(pz) Wälder spielen eine zentrale Rolle für das Wohlergehen des Menschen – nicht nur wegen der Holzproduktion, sondern auch vor dem Hintergrund des Klimawandels kommt den Wäldern eine zentrale Rolle zu. Das Wissensmagazin GEO fordert nun ein Umdenken bei der Konzeption deutscher Wälder – und entwickelt dazu einen neuen Studiengang: „Ökologische Waldbewirtschaftung“. An der Konzeption sind außerdem der Autor Peter Wohlleben und Pierre Ibisch, Professor für "Nature Conservation" an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde beteiligt. 


Traumberuf Bankkaufmann/-frau

(ps) Seit August 2020 gilt für Bankkaufleute eine neue Ausbildungsordnung. Großer Wert wurde dabei auf die Erweiterung der kommunikativen Lerninhalte gelegt, die für Kundenkontakt und -beratung von zentraler Bedeutung sind. Daneben hält auch die Digitalisierung nachdrücklich Einzug. Damit folgen die Verordnungen dem, was schon lange an der Tagesordnung ist: eine moderne und praxisorientierte Ausbildung.  


1700 Jahre berufliche Ämter

(pz) Im Jahr 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Edikt, durch welches Juden in Köln städtische Ämter übernehmen durften. Das 1700-jährige Bestehen dieser ersten Dokumentation jüdischen Lebens in Deutschland wird nun mit einem Jubiläumsjahr gefeiert. Schirmherr des Veranstaltungsprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der das Festjahr mit einem digitalen Festakt eröffnete. Das Programm soll bundesweit die deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart ins öffentliche Bewusstsein rücken. Die Veranstaltungen richten sich ausdrücklich gegen den wachsenden Antisemitismus im Land. Es sind rund 1000 Veranstaltungen und Projekte geplant. 


Bio: Landwirtschaft und Forschung im Blick

(ps) Auch wenn Bio-Produkte nur einen Marktanteil von etwa 6% haben, verzeichnen sie seit Jahren stetiges Wachstum und positive Resonanz bei den Verbraucher*innen. Die Nachfrage wächst sogar stärker, als der Ökolandbau selbst. Probleme sieht der Anbauverband Bioland hauptsächlich bei den politischen Rahmenbedingungen. Aber sowohl Praxis als auch Forschung florieren und bringen interessante Ansätze. 


Fremdsprachen: 68 Prozent müssen darin fit sein

Rund 68 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland benötigen im Rahmen ihrer Arbeit Kenntnisse in Fremdsprachen. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) hervor. Für 46 Prozent der Beschäftigten sind fremdsprachliche Grundkenntnisse erforderlich.  


Ein Viertel der Ausbildungsplätze blieb unbesetzt

26 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland blieben 2019 unbesetzt. Das geht aus einer vor kurzem veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zudem wurden im Ausbildungsjahr 2018/2019 rund 15 Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst oder von den Auszubildenden nicht angetreten. In vier von zehn Fällen ging die Auflösung vom Betrieb aus. Vor allem Kleinstbetriebe waren davon betroffen. Die Unternehmen nannten als Gründe vor allem fehlendes Engagement, mangelndes Sozialverhalten und Überforderung der Auszubildenden. 


Nonstop von der Nordsee nach Niederbayern

Nachhaltige Projekte bedeuten: Es entsstehen zukunftssichere Arbeitsplätze. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Anfang Februar 2021 vereinbarte Einbindung der niederbayerischen Stadt Passau in das Container-Netzwerk der TFG Transfracht GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn. Nach Angaben der TFG ist damit eine Entlastung der Straße um rund 10.000 Lkws und eine CO2-Einsparung von mehreren tausend Tonnen im Jahr verbunden. 


Das Insektensterben geht uns alle an!

(ps) Seit 2017 haben wir es schwarz auf weiß: Das Insektensterben gibt es und es ist dramatisch: 75% der Insektenpopulation ist in den vergangenen dreißig Jahren verschwunden – mit direkten Auswirkungen auf die gesamte Umwelt. So hängt etwa auch das parallel laufende Vogelsterben damit zusammen. Professor Dave Goulson von der University of Sussex in Großbritannien fasst es so zusammen: "Ohne Insekten können wir nicht überleben." 


Klimawandel: "Wir wollen einen Job mit Sinn"

(ps) Seit Anfang 2020 dominiert nur ein Thema die Nachrichten: die globale Corona-Pandemie. Fast scheint es manchmal, als sei mit dem Virus die Welt zum Stillstand gekommen. Und obwohl ab und an erwähnt wird, daß die Pandemie zu einer erfreulichen Abnahme der CO2-Emissionen z.B. durch reduzierten Reiseverkehr führt, ist der Klimawandel alles andere als zum Stillstand gekommen.  


Klimaziele: Kohlendioxid aus Atmosphäre entnehmen

Das Ingenieurstudium im Dienst der Umwelt: Die Erreichung der Klimaziele erfordert sogenannte negative Emissionen, also die Entnahme von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Eine vielversprechende Technologie hierfür ist die direkte Abscheidung von Kohlendioxid aus der Luft, englisch Direct Air Capture oder kurz DAC, informiert die RWTH Aachen University in einer Medieninformation. Gleichzeitig, heißt es darin weiter, werden allerdings Energie und Materialien benötigt, deren Erzeugung und Produktion zu indirekten CO2-Emissionen und anderen Umweltauswirkungen führen. Der Gesamtnutzen von DAC für die Umwelt ist daher unklar.