Rosige Zeiten für anpassungsfähige Spezialisten
Zielorientierung, gutes Know-how, Format und Empathie sind gefragt

Den Profilen von Stellenausschreibungen wird mitunter nachgesagt: Gesucht werden die sogenannten eierlegenden Wollmilchsäue. Bei näherer Betrachtung sind es immer wieder vier Qualitäten, die von neuen und altgedienten Mitarbeitern erwartet werden.

Fokusorientierung: Die Bewerber*innen sollen zum Ausdruck bringen, dass sie zielgerichtet mitarbeiten können. Kein Unternehmen kann es sich längere Zeit leisten, ziellos umherzuirren. Die Mitarbeiter*innen sollten in der Lage sein, strukturiert ihnen gestellte Aufgaben zu lösen.

Qualitätsorientierung: Solche Nachwuchskräfte haben besonders gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, die sich nicht mit unbefriedigenden oder mittelmäßigen Leistungen zufrieden geben. In allen Berufen und auf allen Positionen sind Menschen gefragt, die sich mit Akribie, mit Hingabe den ihnen übertragenen Aufträgen widmen.

Formatorientierung: "Der erste Eindruck zählt", heißt eine Lebenserfahrung. Stellensuchende sollen im eigenen Interesse sich ansprechend bewerben. Menschen, die erfolgreich agieren, verstehen sich generell darauf, die eigenen Leistungen und die ihrer Arbeitgeber, ihrer Abteilungen usw. maßvoll in einem "schönen Format" zu präsentieren.

Empathieorientierung: Soziale Kompetenz ist ein Schlagwort, das im Zusammenhang mit Stellenbesetzungen neben den anderen Qualifikationen von neuen Mitarbeiter*innen gewünscht wird. Es geht um die Fähigkeit zur wertschätzenden Kommunikation. Ein sympathischer Auftritt kann nicht nur im beruflichen Leben Berge versetzen.

Roderich Stintzing