Schulbegleithunde unterstützen beim Lernen
Hunde wirken auf viele Schüler*innen entspannend und fördern Verantwortungsbewusstsein

 

Schulbegleithunde werden eingesetzt, um Schüler*innen beim Lernen zu unterstützen. Da Hunde eine besonders positive Wirkung auf Kinder haben, ist die hundegestützte Pädagogik in Schulen sehr erfolgreich. Die Vierbeiner wirken auf viele Schüler*innen entspannend und fördern gleichzeitig ihre Empathiefähigkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein.

„Mit dem Pilotprojekt Schulbegleithundeausbildung gehen wir einen innovativen Weg, um das Lernklima an unseren Schulen zu verbessern. Die Hunde helfen den Lehrern und Lehrerinnen positive Beziehungen zu den Schülern und Schülerinnen aufzubauen. Mit den bisher im Schuldienst eingesetzten Hunden haben wir gute Erfahrungen gemacht“, erläutert Christine Streichert-Clivot, Bildungsministerin des Saarlands. Allein im Schuljahr 2018/2019 erlangten im Saarland zwölf Lehrer*innen aus unterschiedlichen Schulformen zusammen mit ihren Hunden das Zertifikat für die Schulbegleithundeausbildung. Sie alle haben am Pilotprojekt zur Qualifizierung von Schulhunden am Landesinstitut für Pädagogik und Medien teilgenommen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot überreichte ihnen im Oktober 2019 die Zertifikate zur erfolgreich abgeschlossenen Schulbegleithundeausbildung.

Durch verschiedene Übungen mit den Hunden können Schüler*innen zum Beispiel spielerisch ihre Auge-Hand-Koordination und ihre Orientierung im Raum verbessern und ihr Selbstbewusstsein steigern. Die unterschiedlichen Kooperationsspiele fördern zudem das Klassengemeinschaftsgefühl.

2019 waren im Saarland bereits mehr als 20 Schulhunde an Grundschulen, mehr als zehn an Gemeinschaftsschulen und mehrere Hunde an Förderschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen im Einsatz.