(hrs) „Wenn ich an die Angelegenheiten und Schicksale der Menschen denke, an die ungewissen und plötzlichen Veränderungen der Dinge, finde ich kaum etwas Zerbrechlicheres und Ruheloseres als das Menschenleben“, schrieb der Dichter Francesco Petrarca (1304-1374) und Mitbegründer des Renaissance-Humanismus in seinem Buch „Heilmittel gegen Glück und Unglück“. 


30 Stunden gewerbsmäßige Arbeit neben der Schule ...

(hrs) Mancher Zuhörer wird den Atem angehalten haben. Der Braunschweiger Schulinspektor Albert Sattler nahm auf einer Lehrerversammlung 1897 kein Blatt vor den Mund und trug aus Berichten von Gewerbeaufsichtsbeamten vor: 


Europäisches Engagement des Goethe-Instituts

"Was macht Europa zukünftig aus und wie kann europäischer Zusammenhalt auch in Zeiten von Corona gelingen?" Auf diskursive und künstlerische Weise widmen sich die europaweiten Projekte des Goethe-Instituts anlässlich der Übernahme Deutschlands ab 1. Juli 2020 der EU-Ratspräsidentschaft der Vielfalt Europas und der Schaffung einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit, informiert das Goethe-Institut in einer Pressemitteilung.  


Dein Beruf: Gedanken zur Karriere

Es gibt viele gute und wertvolle Ratschläge für die Berufswahl und den erfolgreichen Berufsweg. Hier werden sie auf vier grundlegende Formeln zusammengefasst. 


Rat geben? - „das dümmste Handwerk“

(hrs) Rat geben – die Welt ist heute voll von Ratgebern. Geht es nach einer Person, die der Dichterfürst Goethe in seinem Roman „Wahlverwandtschaften“ zum Reden brachte, sollte sich jede Person die Aufgabe dreimal gut überlegen: „Das ist das dümmste Handwerk, das einer treiben kann“, ruft Goethes Mittler aus, und fügt hinzu: „Rate sich jeder selbst und tue, was er nicht lassen kann. Gerät es gut, so freue er sich seiner Weisheit und seines Glücks.“  


Visionen für Bildung und Wissenschaft

(hrs) Mancher Zuhörer wird den Atem angehalten haben. Der Braunschweiger Schulinspektor Albert Sattler nahm auf einer Lehrerversammlung 1897 in kein Blatt vor den Mund und trug aus Berichten von Gewerbeaufsichtsbeamten vor: 


Jagen: Vom fürstlichen Vergnügen zur Pflicht zur Hege

(hrs) Dreizehn mal in die Natur ausrücken, dreizehn mal einen Hochstand raufklettern, dreizehn mal passiert drei Stunden lang nichts. Fast nichts. Eine Hase hoppelt vorüber. Vögel zwischtern. Ein Ziel, vielleicht ein Hirsch, will nicht in Sicht- und Schussweite kommen. Mit der Natur allein, wie sie kreucht und fleucht. Das ist, wie erfahrene Jäger*innen berichten, nicht selten ihr Los. Immerhin: Entspannung pur. 


Nie verlegen um besondere Ideen

(hrs) Die Spezies Mensch ist auch deshalb so effektiv, weil sie relativ flexibel und anpassungsfähig ist. In jedem Menschen steckt nicht nur ein Potenzial. Auf zumeist mehreren Wegen, zumal beruflichen, brechen sich seine Fähigkeiten und Neigungen eine Bahn. Ein Beispiel unter unzähligen ist Tim Mäcken (Name geändert).  


Ahnung und Erkenntnis

(hrs) „Im Ungelösten zu leben, ist unsere Bestimmung“, schreibt der Medizinhistoriker Paul Schaaf in einem Buch über die Entwicklung der ärztlichen Forschung hin zur Bakteriologie. Das 130seitige Werk ist, ohne Jahresangabe, vermutlich in der Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts publiziert worden. Den Rätseln der Welt, egal auf welchem Gebiet, steht, wie Schaaf es formuliert, „entgegen (…) unser tiefer Wunsch nach irgendeiner Orientierung, Einsicht und Bemeisterung. Wir vermögen es nicht, die Rätsel der Welt zu ertragen.“ 


Emotionen auf der Spur

Emotionen spielen in allen Lebensbereichen eine große Rolle. Einen Algorithmus entwickeln, mit dem sich Emotionen in Texten analysieren lassen: Daran arbeiten Medieninformatiker aus Regensburg und eine Würzburger Literaturwissenschaftlerin. Ihr Untersuchungsgegenstand: Dramen.