Emotionen spielen in allen Lebensbereichen eine große Rolle. Einen Algorithmus entwickeln, mit dem sich Emotionen in Texten analysieren lassen: Daran arbeiten Medieninformatiker aus Regensburg und eine Würzburger Literaturwissenschaftlerin. Ihr Untersuchungsgegenstand: Dramen.  


Außerschulische Initiativen stärken

Schulen brauchen in den MINT-Fächern eine curricular verankerte Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten, um über die aktuelle Krise hinaus zukunftsfest zu werden. Dazu gehört eine Stärkung regionaler Strukturen durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Weiterhin sind tragfähige Konzepte für das digitale Lehren und Lernen zu entwickeln und umzusetzen und der Aufbau multiprofessioneller Teams notwendig, berichtet die Siemens-Stiftung in einer Pressemitteilung.  


„Hochschulen tragen eine besondere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“

„Hochschulen und Universitäten tragen eine besondere Verantwortung für die Transformation der Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Sie können durch ihre Forschung zu einer nachhaltigen Entwicklung entscheidend beitragen. Vor allem aber bilden sie die zukünftigen Entscheidungsträgerinnen und -träger der Gesellschaft aus. Nicht zuletzt sollten sie durch ihr eigenes Tun auf dem Campus, den eigenen nachhaltigen Betrieb, ein Vorbild sein“, betonte Prof. Dr. Ingrid Hemmer, scheidende Nachhaltigkeitsbeauftragte der Katholischen Universität Eichstätt laut einer Pressemitteilung der KU.  


„Ich will doch eigentlich nur Pianist sein“

„Achtet auf eure Sprache. Das wäre das Erste. Sprache macht Klima, Sprache macht Politik,“ lautete der eindringliche Appell des Pianisten Igor Levit gleich zu Beginn des Regionalforums Hamburg „Antisemitismus in Deutschland“. Die Deutsche Gesellschaft e. V. hatte dazu eingeladen, vom 8. bis 10. Juni im Livestream den Gesprächsrunden über jüdisches Leben, jüdische Kultur und Initiativen gegen Antisemitismus zu folgen. 


Investitionsprogramm „Digitale Bildung jetzt!“

Auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur (MBK) hat die saarländische Landesregierung massive Investitionen in die digitale Bildung beschlossen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot plant ein 50-Millionen-Euro-Investitionsprogramm „Digitale Bildung jetzt!“. Damit stehen bis 2024 zusammen mit dem DigitalPakt Schule 110 Millionen Euro für Investitionen in die digitale Bildung und den Ausbau der IT-Infrastruktur an den Schulen zur Verfügung, informiert das Ministerium in einer Pressemitteilung. 


Hilfe beim selbstbestimmten Lernen zu Hause

Die Corona-Pandemie stellt nicht nur den Lehrbetrieb an Hochschulen, sondern auch die Studierenden vor große Herausforderungen. Viele vermissen den persönlichen Austausch mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen oder das gemeinsame Arbeiten in der Lerngruppe. Mit ihrem Projekt „TU4U - SelfE“ (self organised E-Learning) unterstützt die Technische Universität Chemnitz ihre Studierenden beim Onlinestudium. 


Pauschale Aussagen über "Zurückgebliebene" sind überholt

Die ostdeutschen Bundesländer kämpfen seit Jahren gegen das Vorurteil, wirtschaftlich hinterherzuhinken. Tatsächlich aber liegen hier einige Regionen, die in den vergangenen Jahren stark aufgeholt haben, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Folgen der Corona-Krise könnten diesen Trend sogar verstärken, informiert das IW in einer Pressemitteilung 


Scouting-Programm holt umworbene Wissenschaftler nach Deutschland

Was in der Wirtschaft oder im Sport lange üblich ist, wird auch in der Wissenschaft immer wichtiger: Das Scouting von genau zu einem gesuchten Profil passenden Personen, erklärt die Alexander von Humboldt-Stiftung gegenüber der Presse. Mit dem Henriette Herz-Scouting-Programm eröffnet die Stiftung deshalb einen alternativen, direkten Zugang zum renommierten Humboldt-Forschungsstipendium. Es soll ein Modell für die direkte Rekrutierung von Talenten für den Forschungsstandort Deutschland sein. 


Digitales Festival „Latitude“ präsentiert künstlerische Beiträge

Das digitale Festival „Latitude“ präsentiert von heute, 4. Juni bis zum 6. Juni 2020 Debatten und künstlerische Beiträge rund um die Frage, wie koloniale Strukturen in der Gegenwart wirken und wie diese überwunden werden können, informiert das Goethe-Institut. Internationale Gäste wie die Digitalstrategin Nanjira Sambuli, die Performerin Trixie Munyama, der Historiker Ciraj Rassool und der Migrationsforscher Mark Terkessidis befassen sich damit auf Einladung des Goethe-Instituts drei Tage lang im Netz.  


Das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege in Regensburg machen

Auch im Jahr 2020/21 können 22 Freiwillige in der Jugendbauhütte Regensburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) das Soziale Jahr in der Denkmalpflege absolvieren. Bewerbungen von jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 26 Jahren können rund um die Uhr unter www.jugendbauhuetten.de eingereicht werden, informiert die DSD in einer Pressemitteilung.