Sachsen-Anhall: Programm zur Berufsorientierung
Landesregierung: Neugier wecken und Offenheit für die Vielfalt der Berufe und Möglichkeiten fördern

Die Chancen für junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz haben sich deutlich erhöht. Trotzdem ist es eine zunehmende Herausforderung, vorhandene Ausbildungsplätze und ausbildungswillige Jugendliche zusammen zu bringen. Durch eine frühzeitige Verbindung von Schule und Wirtschaft sowie durch eine Förderung von beruflicher Praxiserfahrung vor der Ausbildung wird eine weitere Verbesserung der Berufsorientierung angestrebt, heißt es in einer Mitteilung der sachsen-anhaltinischen Landesregierung.

Im Rahmen des Landesberufsorientierungsprogramm BRAFO Berufswahl Richtig Angehen Frühzeitig Orientieren könnten Schülerinnen und Schüler ihre berufsbezogenen Interessen „erforschen“, sich in unterschiedlichen beruflichen Tätigkeiten erproben und dabei ihre Stärken und Talente kennenlernen. Sie haben laut Mitteilung darüber hinaus die Möglichkeit, in freiwilligen Praktika die tatsächlichen Gegebenheiten und Anforderungen des beruflichen Lebens in Unternehmen der Region kennenzulernen.

Anliegen von BRAFO sei es, „Neugier zu wecken und die Offenheit für die Vielfalt der Berufe und beruflichen Möglichkeiten zu fördern.“ BRAFO wolle auch überzeugen, dass es sogenannte Mädchen- bzw. Jungenberufe nicht mehr gibt und allen Mädchen und Jungen alle Berufe offen stehen.