praktikums bevor. Im 234-köpfigen Jahrgang sind auch elf internationale Kadetten von Benin bis Südkorea vertreten.  


40 % höherer Bedarf an MINT-Fachkräften

Mit dem Aufschwung nach dem Corona-bedingten Konjunktureinbruch steigt der Arbeitskräftebedarf in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Laut dem MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlten im April rund 141.500 Arbeitskräfte. Im Herbst des vergangenen Jahres betrug das Defizit noch 109.000 Arbeitskräfte. 


Millennial Survey 2021

Der diesjährige Millenial Survey von Deloitte zeichnet ein düsteres Bild von der Lage der jüngeren Generationen. Befragt wurden Jahrgänge von 1982 bis 2003. Die Generationen blicken mit Pessimismus auf die wirtschaftliche Zukunft, bei nicht wenigen löst sie Angst aus. Die mit großem Abstand drängendste Sorge ist jedoch die Entwicklung von Umwelt und Klima.  


Lockdown: Schüler verloren Kontakt zu ihren Schulen

Während der ersten Corona-bedingten Schulschließungen im Frühjahr 2020 hatten rund 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler keinen Kontakt zu ihren Schulen. Vor allem in ländlichen Regionen gelang es nicht, den Kontakt zu halten. Lediglich etwa 25 Prozent der dortigen Schüler erhielten während der Schließungen Lernmaterial in Form von Onlineunterricht. In den Städten wurden hingegen etwa 60 Prozent der Schüler dadurch versorgt. 


Ausbildung 2021: Azubis gesucht!

Mangelware Azubi: Laut Statistischem Bundesamt mache sich der "Corona-Effekt" auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar – 2020 wurden 9,4 % weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen, ein nie dagewesener Einbruch. Auch 2021 suchen die Betriebe händeringend nach Azubis. Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit, führt dies u.a. auf das Fehlen von Berufsinformationsmessen zurück.