Seit Jahren wird sie moniert, verbessert hat sich wenig: die soziale Kluft im Bildungssystem Deutschlands bleibt ein Problem. Die pandemiebedingten Schulschließungen und die Digitalisierung verschärfen die Probleme weiter. Gerade an Haupt- und Realschulen sowie deren Äquivalenten führen sowohl fehlende technische Ausrüstung wie private Computer, sowie schwierigere Bedingungen für Homeschooling zu großen Problemen. Auch das Netzwerk Digitale Bildung fordert in einem aktuellen Positionspapier mehr Chancengerechtigkeit, wenn es um Bildung in Deutschland geht. 


76 Prozent virtuelle Kommunikation

Seit über einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem und beeinflusst massiv alle Bereiche des Alltags. Zu ihren Auswirkungen auf Kommunikation und Effizienz im Arbeitsleben hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kürzlich eine Studie veröffentlicht. 


Wissen, was die Gesellschaft bewegt

Ab dem Wintersemester 2021/22 bietet die Universität zu Köln einen neuen, international ausgerichteten soziologischen Studiengang in englischer Sprache an. Die Universität verspricht einen guten Betreuungsschlüssel für Studierende und Vorbereitung auf verschiedene Berufe sowie eine akademische Karriere. 


"Die Schere geht auf"

Wenn der Pandemie etwas positives abgewonnen werden soll, wird häufig auf die nun erzwungenermaßen voranschreitende Digitalisierung verwiesen. Und in der Tat sind trotz der Mühen der Ebene erfreuliche Entwicklungen zu beobachten. Doch bei aller Freude über die raschen Fortschritte gibt es auch hier Schattenseiten. Nicht nur die Schere zwischen digitalisierbaren und nicht-digitalisierbaren Berufen öffnet sich, auch die soziale Schere geht nun weiter auf. 


Erstes Impf-Fläschchen kommt ins Museum

US-Präsident Joe Biden verkündete, spätestens zum 1. Mai solle jeder Erwachsene in den USA die Möglichkeit bekommen haben, gegen das Corona-Virus geimpft zu werden. Dafür werden viele Millionen Impfdosen nötig sein. Das allererste Fläschchen einer Corona-Impfung in den USA überhaupt soll jetzt ins Museum kommen. Der New Yorker Krankenhausbetreiber Northwell Health spendete das leere Fläschchen dem Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte in Washington. Nach Angaben des Museums wurden außerdem die Impfkarte, der Mitarbeiterausweis und der Kittel der Krankenschwester, die am 14. Dezember offiziell als erste US-Bürgerin geimpft wurde, gespendet. 


Deutsche Journalisten schlagen Alarm

Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) ist schwer von der Corona-Krise betroffen. Nach Angaben des Verbandes sei das durchschnittliche Jahreseinkommen freier Journalisten um ein Viertel auf 25.500 Euro zurückgegangen. Grundlage der Aussage ist eine Befragung von über 1.000 Personen. Von ihnen gaben mehr als zwei Drittel an, mit Auftragsrückgängen zu kämpfen. Ein Zehntel der Befragten hätte gar keine Aufträge mehr erhalten. Besonders betroffen seien freie Journalisten, die über Veranstaltungen berichten oder Personengeschichten produzieren. Von ihnen habe lediglich ein Viertel staatliche Unterstützung oder Sozialleistungen bekommen, teilte die Gewerkschaft mit. 


Neues Wahlfach an bayrischen Schulen

Die Schulen in Bayern erweitern ihr Wahlpflicht-Angebot: ab dem kommenden Schuljahr wird flächendeckend „Islamischer Unterricht“ angeboten. Nach Angaben der bayerischen Staatskanzlei soll das Fach vor allem Schülerinnen und Schülern muslimischen Glaubens als Alternative zu Religionslehre und Ethikunterricht dienen. Es wird zunächst an 350 Standorten angeboten. Der Unterricht bietet in deutscher Sprache Wissen über die islamische Religion sowie eine grundlegende Werteorientierung im Geiste des Grundgesetzes.  


Homeoffice kommt gut an

Drei von vier Beschäftigten, die das Arbeiten von zu Hause in hohem Maße nutzen, sind damit zufrieden. Das ergab eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zudem nehmen 60 Prozent der Beschäftigten Homeoffice als hilfreich und wenig bis gar nicht belastend war. Auch die eigene Arbeit wird mehrheitlich als effizienter angesehen, wenn sie von zuhause aus verrichtet wird.  


Volkshochschulen bangen um ihre Existenz

Baden-Württembergs Volkshochschulen kämpfen um ihr Fortbestehen. Seit dem Beginn des zweiten Lockdowns wurde der Präsenzunterricht untersagt. Damit einher gingen massive Defizite für das vergangene Jahr, welche noch nicht gedeckt sind. Auch für die ersten drei Monate 2021 rechnen die Volkshochschulen mit einem Einnahmerückgang von 75 Prozent.  


Optimierung des digitalen Lernens

(ps) In Pandemiezeiten sind Möglichkeiten zur Gestaltung und Optimierung des digitalen Unterrichts gefragt. Die gemeinnützige Stiftung Digitale Bildung entwickelte hierfür die Lernsoftware BRAINIX. Im Konzept der Stiftung werden beide Ansätze mit einer als "Blended Learning" bezeichneten Methode wirkungsvoll kombiniert: Während sich die eine Hälfte der Klasse den Unterrichtsstoff durch Lernsoftware aneignet, kann der andere Teil im Präsenzunterricht mit der Lehrkraft die Inhalte vertiefen. Schultests an drei bayerischen Gymnasien haben ergeben, daß mit der Lernsoftware BRAINIX die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler in hohem Maße gebunden wird. Nicht nur beim Einsatz in der Schule, auch beim Lernen zu Hause wird nach Einschätzung sowohl der Lernenden als auch der Lehrkräfte und Eltern eine hohe Konzentration erzielt.