Gegen unterschiedliche Anzahl der Abiturprüfungsfächer in den Bundesländern
Philologenverband fordert Ende der Beliebigkeit

"Unser Abitur leistet mehr, als jede Hochschuleingangsprüfung leisten kann!“, erklärt die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes in einer Mitteilung, Prof. Dr. Lin-Klitzing, zu der laufenden „Zentralabitur“-Debatte. „Denn die Abiturnote umfasst die Langzeitleistungen der Schülerinnen und Schüler aus der mehrjährigen Oberstufe und die Kurzzeit-Prüfungsleistungen aus den Abiturprüfungen. Das ist umfassender und gerechter als jede punktuelle Hochschuleingangsprüfung sein kann!“ Um dieses Potenzial des Abiturs auch wirklich nutzen zu können, bedürfe es aber eines klugen Umgangs mit den vielen unterschiedlichen Details der Abiturregelungen, bei denen sich die Kultusministerkonferenz bisher nicht festlegen wolle. „Wir fordern das Ende dieser Beliebigkeit. Konkret das Ende der unterschiedlichen Anzahl der Abiturprüfungsfächer in den Bundesländern!“, so Lin-Klitzing.