Social-Media Plattformen wie YouTube und Instagram sind beliebt. Viele, die (Video-)bloggen, verdienen mit den Kanälen ihren Lebensunterhalt. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat in einem vom Mercator Research Center Ruhr geförderten Projekt am Beispiel des Bloggens und Vloggens untersucht, welche neuen Formen digitaler Erwerbsarbeit sich im Internet herausbilden und wie sie funktionieren. 


Neue Karriereperspektiven für Studierende

Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft gelten als besonders innovativ. Deshalb werden sie weltweit gefördert. Zum einen tragen sie zu einer Erneuerung der Wirtschaft bei, zum anderen eröffnen sie den Studierenden und Wissenschaftler*innen eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region. Im Spätherbst 2020 wurde beispielhaft eine neue Initiative für den Nordosten Deutschlands gestartet. 


Das Miteinander-sprechen neu lernen

Jugendliche bewegen sich täglich rund um die Uhr in der digitalen Welt, in den sozialen Medien. Das heißt noch lange nicht, dass ihnen die Kommunikation in diesem Kosmos leicht fällt, dass sie sich mit Fremden in dieser Umgebung leicht austauschen können und wollen. Auf die digitale Sprechfähigkeit zielt deshalb zu Recht ein Projekt „Rhetorische Kompetenzen. Wann du willst. Asynchron lernen“ an der Universität Marburg unter der Leitung der Professorin Lisa Fröhlich. 


Wenig Anzeichen für Demokratiemüdigkeit unter Europas Bürgern

Wenden sich Bürgerinnen und Bürger von der Demokratie ab? Neue Studien von Politik­wissenschaft­lern der Universität Mannheim widersprechen der populären These von einer um sich greifenden Demokratieverdrossenheit, informiert die Hochschule in einer Pressemitteilung. In 18 untersuchten europäischen Gesellschaften blieb die Unterstützung für die Demokratie demnach auf hohem Niveau konstant. Vereinzelte Anzeichen für eine zunehmende Offenheit gegenüber nicht-demokratischen Regierungs­formen sind nur in wenigen Ländern zu erkennen. Die Deutschen erweisen sich im internationalen Vergleich als treue Anhänger der demokratischen Idee. 


"Mach es einfach anders"

Eigentlich hätten 2020 die Chemnitzer Linux-Tage unter dem Motto „Mach es einfach!“ an der Technischen Universität Chemnitz stattfinden sollen. Nachdem sie im März aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, stellte das Organisationsteam die Planung für 2021 kurzerhand unter das Motto „Mach es einfach anders.“, informiert die TU Chemnitz in einer Pressemitteilung. So werden die Chemnitzer Linux-Tage am 13. und 14. März 2021 komplett digital durchgeführt. Während Vorträge und Workshops per Video-Konferenz stattfinden sollen, ist auch für den Bereich „Linux-Live“ eine digitale Alternative geplant, um Firmen und Community-Projekten eine Präsentation zu ermöglichen.  


Verantwortlich: Früher der Einzelne, heute der Staat?

(hrs) Otto Epner (29) entkommt gerade dem Inferno des Weltkrieges. Für den jungen Mann ging es über vier Jahre um Leben und Tod. Auf dem Rückmarsch seiner Einheit vom letzten Kampfplatz bei Metz über Saarbrücken nach Karlsruhe erreichen seine Kameraden und ihn Meldungen von der Spanischen Grippe, die die Welt seit Mitte 1918 heimsuchen soll. Otto hat ganz andere Sorgen. Den Soldatenrock muss er bald ausziehen. Er soll wieder im zivilen Leben Fuß fassen. 


Lockdown: "Museen sind gut geeignete Lernorte"

"Als außerschulische Lernorte bieten sich Museen gerade jetzt in der Corona-Krise an", erklärt der Arbeitskreis "Museen für Geschichte" Mitte November 2020 in einer Pressemitteilung. Schulklassen sollten gerade jetzt außerschulische Lernorte wie die Museen besuchen. 


Der ländliche Raum als eine "Keimzelle der Innovation"

(hrs) Die Uhren der Wirtschaft waren noch überhaupt nicht auf die "Corona-Zeitrechnung" umgestellt, da sagte Wilhelm Bauer, Leiter des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), in einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung (Ausgabe 18. Januar 2019) dem ländlichen Raum enorme Chancen infolge der Digitalisierung und flächendeckenden Breitbandverkabelung voraus. Wie viel mehr dürfte das 2021 ff, ein Jahr und mehr nach Corona (n. Cor.), zutreffen.  


„Das Oberste ist schön zurecht gemacht“

(hrs) Die junge Frau und der junge Mann haben einen zu ihnen passenden Beruf gefunden. Sie machen ihre Aufgabe richtig gut. Warum kommen sie mit ihren Leistungen, mit ihren Produkten nur noch nicht wirklich erfolgreich an? Was fehlt ihnen, um reihenweise ihre Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden zu überzeugen? 


Mit 30 Jahren erste eigene Schule gegründet

(hrs) Der Pädagoge Friedrich Fröbel (1782-1852) hatte gerade sein 30. Lebensjahr überschritten, da begründete er unter dem anspruchsvollen Namen "Allgemeine Deutsche Erziehungsanstalt" im Dorf Griesheim, 40 Kilometer südlich von Erfurt gelegen, seine erste eigene Schule für Kinder.