Einblick in grüne Berufsbilder und nachhaltige Zukunftsthemen
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) veranstaltet im April zwei Future Camps

 

Vom 5. bis 9. April 2020 finden an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) zwei 5-tägige Future Camps statt. Dieses außerschulische Angebot für Schüler*innen und Absolvent*innen im Alter von 13 bis 24 Jahren soll einen Einblick in grüne Berufsbilder und nachhaltige Zukunftsthemen vermitteln.

„Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehören zu den wichtigsten Themen unserer Gesellschaft. Das ökologische Verständnis wächst – und damit auch die Zahl der grünen Studiengänge“, sagt Kristin Paulokat, Teamerin der Future Camps an der HNEE. Aktuell gebe es viele Studiengänge, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit befassen, sie eröffnen den Absolvent*innen Schlüsselfähigkeiten in verschiedenen Bereichen wie Regionalmanagement, Nachhaltigen Tourismus, Holzingenieurwesen, Naturschutz, Forstwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel und Nachhaltige Wirtschaft. Doch welcher Studiengang ist der richtige für interessierte Schüler*innen oder auch Absolvent*innen?

„Beim Forschen und Experimentieren in unseren kostenfreien Workcamps werden Ideen und Informationen zu beruflichen Möglichkeiten vermittelt, um an einer nachhaltigen, klimaschonenden Zukunft mitzuwirken“, sagt Teamer Matthias Eichler. Neben Einblicken in die spezifischen Themen der beiden verschiedenen Camps, steht die gemeinsame Vorbereitung und Umsetzung einer Zukunftskonferenz „Eberswalde 2050 im Mittelpunkt. Dort können die Teilnehmenden in die Rollen der verschiedenen gesellschaftlichen Akteur*innen schlüpfen und ihr neues Wissen anwenden. In den Camps wird es darüber hinaus spannende Exkursionen in verschiedene Naturräume rund um Eberswalde und zu einem regionalen Holzbau Unternehmen geben. Ein sportliches und wildnispädagogisches Freizeitprogramm runden die Woche ab.


Vom 5. bis 9.04.2020 finden folgende Future Camps in Eberswalde statt: "Nachhaltiges Bauen" und "Naturschutz - Die Natur von morgen". Für Teilnehmende aus den neuen Bundesländern, ohne Berlin und Leipzig, sind die Camps kostenlos. Interessierte aus den alten Bundesländern, Berlin und Leipzig müssten die Kosten für Unterbringung und Verpflegung selbst tragen. Bis zum 24. März 2020 kann man sich online anmelden unter www.hnee.de/futurecamp

Inhalte der Workcamps

Workcamp „Nachhaltiges Bauen“:
Finde heraus, wie das Bauen mit Holz einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lösung des Wohnungsproblems in Großstädten leisten kann. Im Workshop betrachten wir gemeinsam das nachhaltige Bauen im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Hauptaugenmerk des nachhaltigen Bauens liegt auf der Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs. Zu diesem Zweck werden wir die verschiedenen Lebensphasen eines Gebäudes betrachten. Die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren werden wir exemplarisch auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes anwenden: von der Rohstofferzeugung über die Errichtung bis zum Rohbau.

Workcamp Naturschutz „Die Natur von morgen“:
Die Natur von heute befindet sich in rasanter Veränderung. Schlüpfe in die Rolle von Landnutzerinnen und Landnutzern und betrachte durch ihre Augen den Klimawandel in der Landschaft. In einem Zukunftsszenario wirst du den großen Herausforderungen unserer Zeit gegenüberstehen und Lösungsansätze erarbeiten. Im wildnispädagogischem Abendprogramm knüpfst du währenddessen ganz eigene Verbindungen zu Landschaft und Natur.

Über das Projekt
Die Future Camps sind ein Verbundprojekt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) mit dem Angermünder Bildungswerk und der Handwerkskammer Frankfurt (Oder). Die Leitung des Projekts an der HNEE hat als Expertin für Bildung für nachhaltige Entwicklung Prof. Dr. Heike Molitor inne. Das Projekt Future Camp wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf (BBNE)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.