Erster Medienbildungstag in Mecklenburg-Vorpommern
"Bildung in der digitalen Welt" steht im Mittelpunkt

Wie kann die Digitalisierung den Unterricht besser machen? Welche Kompetenzen brauchen Kinder und Jugendliche in unserer digitalisierten Welt? Eine Antwort auf diese Fragen gab es beim ersten Medienbildungstag Mitte September 2019 im Audimax der Universität Rostock. In Vorträgen, Workshops und einem moderierten Think Tank hatten Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, mehr über die Arbeit mit digitalen Medien in der Schule zu erfahren. 370 Lehrkräfte hatten sich für den Medienbildungstag angemeldet, der damit ausgebucht war. Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Medienpädagogische Zentrum des Bildungsministeriums, teilte dieses in einer Presseinformation mit.

"Kinder und Jugendlichen befähigen, vernetzt zu denken und zu agieren"

"Mecklenburg-Vorpommern ist gut darauf vorbereitet, den Digitalpakt gewinnbringend für alle an Schule Beteiligten umzusetzen. Bildung in der digitalen Welt bedeutet, dass die Technik dem Lernen und Lehren dienen muss - nicht etwa umgekehrt", sagte Bildungsministerium Bettina Martin, „Aber Bildung in der digitalisierten Welt ist weit mehr als Technik. Wir müssen die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, vernetzt zu denken und zu agieren und sich sicher in der Datenflut des Netzes zu bewegen. Der Medienbildung kommt daher eine immer wichtigere Rolle zu. Deshalb haben wir mit dem Schuljahr 2019/2020 das neue Schulfach Medienbildung und Informatik ab Klasse 5 eingeführt."

Beim Medienbildungstag erfuhren die Lehrer, welche Fortbildungen rund um den Digitalpakt Schule geplant seien, hieß es weiter. Mecklenburg-Vorpommern könne mit insgesamt 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt rechnen, um die digitale Ausstattung der Schulen zu verbessern.