(hrs) Mancher Zuhörer wird den Atem angehalten haben. Der Braunschweiger Schulinspektor Albert Sattler nahm auf einer Lehrerversammlung 1897 in kein Blatt vor den Mund und trug aus Berichten von Gewerbeaufsichtsbeamten vor: 


Jagen: Vom fürstlichen Vergnügen zur Pflicht zur Hege

(hrs) Dreizehn mal in die Natur ausrücken, dreizehn mal einen Hochstand raufklettern, dreizehn mal passiert drei Stunden lang nichts. Fast nichts. Eine Hase hoppelt vorüber. Vögel zwischtern. Ein Ziel, vielleicht ein Hirsch, will nicht in Sicht- und Schussweite kommen. Mit der Natur allein, wie sie kreucht und fleucht. Das ist, wie erfahrene Jäger*innen berichten, nicht selten ihr Los. Immerhin: Entspannung pur. 


Nie verlegen um besondere Ideen

(hrs) Die Spezies Mensch ist auch deshalb so effektiv, weil sie relativ flexibel und anpassungsfähig ist. In jedem Menschen steckt nicht nur ein Potenzial. Auf zumeist mehreren Wegen, zumal beruflichen, brechen sich seine Fähigkeiten und Neigungen eine Bahn. Ein Beispiel unter unzähligen ist Tim Mäcken (Name geändert).  


Ahnung und Erkenntnis

(hrs) „Im Ungelösten zu leben, ist unsere Bestimmung“, schreibt der Medizinhistoriker Paul Schaaf in einem Buch über die Entwicklung der ärztlichen Forschung hin zur Bakteriologie. Das 130seitige Werk ist, ohne Jahresangabe, vermutlich in der Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts publiziert worden. Den Rätseln der Welt, egal auf welchem Gebiet, steht, wie Schaaf es formuliert, „entgegen (…) unser tiefer Wunsch nach irgendeiner Orientierung, Einsicht und Bemeisterung. Wir vermögen es nicht, die Rätsel der Welt zu ertragen.“ 


Emotionen auf der Spur

Emotionen spielen in allen Lebensbereichen eine große Rolle. Einen Algorithmus entwickeln, mit dem sich Emotionen in Texten analysieren lassen: Daran arbeiten Medieninformatiker aus Regensburg und eine Würzburger Literaturwissenschaftlerin. Ihr Untersuchungsgegenstand: Dramen.  


Außerschulische Initiativen stärken

Schulen brauchen in den MINT-Fächern eine curricular verankerte Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten, um über die aktuelle Krise hinaus zukunftsfest zu werden. Dazu gehört eine Stärkung regionaler Strukturen durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Weiterhin sind tragfähige Konzepte für das digitale Lehren und Lernen zu entwickeln und umzusetzen und der Aufbau multiprofessioneller Teams notwendig, berichtet die Siemens-Stiftung in einer Pressemitteilung.  


„Hochschulen tragen eine besondere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“

„Hochschulen und Universitäten tragen eine besondere Verantwortung für die Transformation der Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Sie können durch ihre Forschung zu einer nachhaltigen Entwicklung entscheidend beitragen. Vor allem aber bilden sie die zukünftigen Entscheidungsträgerinnen und -träger der Gesellschaft aus. Nicht zuletzt sollten sie durch ihr eigenes Tun auf dem Campus, den eigenen nachhaltigen Betrieb, ein Vorbild sein“, betonte Prof. Dr. Ingrid Hemmer, scheidende Nachhaltigkeitsbeauftragte der Katholischen Universität Eichstätt laut einer Pressemitteilung der KU.  


„Ich will doch eigentlich nur Pianist sein“

„Achtet auf eure Sprache. Das wäre das Erste. Sprache macht Klima, Sprache macht Politik,“ lautete der eindringliche Appell des Pianisten Igor Levit gleich zu Beginn des Regionalforums Hamburg „Antisemitismus in Deutschland“. Die Deutsche Gesellschaft e. V. hatte dazu eingeladen, vom 8. bis 10. Juni im Livestream den Gesprächsrunden über jüdisches Leben, jüdische Kultur und Initiativen gegen Antisemitismus zu folgen. 


Investitionsprogramm „Digitale Bildung jetzt!“

Auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur (MBK) hat die saarländische Landesregierung massive Investitionen in die digitale Bildung beschlossen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot plant ein 50-Millionen-Euro-Investitionsprogramm „Digitale Bildung jetzt!“. Damit stehen bis 2024 zusammen mit dem DigitalPakt Schule 110 Millionen Euro für Investitionen in die digitale Bildung und den Ausbau der IT-Infrastruktur an den Schulen zur Verfügung, informiert das Ministerium in einer Pressemitteilung. 


Hilfe beim selbstbestimmten Lernen zu Hause

Die Corona-Pandemie stellt nicht nur den Lehrbetrieb an Hochschulen, sondern auch die Studierenden vor große Herausforderungen. Viele vermissen den persönlichen Austausch mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen oder das gemeinsame Arbeiten in der Lerngruppe. Mit ihrem Projekt „TU4U - SelfE“ (self organised E-Learning) unterstützt die Technische Universität Chemnitz ihre Studierenden beim Onlinestudium.