An der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und dem Campus Landau der Universität Koblenz-Landau wird von der Carl-Zeiss-Stiftung ein Fonds zur Förderung von Nachhaltigkeitsforschung aufgelegt. Damit soll interdisziplinäre und standortübergreifende Forschung im MINT-Bereich unterstützt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Nachwuchsförderung.  


Lernlücken wegen Pandemie – was tun?

Seit Beginn der Pandemie herrscht Ausnahmezustand an den Schulen. Mit heißer Nadel wird an der Digitalisierung gestrickt, und vieles ist gelungen. Trotz allem ist klar: Homeschooling und digitaler Unterricht ersetzen keinen geregelten Schulablauf. Es entstehen Lernlücken, die mit zunehmender Dauer der Lage anwachsen. Ob und wie diese Lernlücken geschlossen werden können, ist trotz verschiedener Ansätze noch unklar. Derweil verabschieden sich in den kommenden Wochen die ersten Jahrgänge ins Berufsleben, die seit über einem Jahr keinen geregelten Unterricht mehr hatten.  


Aufbereitung von Medizinprodukten

Die Corona-Pandemie hat Hygieneaspekte verstärkt in den Fokus gerückt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) regt deshalb jetzt die Schaffung eines neuen Ausbildungsberufs in der Medizinproduktaufbereitung an. Die Ausbildung soll dual angelegt sein und drei Jahre dauern.  


50-mal Kinder-Uni DIGITAL

An der Universität zu Bremen startet die diesjährige Kinder-Uni. Mit 50 digitalen Veranstaltungen bis Oktober sollen Kinder an verschiedenste Wissens- und Wissenschaftsfragen herangeführt werden. Anläßlich des Jubiläumsjahres der Universität Bremen wird die Kinder-Uni ausgeweitet und bietet auch in den Sommer- und Herbstferien Veranstaltungen an.  


Digitale Lehrbücher fördern das Mathematik-Lernen

Die Technische Universität München hat in einer Studie die Effekte digitaler Lehrbücher auf den Lernfortschritt von Schüler*innen im Mathematikunterricht untersucht. Die Forscher*innen kommen dabei zu erfreulichen Ergebnissen: gerade in der Gruppe der leistungsschwächeren Kinder sind die positiven Effekte klar erkennbar und führen zu teils deutlich besseren Ergebnissen als mit konventionellen Lernmitteln. 


Fachkräftemangel im Handwerk hält an

Keine Urlaubsreisen, geschlossene Restaurants, Homeoffice – in der Pandemie verbringen die Bürger gezwungenermaßen viel Zeit zu Hause. Da liegt es nahe, anstehende Renovierungen anzugehen. Das Problem: Acht bis neun Wochen Wartezeit auf einen Handwerker müssen Kunden einkalkulieren, im Baubereich noch deutlich mehr. Grund dafür ist der anhaltende Fachkräftemangel im Handwerk. Das Defizit liegt aktuell bei knapp 65.000 Stellen. Zieht man Berufe mit Handwerksanteilen in Betracht, kommen noch einmal 12.000 dazu. Das Kompetenzzentrum Fachkräfte am Institut der deutschen Wirtschaft bilanziert in seiner Studie, dass die Zahl der offenen Stellen im vergangenen Jahr zwar um gut 14 Prozent sank – dennoch gibt es für jede dritte offene Stelle immer noch keinen verfügbaren Arbeitssuchenden mit entsprechender Qualifikation. Vor allem an Gesellinnen und Gesellen herrscht Mangel. Alleine 54.000 offene Arbeitsplätze entfallen auf diese Gruppe.  


"Die psychische Belastung ist besorgniserregend"

Eine aktuelle Studie der IU Internationale Hochschule widmet sich umfassend dem Thema "Arbeitslosigkeit" und berücksichtigt dabei auch die in Pandemiezeiten verbreitete Kurzarbeit. Das Bild ist geteilt: knapp 40% der Arbeitssuchenden sähen für sich keine Chancen mehr, ebenfalls etwa 40% sähen die Arbeitslosigkeit dagegen auch als Chance. Ein großes Interesse bestehe an Weiterbildung, doch fänden zwei Drittel der Interessierten keine geeigneten Angebote. Über die Hälfte der 1.900 Befragten gab an, "emotional unter der Situation zu leiden". Ein Überblick.  


"Unsere Welt hängt von besserer Bildung ab"

Die Entwicklungsorganisation ONE, die Globale Bildungspartnerschaft GPE (Global Partnership for Education) und Save the Children haben mit dem "Lost Potential Tracker" jüngst ein Echtzeit-Tool vorgestellt, das darstellt, "wie viele zehnjährige Kinder nicht in der Lage sind, einen einfachen Satz zu lesen und zu verstehen." Damit werfen sie ein Schlaglicht auf ein globales Problem. Auch in Deutschland: Über 12% der Bevölkerung hat Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Hier muß nachgesteuert werden, sowohl in der Schulförderung als auch in der Erwachsenenbildung. 


Gesundheitsberufe im Aufschwung

Bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes kommt es zuallererst auf die eigene Motivation an. Für einige Jugendliche ist die potentielle Jobsicherheit aber genauso wichtig. Zwei aktuelle Studien haben nun herausgefunden, dass es bis 2030 vor allem eine sichere Bank unter den Ausbildungsberufen geben wird: die Gesundheitsbranche boomt. 


Wege aus der Isolation in Coronazeiten

Eines der schwerwiegendsten sozialen Probleme, welche die Pandemie hervorgebracht hat, ist die Isolation. Menschen, die dann in eine neue Stadt kommen, trifft die soziale Isolation besonders hart. Hier hat die Evangelische Studierendengemeinde Kassel (ESG) angesetzt und das Projekt "Date for a Walk" ins Leben gerufen, eine Art Koordinierungsstelle für Treffen zum Spazierengehen.