"Erweitertes Promotionsrecht macht die ehrwürdige Hochschule noch attraktiver"
Mit 20 Studiengängen und 1.000 Studierenden zählt sie zu den größten Kunsthochschulen in Deutschland

An der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle können künftig auch Absolventen im Fachbereich Kunst zum Dr. phil. promoviert werden. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat der Burg Giebichenstein Mitte September 2019 für den wissenschaftlichen Masterstudiengang Kunstwissenschaften, der zum Wintersemester 2019/2020 starten wird, das Promotionsrecht verliehen – zusätzlich zu dem seit 2013 bestehenden Promotionsrecht für die Designwissenschaften im Fachbereich Design.

Willingmann betonte nach einer Presseinformation des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung weiter: „Sachsen-Anhalts einzige und traditionsreiche Kunsthochschule ist bei jungen Menschen äußerst beliebt und genießt im In- und Ausland hohes Renommee. Ich freue mich sehr, der Burg Giebichenstein jetzt das erweiterte Promotionsrecht verleihen zu können. Dies macht unsere ehrwürdige Kunsthochschule und den Fachbereich Kunst noch attraktiver."

Rektor Prof. Dieter Hofmann unterstrich: „Die Erweiterung des Promotionsrechtes auf den Fachbereich Kunst bedeutet für die BURG einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der Wissenschaften im eigenen Haus. Denn die Weiterqualifizierung unseres wissenschaftlichen Nachwuchses ist essentiell für die Durchführung von relevanten Forschungsvorhaben. Wir freuen uns außerordentlich, dass Promotionen nun auch in der Kunst, wie schon seit 2013 im Design möglich werden. Wir können nun mit unseren nationalen und internationalen Partnerhochschulen auf allen Ebenen wissenschaftlicher Abschlüsse kooperieren. In jedem Fall werden wir für Studierende sowie Professorinnen und Professoren noch attraktiver und auch der Standort Halle gewinnt an Reputation."

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wurde 1915 gegründet. Heute zählt sie mit 20 Studiengängen in den Fachbereichen Kunst und Design und rund 1.000 Studierenden zu den größten Kunsthochschulen in Deutschland.