THGA: Zahl der Teilzeit-Studenten wächst
Zu den beliebtesten Fächern an der ältesten Hochschule Bochums zählen Maschinenbau sowie Elektro- und Informationstechnik

 

Als Ende September an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum das neue Wintersemester begann, starteten rund 450 frisch eingeschriebene Studierende in ihren neuen Lebensabschnitt. 85 Prozent davon sind Bachelor-Studierende, die das erste Mal eine Hochschule besuchen. Auf besonderes Interesse stoßen an der THGA die Studiengänge, die berufsbegleitend angeboten werden. Mehr als die Hälfte der Neueinschreiber, nämlich rund 54 Prozent, nutzt inzwischen das flexible Angebot, mit dem sich Studium, Job und Familie besser miteinander vereinbaren lassen.

Zu den beliebtesten Fächern an der ältesten Hochschule Bochums zählen nach wie vor Maschinenbau sowie Elektro- und Informationstechnik. Überfüllte Hörsäle wird es an der THGA aber auch in Zukunft nicht geben, versprach Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann bei der Begrüßung der Erstsemester: „Wir sind eine familiäre Hochschule, an der sie sehr persönlich betreut werden. Stellen sie gerade am Angang viele Fragen – ob im Hörsaal, bei der Studienberatung, beim AStA oder bei den vielen anderen Anlaufstellen bei uns auf dem Campus“, motivierte er die neuen Studierenden. 

Inzwischen nimmt jeder Zweite der neuen Bachelor- und Master-Studierenden den „Zweischichtbetrieb“ der Hochschule in Anspruch. Neben dem klassischen Vollzeitstudium – mit Lehrveranstaltungen über den Tag verteilt – können an der THGA viele Studiengänge auch in Teilzeit belegt werden. Dabei finden die Vorlesungen und Kurse abends und am Wochenende statt. Zur Auswahl stehen fünf Bachelor- und fünf Master-Studiengänge in den Bereichen Ingenieurwissenschaften und technische Betriebswirtschaft.

Anders als viele andere Hochschulen in Deutschland erhebt die THGA dafür keine extra Studiengebühren (mit Ausnahme des Weiterbildungs-Masterstudiengangs Betriebssicherheitsmanagement). „Außerdem muss man nicht zwingend nebenher arbeiten, wie oftmals bei dualen Angeboten, sondern teilt sich seine freie Zeit eigenständig ein, etwa für die Betreuung der Familie“, erklärt Prof. Kretschmann. Das mache das Teilzeit-Studium für viele Studienstarter besonders attraktiv.