Filmwelten: Welche Aufgaben hat ein Filmeditor?
Berlin: Die WAVE AKADEMIE informiert am 12. März über das Berufsbild

 

"Irgendwas mit Medien..." Bei der Wahl des künftigen Berufsfeldes müssen es nicht immer eine Ausbildung zum Mediengestalter oder die Studienrichtungen Kommunikationswissenschaften und Publizistik sein. Denn auch Produktionen im Bereich Film sind vielfältig: vom Web-Video, Imagefilm, Trailer, Musikvideo bis zur Dokumentation oder Serien für das Fernsehen oder die wachsenden Streaming-Dienste - bis hin zu abendfüllenden Kino-Spielfilmen. Der künstlerische Anspruch hierbei ist ebenso vielfältig, vom C-Movie bis zum Autorenfilm. Doch welche Ausbildungen gibt es in diesem Bereich überhaupt? Was macht zum Beispiel ein Filmeditor? Darüber informiert die WAVE AKADEMIE für Digitale Medien in Berlin am 12. März 2020 um 17 Uhr.

Filmeditoren sichten und synchronisieren Bild- und Tonmaterialien, um daraus Fernsehbeiträge, Videos oder Filme zu montieren. Drehbücher, Treatments oder Storyboards sind dabei Orientierungshilfen. Dramaturgische Kenntnisse sind dafür sehr wichtig. Des Weiteren gestalten sie besondere Bildeffekte, fügen Sprachbeiträge, Geräusche und Musik hinzu und kontrollieren die Länge des jeweiligen Filmschnitts.

Während den Aus- und Weiterbildungen im Filmbereich werden an der WAVE AKADEMIE für Digitale Medien neben umfangreichen Gestaltungsgrundlagen Inhalte wie Bildästhetik, Bildkomposition, der Arbeit am Set, Inszenierungsansätze sowie Filmtonanalyse und -konzepte vermittelt. Diese Aspekte wird Torsten Löhn bei der Infoveranstaltung beleuchten. Torsten Löhn ist Kunsthistoriker, Filmwissenschaftler und Fachbereichsleiter Film an der WAVE AKADEMIE. Sein Studium im Bereich Regie und Drehbuch hat er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) absolviert und danach je einen abendfüllenden Spiel- und einen Dokumentarfilm ins Kino gebracht. Er hat u.a. für den Tatort geschrieben und für SAT 1 und das ZDF-Serien gedreht. Die Dozierenden an der WAVE AKADEMIE kommen ausnahmslos aus der Praxis, das heißt sie sind up to date und können die aktuellen State of Art-Techniken vermitteln.

Darüber hinaus legt die WAVE AKADEMIE einen Schwerpunkt auf Vermittlung und Anwendung der neuesten Software für die vielfältigen kreativen Gestaltungmöglichkeiten von Film- und Videomaterial. Zu nennen sind hier z.B. die Adobe Master Collection mit After Effects und Premiere Pro, Avid Media Composer und Pro Tools, Autodesk Entertainment Creation Suite, Steinberg Cubase sowie Tools für Color Correction und Grading. Eine Einführung in die wichtigsten Schnitttechniken und die obengenannte Software wird bei der Infoveranstaltung Filmeditor und Dozent der WAVE AKADEMIE Lars Pienkoß geben, unter anderem Schneiden in der Timeline, Schnittfunktionen Drag and Drop, Splice In, avanciertes Trimmen, Umgang mit Media-Files, Ton anlegen, AMA-, Master- und Subclips erstellen, die Rolle der Plug-Ins und verschiedene Codecs.

Lars Pienkoß hat für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen gearbeitet, wie die Geo-Reportage für Arte Costa Rica - Leben wie die Faultiere und Mitten im Wasser - Mitten im Winter, Rohschnitt für den Tatort: Erntedank e.V. und diverse Beiträge für ZDF, VOX, Sat 1-Mittagsmagazin, Musikvideos, Imagefilme und vieles mehr. Lars Pienkoß hat den Schnitt und die Zwischentitel für Harun Farockis Aufschub/Respite angefertigt, ein Stummfilm der sich aus Originalaufnahmen von 1944 zusammensetzt.

Die WAVE AKADEMIE bietet auch die Möglichkeit zum interdisziplinären Arbeiten mit der Soundabteilung und den 3D-Designern an, was extrem wichtig in Zeiten von Medienkonvergenz ist. Darüber hinaus erproben die Studierenden Dramaturgie, Drehbuchschreiben, Inszenierung, das Drehen mit den 4K-Kameras Sony FS7 und FS5, sowie Einsatz von Tontechnik.

Für die berufskundliche Infoveranstaltung ist eine Anmeldung unter marketing@wave-akademie.REMOVE-THIS.de erbeten.

Weitere Informationen unter https://wave-akademie.de/