Drei verschiedene Modelle für die Kombination von Theorie und Praxis
In Österreich gibt es duale Studiengänge an sechs Fachhochschulen

Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung oder mit Berufspraxis in einem Unternehmen, informiert die deutsche Hochschulrektorenkonferenz auf ihrer Homepage www.hochschulkompass.de. Anders als beim Teilzeitstudium sei ein Duales Studium dadurch gekennzeichnet, dass die beruflichen bzw. berufsbildenden Elemente integraler Bestandteil des Studiengangs seien.

Wer sich für ein Duales Studium an einer Hochschule entscheidet, müsse auch einen Vertrag mit einem Unternehmen abschließen. Das Studium und das Erlernen von Berufspraxis werde an zwei Lernorten absolviert.

Die Hochschulrektorenkonferenz unterscheidet drei Modelle des Dualen Studiums: Ausbildungsintegrierend sei dies, wenn das Studium mit einer beruflichen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf verbunden sei. Ein Hochschulabschluss und zudem ein Abschluss in einem Ausbildungsberuf werde erworben.

Ein berufsintegrierendes Duales Studium richte sich vor allem an Studieninteressierte mit abgeschlossener Berufsausbildung und/oder mehrjähriger Berufserfahrung. Das Studium diene meist der beruflichen Weiterbildung. Eine betriebliche Freistellung der Studierenden „wird in einem Vertrag zwischen Hochschule, Studierender bzw. Studierendem und Unternehmen vereinbart.“

Praxisintegrierend werden Duale Studiengänge genannt, bei denen das Studium mit längeren Praxisphasen in einem Unternehmen verbunden sind. „Studierende erwerben einen ersten berufsbefähigenden Hochschulabschluss aber keinen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf.“

Über das gesamte Angebot dualer Studiengänge in Bayern informiert zum Beispiel der Hochschule Bayern e.V. unter www.hochschule-dual.de.

In Österreich bieten bisher sechs Fachhochschulen duale Studiengänge an. Welche Hochschulen dies sind, ist auf der Homepage www.dualstudieren.at verzeichnet. Die Zahl der Unternehmen, die an dem Ausbildungsprogramm teilnehmen, ist auf über 250 gestiegen, heißt es auf der Homepage.