Das Ingenieurstudium im Dienst der Umwelt: Die Erreichung der Klimaziele erfordert sogenannte negative Emissionen, also die Entnahme von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Eine vielversprechende Technologie hierfür ist die direkte Abscheidung von Kohlendioxid aus der Luft, englisch Direct Air Capture oder kurz DAC, informiert die RWTH Aachen University in einer Medieninformation. Gleichzeitig, heißt es darin weiter, werden allerdings Energie und Materialien benötigt, deren Erzeugung und Produktion zu indirekten CO2-Emissionen und anderen Umweltauswirkungen führen. Der Gesamtnutzen von DAC für die Umwelt ist daher unklar. 


Musik gegen die Leere

Recht verwaist wirkt die Empfangshalle des Deutschen Hygiene-Museums (DHM) in diesen Corona-Zeiten. Wo sich sonst das Publikum in Scharen versammelt und miteinander plaudert, waren an diesem Wochenende endlich wieder einmal Klänge zu hören, die von besseren Tagen für die Kulturstadt Dresden träumen lassen, schreibt das DHM in einer Pressemitteilung. 


Jung-Goldschmiede üben sich in Entwurf und Techniken

Kölner Goldschmiede-Lehrlingen können sich Jahr für Jahr für den Verein Fest in Gold e.V. in Entwurf und in Techniken in ihrem Handwerk üben und so Erfahrungen und Fähigkeiten neben dem Alltagsgeschäft sammeln. Ihre Aufgabe: Orden anzufertigen, die vom Verein an Persönlichkeiten verliehen werden, die sich um die Förderung der Lehrlinge verdient gemacht haben, informiert die Juwelier-, Gold- und Silberschmiedeinnung Köln in einer Pressemitteilung. 


Von der Geschäftsidee zur Gründung

Roboter für den Einsatz zur Unkrautbekämpfung in der Landwirtschaft, maßgeschneiderte Schuhe online, individuelle Nachhilfeangebote - die Themen der Unternehmensgründungen aus der Leibniz Universität Hannover (LUH) sind mehr als vielfältig. In einem neuen Online-Format der LUH-Gründungsberatung starting business präsentieren sich jetzt spannende Startups und Gründungspersönlichkeiten, informiert die Leibniz Universität in einer Pressemitteilung. 


Neues Fraunhofer-Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft

Ein neues Fraunhofer-Zentrum für Biogene Wertschöpfung und Smart Farming mit Standorten in Mecklenburg-Vorpommern und in Bayern soll der Landwirtschaft neue Wege für nachhaltige hochmoderne Verfahren aufzeigen. In einem ersten Schritt wird auf dem Thünengut Tellow in Mecklenburg-Vorpommern ein Forschungszentrum aufgebaut werden, dass über 60 hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.  


Mit Selbstführung und Achtsamkeit zur nächsten Managergeneration

Ein neues Erasmus+ Projekt an der Universität Liechtenstein im Bereich Entrepreneurship und Leadership unter der Leitung von Marco Furtner soll helfen, Selbstführung und Achtsamkeit sowie unternehmerisches Denken und Handeln in einem schul- bzw. hochschulübergreifenden Netzwerk auszubauen.  


2040 ist das Gesundheits- und Sozialwesen größter Wirtschaftsbereich

Die Alterung der Bevölkerung sorgt dafür, dass das Gesundheits- und Sozialwesen mit bundesweit sieben Millionen Beschäftigten im Jahr 2040 die meisten Erwerbstätigen stellen wird, ca. 660.000 mehr als noch in diesem Jahr. Über dieses Ergebnis einer Projektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) informiert das IAB die Öffentlichkeit. Die Corona-Pandemie dürfte das Wachstum der Branche zusätzlich verstärken. 


Schüler*innen absolvieren digitales Mathe-Praktikum

Ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in der zweiten Januarhälfte ist seit Jahren ein etabliertes und nachgefragtes Angebot des Kompetenzzentrums für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS), einer wissenschaftlichen Einrichtung des Fachbereichs Mathematik der TU Kaiserslautern. Erstmals läuft es digital ab. 


Eine Therapie gegen jeden Krebs

"Erfolg braucht - wie das Erklimmen eines Gipfels - Begeisterung, Kompetenz und Respekt", erklärt Dr. Luci Mori, Forscherin und neuerdings Unternehmerin an der Universität Basel. Die gebürtige Italienerin treibt die Neugierde an zu wissen, wie das menschliche Immunsystem funktioniert. Ein Resultat: eine Therapie gegen den Krebs. 


Musikstadt Köthen kultiviert Viola da Gamba

In Deutschland und anderen europäischen Ländern wurde sie ab Ende des 15. Jahrhunderts als Bassinstrument beliebt: die Viola da Gamba. Irgendwann geriet sie weitgehend in Vergessenheit. Vor rund 150 Jahren kam das Musikinstrument, eine Violine, die man zwischen die Beine stellt, wieder in Mode. Die Musikstadt Köthen kultiviert heute alle zwei Jahre durch den Wettbewerb Bach-Abel die Gambenmusik.