Die digitale Transformation in Unternehmen wird durch die Corona-Krise beschleunigt – aktuelle Tendenzen hin zu mehr Nachhaltigkeit und einer veränderten Wirtschaftsordnung dürften dagegen nur vorübergehend sein. Diese Prognose ergibt eine Befragung von mehr als 200 Expertinnen und Experten für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Technologie in Deutschland durch die Technische Universität München (TUM), die Bertelsmann Stiftung und den Münchner Kreis, informiert die TUM die Öffentlichkeit.  


„Betriebe nicht auf Dauer vom Rechner aus zu steuern“

Infolge der Corona-Pandemie erwartet Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Veränderungen in der Arbeitswelt – auch wenn sich, wie er der Nachrichtenagentur dpa sagte – nicht das komplette Wirtschaftsleben von zuhause aus erledigen lasse. 


Forschung zur Kinder- und Jugendgesundheit wird verstärkt

"Bislang werden die Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen in Forschung und Versorgung noch zu selten beachtet. Die frühen Phasen des Lebens bieten besondere Chancen, um Gesundheit zu fördern und die Entstehung von Erkrankungen langfristig zu verhindern – denn im Kindes- und Jugendalter wird oft die Basis für eine gute und überdauernde Gesundheit im Erwachsenenalter gelegt", erklärt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Presseinformation.  


Die Bildung soll zu gelingendem Leben befähigen

(hrs) Der junge Mensch soll zu einem selbstständigen gelingenden Leben befähigt werden. Das ist ein Anspruch der freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Von dieser These ausgehend wird folgend der Versuch unternommen, die Aufgaben der Berufsorientierung im Sinne einer Erfolgspädagogik zu denken.  


Berufswahl, Berufe und Arbeit in utopischen Staaten

(hrs) Natürlich könnte in der Welt alles viel besser sein - jedenfalls in der Utopie. Angefangen vom Land "Utopia" des Engländers Thomas Morus, das in seiner Phantasie vor 500 Jahren aufleuchtete, bis zum Gebilde "Futurum II", welches der amerikanische Verhaltenspsychologe Burrhus F. Skinner vor 50 Jahren entwarf. Stets geht es darum, Luftschlösser, zuweilen auch paradiesische Zustände zu skizzieren, abgehoben von der nüchternen, gebrechlichen menschlichen Realität. 


Die Berufswahl: Erfinde deine Zukunft

(hrs) Wie entsteht eine (Berufswahl-)Idee? „Mag sein, dass sie manchmal blitzartig auftaucht, meistens wird sie sich aber durch mühevolles Suchen aus zahllosen Irrtümern langsam herausschälen, sich allmählich durch Vergleiche, Ausscheiden des Wichtigen vom Unwichtigen, mit immer größerer Deutlichkeit dem Bewusstsein aufdrängen, bis sie endlich klar vom Geiste geschaut wird.“ 


Schüler*innen entwerfen "Schule der Zukunft"

Eine grundlegend neue Schularchitektur, neue Schulfächer und Schwerpunkte sowie Schulen als ganztägige Bildungsorte - das sind einige Ideen, die Schüler*innen für die "Schule der Zukunft" entwickelten. In drei Videos auf der Homepage der Universität Liechtenstein (auch über Youtube) können sie aufgerufen und angeschaut werden. 


„Wer eine Sache am besten macht, der soll sie machen“

(hrs) Jede berufliche Tätigkeit sollte darauf abzielen, „diese Welt zu einem erfreulichen Tummelplatz des Lebens zu machen“, erklärte der erfolgreiche amerikanische Unternehmer Henry Ford (1863-1947) vor rund einhundert Jahren in seiner autobiographischen Schrift „Mein Leben und Werk“. „Glück und Wohlstand“, war Ford überzeugt, lasse sich „nur durch ehrliche Arbeit gewinnen“. 


Kaiserinnen: Angela und Adelheid

(hrs) Berufswahl Staatsfrau? Wenn Angela Merkel, wie angekündigt, im Herbst 2021 ihr Amt als Bundeskanzlerin aufgibt, stand sie 16 Jahre lang an der Spitze des deutschen Staates, wirkte dann über 32 Jahre an der Gestaltung der europäischen Politik mit. Bei ihrer ersten Wahl zur Bundeskanzlerin munkelten nicht wenige damalige Zeitgenossen: In diesem Job wird sie sich nicht lange halten. Längst steht fest: Die zur Politik Berufene wird die Amtszeiten von Adenauer und Kohl erreichen bzw. übertreffen. 


Ein Vorbild für Deutschland und Europa

(hrs) "Nirgends haben Menschen Bedeutendes zu Stande gebracht, wo sie nicht durch die bürgerliche Freiheit, die öffentlichen Institutionen und Gesetze unterstützt gewesen sind." Ein Satz aus einem umfangreichen Schriftwerk von Friedrich List, gestern wie heute gültig. An mangelnder Unterstützung war List, vor 200 Jahre für wichtige wirtschaftspolitische Anliegen aktiv, letztlich gescheitert.