LIEBESLEBEN: Mitmach-Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen

Die sexuelle Gesundheit von Jugendlichen an Schulen zu fördern, ist das Anliegen der Aktion LIEBESLEBEN, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kürzlich gestartet hat.

Die Ärztin Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung(BZgA), betont in einer Pressemitteilung: „Sexuell übertragbare Infektionen nehmen weltweit und auch in Deutschland weiter zu. HIV-Infektionen und die AIDS-Erkrankung kennen die meisten Menschen. Aber die wenigsten wissen, welche weiteren sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) es gibt und wie man sich davor schützen kann. Die meisten STI wie Syphilis, Gonorrhöoder Chlamydien sind behandelbar. Ohne ärztliche Behandlung können sie der Gesundheit aber auf Dauer schaden und unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen. Wer sich und seine Partnerin oder seinen Partner schützen will, sollte Infektionswege und Krankheitssymptome kennen, und mussvor allem in der Lage sein, Schutzmöglichkeitenund Früherkennung anzusprechen sowie korrekt zu nutzen.“

„LIEBESLEBEN –Das Mitmach-Projekt“ ist nach Angaben der Bundeszentrale ein Parcours aus sechs Themenstationen und richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren aller weiterführenden Schulen. Interaktiv und niedrigschwellig vermittelt das Projekt qualitätsgesicherte Informationen und Handlungskompetenzen zu den Themen HIV und andere STI, Schutz und Safer Sex, Körper und Gefühle, Sexualität und Medien, Vielfalt und Respekt sowie Freundschaft und Beziehung. Jede der Stationen bietet Mitmach-Methoden, altersgerechte Szenarien zum Selbsterkunden und die Möglichkeit für Gespräche der Jugendlichen mit speziell geschulten Moderatoren.

Weitere Informationen zum Projekt: www.liebesleben.de