Universität engagiert sich regional
Online-Seminar «Service Learning/Corona Engagement» an der Universität Liechtenstein

Ein Online-Seminar «Service Learning/Corona Engagement» startete Mitte April an der Universität Liechtenstein. In diesem sechswöchigen Kurs können sich Studierende der Universität Liechtenstein ehrenamtlich engagieren und sozial einbringen, teilte die Hochschule in einer Medieninformation mit.

Die Studierenden werden sich bewusst, welches Wissen und welche Fähigkeiten sie haben und wie sie diese im Rahmen der aktuellen Situation konstruktiv und rasch einsetzen können, heißt es weiter. Sie erhalten so die Möglichkeit, ihr erlerntes Wissen in authentischen Problemkontexten anzuwenden. Denn Service Learning – Lernen durch Engagement – ist eine Lehr- und Lernform, die soziales Engagement von Studierenden mit fachlichem Lernen verbindet. 

Vom Lehrteam – Gabriele Hojas, Manuel Beck und Anna Ospelt – werden die 26 Seminar-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in ihrem Prozess der Ideenfindung, der Gruppenbildung sowie der Umsetzung und Reflexion ihres Projekts unterstützt. Mit in der Region bereits sehr aktiven Projekten wie etwa «Corona Hilfe Liechtenstein» oder «Flüchtlingshilfe Liechtenstein» sollen Synergien genutzt werden. #

Den Studierenden ist die Aufgabe gestellt, auf einer internen, interaktiven Plattform ein Profil mit ihren Fähigkeiten und Ideen zu formulieren. Aufgrund dieser Profile werden drei- bis fünfköpfige Gruppen gebildet, die bis Juni gemeinsam ein soziales Projekt umsetzen. 

Ringvorlesungen und Gasthörerschaft

Auch über die Coronakrise hinaus richtet sich die Universität unter dem Motto «Uni für alle» an die ganze Bevölkerung, an Menschen, die sich im Sinne des lebenslangen Lernens weiterbilden wollen und an Personen, die keine Prüfungen machen wollen, sich mit anderen Menschen intellektuell austauschen möchten, die ohne Matura studieren oder sich weiterbilden möchten.