Zu den größten Herausforderungen in kommunikativen Situationen zählt für Blinde und sehbehinderte Menschen die schlechte oder fehlende Wahrnehmung nonverbaler Kommunikation wie Mimik und Gestik. Zustimmung oder Ablehnung, Amüsement oder Zorn im Gesicht des Gegenübers sind für Blinde unzugängliche Informationen – bisher. Die Universität Linz forscht aktuell an KI-gestützten Assistenzsystemen, die diese Informationslücke für blinde Menschen schließen soll. Damit soll zunächst die barrierefreie Teilnahme an Konferenzen am Arbeitsplatz ermöglicht werden. 


Universitäten planen Hybrid-Lehre für nächstes Semester

Auch im kommenden Winter wird Studieren an deutschen Hochschulen unter dem Einfluss der Pandemie stehen. Der Großteil der Einrichtungen geht davon aus, noch nicht vollständig in die Präsenzlehre zurückkehren zu können. Eine Umfrage der „Welt am Sonntag“ unter 113 der 116 Universitäten und gleichgestellten Einrichtungen ergab, das 92 Prozent (104 Einrichtungen) von ihnen mit einer Mischung aus Präsenz- und Digitalveranstaltungen planen. Lediglich acht Prozent planen die vollständige Rückkehr in den „Normalbetrieb“. 


Honig aus der Heimat

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, schlossen im Jahr 2020 in Deutschland 24 Menschen einen Ausbildungsvertrag als Tierwirt beziehungsweise Tierwirtin der Fachrichtung Imkerei neu ab. Damit gehen die Ausbildungsneuverträge um etwa 11 Prozent zum Vorjahr zurück, was angesichts des "Corona-Knicks" bei den Ausbildungszahlen im Rahmen ist. Dabei übernehmen Imker*innen eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft. Obgleich es auch hauptberufliche Imker*innen gibt, wird die Honigbienenhaltung meistens als Nebenerwerb betrieben.  


Uni Kassel startet Studie zum Studium mit Behinderung

Menschen mit Behinderungen stehen im Studienalltag einer Vielzahl von Schwierigkeiten gegenüber, "bauliche, kommunikative, strukturelle und didaktische Barrieren", die das Studium zusätzlich erschweren. Zwar gibt es bereits unterstützende Angebote, diese sind jedoch kaum standardisiert und oft nicht differenziert genug. Auch die Studienabbruchsquote liegt höher als bei ihren nicht-beeinträchtigten Kommiliton*innen. Wieso genau dies so ist, und welche Maßnahmen ergriffen werden können, will nun die Uni Kassel in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie erheben. 


Die Auswirkungen der Pandemie auf Auszubildende und Studierende

Die Coronakrise hat jungen Berufstätigen und Auszubildenden stark zugesetzt. In der neuen Studie „Plan B“, welche von der IG Metall in Zusammenarbeit mit dem Jugendforscher Simon Schnetzer durchgeführt wurde, klagten die Befragten vor allem über negative Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit (61 Prozent), Freundschaften (55 Prozent) oder gar über Kontrollverlust über ihr eigenes Leben (51 Prozent). Besonders die Situation in Berufsschulen sticht hervor. Hier gaben über drei Viertel (77 Prozent) an, die Lage habe sich massiv verschlechtert. Auch dual Studierende schilderten schlechtere Lernbedingungen in den Hochschulen und allgemein sinkende Motivation. 


Bafög soll reformiert werden

Die staatliche Unterstützung für Schüler, Studenten und Auszubildende soll überarbeitet werden. Das verkündete Bundesbildungsministerin Karliczek in der Zeitung „Augsburger Allgemeine“.  


Ausbildungsmarkt stark von der Corona-Krise beeinflußt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Corona-Krise zu einem signifikanten Rückgang der neuen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 geführt. Besonders betroffen ist das Gastgewerbe und die Kochausbildung. Das Handwerk sei insgesamt weniger betroffen als Industrie und Handel, einzelne Berufszweige konnten sich trotz Krise sogar über steigende Ausbildungszahlen freuen. Ein Überblick. 


Ranking: Berlin und München sind Top-Universitätsstädte

Berlin und München zählen du den besten Universitätsstädten weltweit. In der neunten Auflage des QS Best Student Cities Ranking vom Hochschulanalysten QS Quacquarelli Symonds landete München auf Platz 2, Berlin auf Rang 5. 


Genderneutrale Sprache auf dem Vormarsch

Laut einer aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung nutzt mittlerweile knapp ein Drittel der deutschen Unternehmen eine genderneutrale Sprache. Die Studie untersuchte verschiedene Aspekte der Diversität. 


Angewandte Wissenschaften: TH Köln in Mali

Eine oft gehörte Kritik von Berufswegsuchenden ist, daß ein Hochschulstudium zu verkopft sei. Daß es auch anders geht, stellt etwa die TH Köln aktuell unter Beweis: Mit der Teilnahme am internationalen Verbundprojekt ERA-SOLMAB erhalten Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, Ressourcen- und Abfallmanagement in der Praxis vor Ort zu begleiten, mit aufzubauen und zu gestalten. Aber auch in Deutschland ist die TH Köln bei Praxisprojekten aktiv.