Durch internationalen Austausch globale Zusammenhänge verstehen
Bis 10. Januar beim ASA-Programm bewerben

 

280 Stipendien vergibt das ASA-Programm für 2020. Das Programm richtet sich an junge Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen wollen. Hierfür bietet das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm seit fast 60 Jahren  jungen Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder einen Ort für gemeinsames Lernen im internationalen Kontext, Perspektivwechsel und Engagement. Bewerben kann sich, wer zwischen 21 und 30 Jahre alt ist und in Deutschland studiert, eine Berufsausbildung oder vor kurzem den Bachelor abgeschlossen hat.

Im April und Juni startet die ASA-Teilnahme mit zwei mehrtägigen Seminaren, die sowohl entwicklungspolitische Fachkenntnisse und Methoden der Gruppen-, Bildungs- und Projektarbeit als auch Sozial- und Selbstkompetenzen vermitteln. Darüber hinaus umfasst das ASA-Programm eine dreimonatige Projektphase in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas – einigen Projekten geht eine zusätzliche dreimonatige Projektphase in Deutschland voraus. So gibt das ASA-Programm in Theorie und Praxis Impulse für die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen und nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Dabei begleitet die Reflexion der eigenen Lernprozesse die gesamte Programmteilnahme und steht im Mittelpunkt eines weiteren Vernetzungsseminars im Folgejahr. Ehemalige Teilnehmende gestalten das Programm anschließend mit und erkunden weiter gemeinsam gesellschaftliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume.

Zur Organisation der etwa 150 unterschiedlichen Projektvorhaben kooperiert das ASA-Programm mit einer Vielzahl von Partnerinstitutionen aus verschiedenen Wirkungsfeldern der nachhaltigen Entwicklung – von Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Durchführungsorganisationen staatlicher Entwicklungszusammenarbeit über Kommunalverwaltungen bis zu Unternehmen und Hochschulen.

Die Themen sind ebenso vielfältig. In der Vergangenheit erforschten Teilnehmende Herausforderungen ökologischen Kautschukanbaus in Malaysia, gestalteten Projekte der Umweltbildung in Deutschland und Kamerun oder beschäftigten sich auf Kuba mit Nachhaltigkeit und Kommunikationstechnologien. Die Suche nach dem passenden Projekt erleichtert der „Projektfinder“ auf der ASA-Webseite, denn je nach Vorhaben werden andere Sprach- und Fachkenntnisse vorausgesetzt.

1961 startete das Programm mit Arbeits- und Studienaufenthalten in Afrika, Asien oder Lateinamerika – daher stammt  auch der Name ASA.

ASA-Teilnehmende erhalten ein Stipendium für die Reise- und Lebenshaltungskosten während der Projektphasen. Außerdem beinhaltet die Förderung durch das Programm die Kosten der Seminare und für Auslandsversicherungen

Für die ASA-Teilnahme können sich hier alle Menschen zwischen 21 und 30 Jahren bewerben, die in Deutschland leben und studieren (Bachelor, Master, Diplom, Magister, Staatsexamen) oder eine duale beziehungsweise schulische Berufsausbildung abgeschlossen haben. Nach dem Studienabschluss ist eine Bewerbung nur möglich, wenn das Bachelorzeugnis jünger als 18 Monate ist. Jedes Jahr zwischen dem 20. November und 10. Januar ist es potenziellen Teilnehmern möglich, sich in der Suchmaske auf der ASA-Website ein Wunschprojekt für ihre Bewerbung für das Programm auszuwählen.

Mehr Informationen unter ENGAGEMENT GLOBAL

Neue Auslandsmesse

Englisch, Spanisch oder Kenntnisse anderer Sprachen lassen sich am besten während eines Auslandsaufenthaltes vertiefen. Wer sich über seine individuellen Möglichkeiten über ASA hinaus informieren möchte, kann dies zum Beispiel auf der pluspunkt.ausland Braunschweig 2020 tun - der Bildungsmesse für Wege in die Welt. Die Auslandsmesse des IfT feiert am 30. September 2020 Premiere. Sie findet von 14 bis 19 Uhr in der Volkswagen Halle statt, Eintritt frei.