Der Begriff „Belegschaft“ bekommt zunehmend eine weiter gefasste Dimension. Eine wachsende Anzahl Führungskräfte beschränkt die Definition nicht mehr nur auf firmeneigene Mitarbeiter. Zunehmend zählen auch Dienstleister, freiberufliche App-Entwickler, Gigworker und sogar Bots dazu. Gleichzeitig sind personalbezogene Praktiken, Systeme und Prozesse weiterhin vor allem auf die Festangestellten ausgelegt. 


"Luftfilter oder nicht" - das ist die Frage

Die Sommerferien im Jahr zwei der Corona-Pandemie neigen sich dem Ende zu und der Schulbetrieb soll weitergehen. Dabei ist vielerorts die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in voller Klassenstärke geplant. Zugleich läuft die vierte Coronawelle an und die fünfte, durch die hochgefährliche Lambda-Variante, braut sich bereits am Horizont zusammen. Währenddessen hat sich an den schulischen Rahmenbedingungen kaum etwas verändert. Dabei stehen Luftfilter im Zentrum der Debatte. Ein Überblick. 


Internationaler Bildungsgipfel: Vier Milliarden Dollar für Kinderbildung

Auf der Bildungskonferenz in Bildungskonferenz hat sich die internationale Gemeinschaft auf Investitionen in Höhe von 3,37 Milliarden Euro in die Bildung der Kinder weltweit geeinigt. Die Organisatoren betonen die Verschärfung des Bildungsnotstandes durch die Corona-Pandemie, was zu großen Rückständen geführt habe. Ein Schwerpunkt des Gipfels war der Bildungszugang für Mädchen.  


Studienplatzbörse ist eröffnet

Seit vergangenem Sonntag ist die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eröffnet. Auf der zentralen Online-Plattform können sich Schülerinnen und Schüler über Studiengänge informieren, für die es im kommenden Wintersemester noch freie Plätze gibt. 


Gelebter Klimaschutz an der TH Bingen: Klimaschutzmanagerin eingestellt

Seit über 40 Jahren kann man an der TH Bingen "Umweltschutz" studieren. Seit 2014 ist das Angebot um einen praxisorientierten Studiengang zur Klimafolgenanpassung ergänzt. Diese Forschungen könnten aktueller kaum sein: Erst jüngst hat die TH Bingen in Kooperation mit anderen Hochschulen eine Studie zu Anpassungsmaßnahmen im Welterbe Oberes Mittelrheintal veröffentlicht, die sich umfänglich auch mit Hochwassergefahren befaßt. 


Traumberuf Bademeister*in

Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, konnten sich die Bäderbetriebe im letzten Vor-Corona-Jahr über einen satten Zuwachs an Auszubildenden freuen. In über 7.000 Badeanstalten in der Republik finden sie ihren Einsatz – dabei winken hohe Übernahmequoten von der Ausbildung in den Beruf und abwechslungsreiche Aufgaben. 


Vielerorts fehlen noch Azubis

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden deutlich weniger Ausbildungsplätze angeboten als zuvor. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die der SWR ausgewertet hat. Demnach meldeten Betriebe deutschlandweit von Oktober 2020 bis Ende April nur rund 430.000 Lehrstellen. Das sind etwa 60.000 weniger als im Vergleichszeitraum 2018/2019. Auch bei den Bewerbern ist ein Rückgang zu verzeichnen: von rund 418.000 auf 345.000 – das entspricht etwa 18 Prozent. 


"Gartengestaltung auf sich wirken lassen"

Die traditionsreiche Leistungsschau des deutschen Gartenbaus holte die pandemiebedingt ausgefallenen Eröffnungsfeierlichkeiten zur Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt nach. Noch wenige Tage vor der ursprünglichen Eröffnung war unklar, ob sie überhaupt stattfinden könne. Bundespräsident Steinmeier würdigte die BUGA als "Olympia der Gärtner". Auch der "Tag der grünen Berufe" konnte stattfinden und Jugendlichen einen Einblick in gärtnerische Berufe bieten. 


Quellcode für das Internet versteigert

Das US-Auktionshaus Sotheby’s hat Ende Juni ein ganz besonderes digitales Artefakt unter den Hammer gelegt. Es handelte sich dabei um den Quellcode für das Internet, genauer gesagt um die Originaldateien von Sir Tim Berners-Lee von 1989 mit entsprechendem Zeitstempel und Unterschrift. Das Mindestgebot lag bei 1000 Dollar. Versteigert wurde der Code am Ende für 5,4 Millionen Dollar. 


Vorbehalte gegen Homeoffice nehmen ab

Das Infektionsgeschehen zwang viele Arbeitnehmer, ihre Tätigkeit ins Homeoffice zu verlegen. Im Zeitraum von August 2020 bis Februar 2021 stieg deren Anteil von 25 auf 36 Prozent. Damit einher gingen sinkende Vorbehalte von Arbeitgebern und Beschäftigten gegen das Arbeiten von zu Hause aus.