Sauerstoffgärtner, Hologrammarchitektin – was sind Berufe der Zukunft?
Anmeldung bis 15. Oktober: Wettbewerb "#MissionUtopia – Zukunftswege in der Berufsorientierung"

 

Sauerstoffgärtner, Hologrammarchitektin, Erzieher für Roboter oder Datenpolizistin – so könnten Berufe von morgen heißen. Bereits 2015 hat das Weltwirtschaftsforum prognostiziert, dass 65 Prozent aller Grundschulkinder später in Berufen arbeiten werden, die es heute noch nicht gibt. Daher braucht es neben klassischen Angeboten zur Studien- oder Berufsorientierung neue Ansätze, die auf die immer dynamischeren und komplexeren Arbeitswelten unserer Zukunft eingehen. Mit der Ausschreibung »#MissionUtopia – Zukunftswege in der Berufsorientierung« bieten die Körber-Stiftung und "Die Zukunftsbauer" 20 Schulklassen aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Reise in ihre berufliche Zukunft. Noch bis zum 15. Oktober können sich Lehrkräfte aller Schularten darum bewerben, das Unterrichtskonzept kennenzulernen, um noch im Schuljahr 2019/2020 mit ihren Schülerinnen und Schülern Zukunftsberufe zu gestalten.

"Durch technologische Innovation, den demografischen Wandel und andere Megatrends wird sich die Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft fundamental von der heutigen unterscheiden", erläutert Julia André, Leiterin des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung. "Berufsorientierungsangebote sollten deswegen viel stärker als bisher Jugendliche dabei unterstützen, selbst Zukunftsszenarien zu entwickeln und sich ihrer Interessen, Stärken und Gestaltungsmöglichkeiten bewusst zu werden", ergänzt sie. Genau hier setzt das kreative und gestalterische Projekt #MissionUtopia an. "Durch die Auseinandersetzung mit beispielsweise dem Klimawandel oder der Digitalisierung erfahren junge Menschen viel über Möglichkeiten der individuellen Mitgestaltung", erklärt Aileen Moeck, Gründerin von "Die Zukunftsbauer" und Zukunftsforscherin. "Während sie gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf Zukunftsreise gehen, entwickeln sie Antworten auf solche Herausforderungen, wodurch ganz neue Berufswünsche entstehen können. Schülerinnen und Schüler beginnen dann zu überlegen, wie sie zu solchen Berufen gelangen", so Moeck weiter.

An der Ausschreibung teilnehmen kann jeweils eine Lehrkraft pro Schule, die mit ihren Schülerinnen und Schülern der Klasse 8, 9 oder 10 Berufsorientierung im 2. Halbjahr des Schuljahrs 2019/2020 thematisieren wird. Dies kann im Rahmen des regulären Unterrichts, in einer Projektwoche oder einer AG stattfinden. Aus den Bewerbungen werden 20 Teilnehmerschulen ausgewählt.

Die teilnehmenden Schulen erhalten je einen Klassensatz interaktiver Unterrichtsmaterialien mit denen die Lehrkräfte in acht Unterrichtseinheiten mit ihren Schülerinnen und Schülern eine Zukunftsreise durchführen können. Daneben werden die Lehrkräfte durch Webinare begleitet. Für die Umsetzung einer abschließenden »Jobmesse der Zukunft« erhalten die Klassen oder AGs 250 Euro. Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen erhalten im Juni die Möglichkeit, das neu eröffnete Zukunftsmuseum Futurium in Berlin zu besuchen und dort im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die Ergebnisse ihrer Zukunftsreise zu präsentieren.

Weitere Informationen und Details zur Teilnahme unter
www.koerber-stiftung.de/mission-utopia