Etwas für sich und die Gesellschaft tun
Bundesfreiwilligendienst

Was kommt eigentlich nach der Schule? Die Schreinerlehre oder doch lieber auf den richtigen Studienplatz warten? Was mit Tieren oder irgendwie Medien? Fragen, die sich viele Jugendliche nach dem Ende ihrer Schulzeit stellen. Denn längst nicht alle wissen gleich wie es weiter gehen soll. So ein wichtiger Schritt will schließlich gut durchdacht sein. Der Bundesfreiwilligendienst schafft Zeit und Gelegenheit, die eigenen Interessen zu erforschen und sich in Ruhe zu orientieren!

Der Bundesfreiwilligendienst bietet die Möglichkeit, sich nach der Schule für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten gesellschaftlich zu engagieren – in vielen verschiedenen Bereichen: vom Umwelt- und Naturschutz über Sport, Integration und Kultur zu Bildung und dem sozialen Bereich. Von einem Engagement profitieren Jugendliche gleich doppelt: Engagierte sammeln wichtige Erfahrungen in einem potentiellen Berufsfeld und tun etwas für sich und die Gesellschaft. Der Bundesfreiwilligendienst kann außerdem als Wartesemester für das Studium angerechnet werden.

Mögliche Einsatzstellen gibt’s im Netz: Auf der bundesweiten Platzbörse unter www.bundesfreiwilligendienst.de sind freie Plätze in ganz Deutschland veröffentlicht.

Der Bundesfreiwilligendienst ist eine gute Möglichkeit, etwas für die Gesellschaft zu tun und sich selbst zu orientieren: Welche Berufsrichtung passt zu mir? Wäre ein Job im sozialen Bereich das Richtige oder doch eher das Biologiestudium? In den Monaten des Bundesfreiwilligendienstes kann sich jeder Freiwillige ausprobieren und gleichzeitig viele wichtige Dinge über das Miteinander in unserer Gesellschaft lernen. Wer sich engagiert, lernt außerdem mögliche Berufsfelder kennen und bekommt jede Menge praktische Erfahrung, die für später nützlich ist. Der Bundesfreiwilligendienst öffnet ganz neue Einsatzfelder: Auch im Bereich Kultur, Integration oder Sport kann man sich jetzt in Form eines Freiwilligendienstes engagieren.

Den Bundesfreiwilligendienst können alle absolvieren, die mit der Schule fertig sind: Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle.