(hrs) „Alle die, die später Arbeit finden sollen, brauchen Übung im Zuhören, Reden, Diskutieren. Man übt Toleranz, Einfühlung und Offenheit am besten mit echten Menschen“, mahnt die Freiburger Kunsthistorikerin Angeli Jahnsen in einem Beitrag für die „Badische Zeitung“ (Ausgabe vom 28. Juni 2020). Sie geht in ihrem Plädoyer für die Präsenzlehre, die gegenwärtig vielfach notgedrungen ins Abseits geraten ist, noch weit über die konkrete Nützlichkeitserwägung hinaus: Freie Denker und demokratische Gemeinschaften seien, argumentiert Jahnsen, nicht zuletzt das Ergebnis der von klugen Menschen einst entwickelten Präsenzlehre. 


Vor 200 Jahren: Vier Skandinavier bauten die preußische Marineausbildung auf

(hrs) Die Ursprünge einer preußischen bewaffneten Marine gehen rund 350 Jahre in die Historie zurück. Eine kleine Zahl zunächst angemieteter Boote, die auf der Ostsee zur Abwehr von Schiffskaperungen eingesetzt wurden, erwarb 1684 der Große Kurfürst, der von einer größeren maritimen Flotte träumte. Seine Nachfahren hielten von solchen Ideen wenig und bevorzugten den Schutz der Küsten durch ausländische Kriegsschiffe. 


In Corona-Zeiten sich selbstständig machen?

(hrs) Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Gründung neuer Unternehmen? Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist skeptisch. Voraussichtlich sinken die Preise und Mieten für Büros deutlich, wie eine neue Hochrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.  


"... alles will Neu sein, aber auch weiter nichts"

(hrs) "Die Zeit wälzt uns beständig etwas Neues heran, das dem Alten gleicht", schrieb der Herausgeber des Unterhaltungsmagazins "Der Menschenfreund" vor 250 Jahren in die Nummer 1 seines neuen Blättchens. Aktuell ist es die digitale Revolution, die in alle Lebensbereiche eindringt, wie seinerzeit die industrielle. Am Leben generell, das dürfte sich aber erst rückblickend herausstellen, ändert sie relativ wenig. 


Höhere Berufsbildung lohnt sich – in vielfacher Hinsicht!

Rund acht Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben einen höheren Berufsbildungsabschluss beispielsweise als Meister/-in, Techniker/-in, Fachwirt/-in oder Betriebswirt/-in. Dieser berufliche Qualifizierungsweg bietet in Deutschland einen Karriereweg in gehobene Berufs- und Führungspositionen, die in vielen anderen Ländern nur über akademische Abschlüsse zugänglich sind. Eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis aktueller repräsentativer Daten belegt: Höherqualifizie­rende Berufsbildung lohnt sich – und zwar in vielfacher Hinsicht. 


Sehnsucht nach Frieden – Bestreben nach Bildung

(hrs) „Wenn ich an die Angelegenheiten und Schicksale der Menschen denke, an die ungewissen und plötzlichen Veränderungen der Dinge, finde ich kaum etwas Zerbrechlicheres und Ruheloseres als das Menschenleben“, schrieb der Dichter Francesco Petrarca (1304-1374) und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus in seinem Buch „Heilmittel gegen Glück und Unglück“. 


30 Stunden gewerbsmäßige Arbeit neben der Schule ...

(hrs) Mancher Zuhörer wird den Atem angehalten haben. Der Braunschweiger Schulinspektor Albert Sattler nahm auf einer Lehrerversammlung 1897 kein Blatt vor den Mund und trug aus Berichten von Gewerbeaufsichtsbeamten vor: 


Europäisches Engagement des Goethe-Instituts

"Was macht Europa zukünftig aus und wie kann europäischer Zusammenhalt auch in Zeiten von Corona gelingen?" Auf diskursive und künstlerische Weise widmen sich die europaweiten Projekte des Goethe-Instituts anlässlich der Übernahme Deutschlands ab 1. Juli 2020 der EU-Ratspräsidentschaft der Vielfalt Europas und der Schaffung einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit, informiert das Goethe-Institut in einer Pressemitteilung.  


Dein Beruf: Gedanken zur Karriere

Es gibt viele gute und wertvolle Ratschläge für die Berufswahl und den erfolgreichen Berufsweg. Hier werden sie auf vier grundlegende Formeln zusammengefasst. 


Rat geben? - „das dümmste Handwerk“

(hrs) Rat geben – die Welt ist heute voll von Ratgebern. Geht es nach einer Person, die der Dichterfürst Goethe in seinem Roman „Wahlverwandtschaften“ zum Reden brachte, sollte sich jede Person die Aufgabe dreimal gut überlegen: „Das ist das dümmste Handwerk, das einer treiben kann“, ruft Goethes Mittler aus, und fügt hinzu: „Rate sich jeder selbst und tue, was er nicht lassen kann. Gerät es gut, so freue er sich seiner Weisheit und seines Glücks.“